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FIRST REISEBÜRO
Rosenstraße 9
21335 Lüneburg
Telefon: (0 41 31) 24 30 24
Fax: (0 41 31) 3 47 80
Kontakt zum Reisebüro
Eine „Atlantik-Überquerung“ per Schiff: Nostalgie pur. Mitte des 20. Jahrhunderts gab es für die Reichen und die schönen Stars der Traumfabriken keine glamourösere Art, um von Amerika nach Europa zu reisen - und vice versa. Die klangvollen Schiffsnamen, eleganten Restaurants und Kabinen waren für viele der Inbegriff von vollendetem Luxus. Und heute?
FREIZEIT-Reporterin Martina Warning war für Sie auf der Route der Träume mit der Queen Mary 2 unterwegs - und erlebte im Zeitalter von Jets und Zeitmangel den wahren Luxus heutiger Reisen: Die Entdeckung der Langsamkeit.
Yeah - the Mother of all Ships!, raunt mir mein NewYorker Taxifahrer wohl wollend zu, als er mich zur Queen Mary 2
bringt, die am Brooklyn-Pier festgemacht hat.
Er hat Recht: Fasziniert stehe ich vor der 345 Meter langen, schwarzroten Silhouette des längsten Kreuzfahrtschiffes der Welt, eingerahmt in die eindrucksvolle Kulisse Manhattans.
Viel Zeit zum Staunen hab ich nicht - denn meine Koffer werden bereits von fleißigen Helfern ausgeladen und auf meine Kabine gebracht. Ebenso kurz ist die Check-In-Zeit: Schon nach kurzer Zeit habe ich einen Schiffsausweis mit Foto und einen Deckplan.
Orientierung braucht man auf der Queen Mary 2 auch - so groß ist das Schiff, so vielfältig ist das Angebot.
Über 100 Attraktionen
gibt es: vom einzigen Planetarium und dem größten Ballsaal auf See, über die schwimmende Kunstgalerie und die erste Veuve Clicquot Champagner Bar bis hin zum exklusiven Canyon Ranch Spa Club. Auch die Restaurants, in denen die Passagiere feste Zeiten und Tische wählen können, gehören zu den besten der Welt.
Ich speise jeden Abend à la carte um 18 Uhr im „Britannia Restaurant “, wo sich Melanie und Thomas (er war davor Kellner im berühmten Sieben-Sterne-Hotel „Burj al Arab“ in Dubai) rührend um mein Wohlbefinden kümmern. Auch Sommelier Thomas aus Ungarn hat die umfangreichste Weinkarte auf See bestens im Griff:
Schon am ersten Abend kennt er meine Rotwein-Vorlieben und überrascht mich fortan abendlich mit neuen Vorschlägen, von denen nicht einer daneben geht.
Auch das Thema „Kleidung“ erweist sich viel entspannter, als angenommen: In der Bordzeitung erfahre ich bereits morgens, ob ich mich „casual“ (Freizeit-Kleidung), „informal“ (sportlich-elegant, Männer Jacket) oder„formal“ (Dunkler Anzug, Kleid) kleiden soll.
Und wenn mir selbst das zu anstrengend ist, kann ich immer noch auf Deck 7 in das legere Kings Court Restaurant mit seinen vier kulinarischenThemenbereichen ausweichen.
Langeweile? Keine Spur! 6 Tage bis Southampton, weitere 2 Tage nach Hamburg - was macht man nur die ganze Zeit auf See?
Meine Angst vor Langweile ist bereits am ersten Tag der Reise Geschichte. Das Wetter während der Fahrt ist traumhaft und fast täglich leihe ich mir auf dem Weg zu einem der sieben Schiffspools ein Buch aus der Bord-Bibliothek aus.
Außerdem hole ich fast jeden Abend im Bord-Kino die Filme nach, die ich in letzter Zeit verpasst habe. Ich bin pünktlich jeden Tag zum 4-Uhr Tee im „QueensRoom “, besuche die Fotoausstellung auf Deck 2, lasse mich im Spa-Bereich auf Vordermann bringen und drehe jeden Morgen meine Joggingrunden auf Deck 7.
Das misst immerhin gut 600 Meter - eine willkommene Möglichkeit zum Kalorienverbrauch, die nicht nur von mir dankend angenommen wird.
Ankunftstag, Sonntag, 6 Uhr morgens: Noch verschlafen hole ich mir einen Becher Kaffee und blicke vom Promenadendeck auf meine Heimatstadt. Hier scheint niemand mehr zu schlafen: Die Schiffsbegrüßungsanlage „Willkommhöft“, die uns ein fröhliches „God
save the Queen“
entgegen schmettert, ist gesäumt von hunderten von Menschen, die jubelnd unsere schöne Königin begrüßen.
Um uns herum im Wasser haben wir bereits jede Menge Begleiter: Von der Segeljolle bis zum großen Mississippi-Dampfer eifern elbaufwärts mindestens 50 Boote um unsere Aufmerksamkeit - zusammen mit vielen Zuschauern, von denen wir immer mehr am Strand, auf den Balkonen ihrer Häuser, an den Anlegern und Straßen entdecken.
Die „Krönung“ sind die Landungsbrücken : Tausende stehen vom Fischmarkt bis zum Grasbrook, wo wir anlegen werden, und quittieren das sonore Hornder Queen Mary 2 mit frenetischem Applaus.
Fasziniert winke ich zurück und denke: Ich liebe diese Stadt. Und dieses Schiff! Und werde bestimmt bald wieder in See stechen...
Haben auch Sie Lust bekommen, einen Urlaub auf dem Luxusliner zu verbringen?
Mehr Informationen erhalten Sie in Ihrem Reisebüro!
*Nachzulesen auch in der FREIZEIT, Deutschlands großes TV-Urlaubsmagazin von TUI ReiseCenter Ausgabe 05/08