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FIRST REISEBÜRO
Hauptstraße 15
56269 Dierdorf
Telefon: 0 26 89 / 9 22 93 70
Fax: 0 26 89 / 9 22 93 77
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Thema Kriminalität: Trotz vorherrschender Vorurteile, kann man sich in Bogotá relativ sicher bewegen. Allerdings empfiehlt es sich eher im Norden der Stadt zu bleiben, da der verarmte Süden nicht ganz ungefährlich ist. Generell sind die Einwohner Bogotás sehr freundlich und höflich. So stellt die Kontaktaufnahme auch kein Problem dar - vorausgesetzt, man spricht spanisch. Denn die englische Sprache beherrschen, abgesehen vom Hotelpersonal und einigen Ausnahmen - nur die Wenigsten. Und wer shoppen und danach entspannt einen Kaffee schlürfen möchte, der ist im Chapinero-Viertel gut aufgehoben. Übrigens, Trinkgeld gibt man in Bogotá in der Regel nicht.
Eines der zentralen Viertel in Bogotá ist sicherlich die Altstadt La Candelaria. Die verschiedenen bunten Häuserfassaden mit kleinen Balkonen im Kolonialstil sind charakteristisch für die Alstadt. Auch beherbergt dieser Teil der Stadt mit seinen historischen Gebäuden und Plätzen eine Vielzahl an Museen, wie etwa das Nationalmuseum oder das Museum der Modernen Kunst. Stolz sind die Einwohner Bogotás aber zweifelsohne auf ein ganz besonderes Schmucksttück: Im Goldmuseum wird eine gigantische Sammlung von Arbeiten aus präkolumbianischer Zeit ausgestellt. Beim Rundgang durch das Museum erfahren Besucher alles über den Abbau, die Verarbeitung, den Verwendungszweck und die Mythologie der rund 50.000 Ausstellungsstücke aus Gold, Keramik, Holz und Textilien. So wird in dem von der Banco de la República (Staatsbank) gegründeten Museum etwa eine Reihe prächtiger goldener Nasenringe, Totenmasken und Brustpanzer ausgestellt. Darüber hinaus erfahren Besucher etwas über verschiedenste indigene Kulturen Kolumbiens. Ein weiterer Pflichttermin ist eine Stippvisite zum Plaza Bolívar mit seiner Statue des Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar. Der von Regierungsgebäuden „umstellte“ Platz - dazu gehört etwa das Capitolio Nacional und der Justizpalast - ist auch ein guter Ausgangspunkt, um ein paar Kirchen zu besuchen, wie etwa die Iglesia Santa Clara (mit Museum) oder auch die Iglesia San Francisco. Wer eher nach Einkaufskultur verlangt, macht sich einfach auf den Weg in die gut zu Fuß erreichbare Zona Rosa, wo eine Reihe von Shoppingzentren zu finden sind.
Diverse Bars laden zu abendlichen Vergnügungen ein. In der Candelaria werden an vielen Ständen selbstgemachte Taschen oder Armbänder verkauft - einfach mal stöbern. Und zum Entspannen empfiehlt sich der Besuch des Simón Bolívar Parks, er gehört zu den größten städtischen Grünanlagen überhaupt. Ohrenfutter in Sachen kolumbianischer Rockmusik verspricht das jährlich stattfindende kostenlose Musikfestival im El Tunal-Park.
kolumbianisch. Das Salz in der Suppe eines jeden Bogotá-Besuches ist die Stippvisite zur Salzkathedrale nach Zipaquirá. 50 Kilometer und rund 45 Autominuten von der kolumbianischen Hauptstadt entfernt, liegt die 120 Meter lange Catedral del Sal innerhalb eines Bergwerkes. Zeitweise wegen Einsturzgefahr gesperrt, können Touristen heute wieder unterirdische Kreuze, Engel und Madonnenstatuen aus dem weißen Gold bewundern. Die Hauptkathedrale sowie 14 kleinere Kapellen sind dabei durch zahlreiche Tunnel miteinander verbunden.
Quelle: Kundenmagazin FREIZEIT 05/2011, Autor: Johann Bares
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