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Gruppenreise Namibia März 2014

Namibia
von Wolfgang Heinzmann
erstellt am
17.04.2014

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Gruppenreise Namibia März 2014

Namibia - endlose, faszinierende Landschaften, fast ohrenbetäubende Stille und unberührte Natur, so präsentierte sich unser Traumreiseziel während unserer Gruppenreise vom 16.-30.03.2014

Ein Reisebericht

16.03.2014

Mit 1 Stunde Verspätung starteten 28 Reiseteilnehmer in ihr großes Abenteuer
Der Nonstopflug mit Air Namibia bot sehr guten Service an Bord eines neuen Airbus 330.

17.03.2014 Windhuk

Ankunft in Windhuk bei 25 C und Sonnenschein.
Die Wartehalle im leicht überschaubaren Flughafen von Windhuk war durch die Ankunft unseres Großraumflugzeuges gut gefüllt. Unsere Reiseleitung Lily und unser Fahrer John empfingen uns herzlich ! Danach fand gleich eine Stadtrundfahrt mit Besuch der Christuskirche dem „Tintenpalast“ und einem Einkaufszentrum auf der Independence Avenue statt.

Von der Klimaanlage ziemlich ausgekühlt kamen wir am Hotel für die erste Nacht an.

Nach dem Check in bezogen wir die schönen Zimmer im Safari Hotel.
Die Gäste mit Vollpension nahmen Ihr Abendessen im Hotel ein, andere hatten im Nice Restaurant oder im Joes Beerhouse Tische reserviert.
Alle trafen sich wieder zum Absacker an der Hotelbar. Die lange Anreise machte sich dann doch bemerkbar und gegen 21 Uhr lagen alle im Bett.


Afrikanische Weisheit des Tages:

Wenn der Affe zuschaut, pflanze ich keine Erdnüsse.
(Sprichwort der Tiv)

18.03.2014 Windhuk – Etosha Nationalpark

Nach dem Frühstück wurde unser Offroad-Bus mit unserem Gepäck beladen; auch armdicke Abschleppseile und Schaufeln wurden für den Fall der Fälle in den Bus gebracht. Nachdem die Klimaanlage modifiziert war ging es um 09:00h los.

1.Stopp Okahandja am Holzmarkt

Die Fahrt ging immer kerzengeradeaus Richtung Outja - der Fahrer wurde geweckt, sobald eine Kurve kam ( keep calm John, just a joke) !

Ankunft im Etosha Nationalpark gegen Nachmittag. Gleich nach der Einfahrt konnten wir die ersten Springböcke sehen.

Ankunft Camp Okaukuejo und anschließend Zimmereinteilung.
Die Bungalows sind schön und komfortabel im afrikanischen Stil eingerichtet / manche Bungalows stehen direkt am Wasserloch und man kann dort Tiere vor der Haustür beobachten.
Um 19:00 Abendessen als Buffet mit köstlichem Kudufleisch.


Afrikanische Weisheit des Tages:

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

19.03.2014 Etosha Nationalpark

Morgens 06:00 frühstücken um 07:00h ging`s los auf unsere erste Pirschfahrt - schon bald das erste Highlight: 3 Löwinnen beim Fressen ihrer kurz vorher erlegten Beute ( Oryx ).
Aber auch viele Springböcke, Knus, Giraffen, Antilopen und außergewöhnliche Vögel wurden gesichtet; neben Strauß, die Riesentrappe ( größter flugfähiger Vogel ) und die Gackeltrappe (oder auch schreiende Schwiegermutter genannt).

Nach dem Abendessen und einem Absacker an der Bar oder vor dem Wasserloch war ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

Afrikanische Weisheit des Tages:

Tadele Gott nicht, weil er den Löwe geschaffen hat!
Danke ihm dafür, dass er dem Löwen keine Flügel gab.
(aus Abessinien)

20.03.2014 Etosha Nationalpark

Wieder klingelte ein erbarmungsloser Wecker um 5:00h.

Nach dem Frühstück ging es los zur zweiten Safari - nach längerer Fahrt entlang der Etosha Pfanne konnten wir unser erstes Nashorn sichten. Mittagspause in der Halili Lodge. Später der nächste Höhepunkt: ein Rudel von 5 Junglöwen ließ sich im Abstand von wenigen Metern beobachten - ein aufregendes, aber nicht ganz ungefährliches Erlebnis.

Nach einem Bilderbuchsonnenuntergang am Wasserloch und dem gemeinsamen Abendessen ging''''s noch etwas gesellig zu, da aber die Wecker am nächsten Morgen wieder um 5 h klingelten - war man gut beraten, früh zu Bett zu gehen.

Afrikanische Weisheit des Tages:

Die Wahrheit und der Morgen
klären sich nach und nach auf.
(aus Abessinien)

21.03.2014 Etosha Nationalpark - Khorixas

Abermals um 06:00h Frühstück, danach Kofferpacken und um 07:00h fuhren wir los zur Westseite des Etoshaparks. Dank der guten Beziehungen unserer örtlichen Reiseleitung Lily war es uns genehmigt worden, diese ansonsten gesperrte Route zu nehmen. Dort sahen wir Herden von Springböcken, Kuhantilopen und Zebras zu Tausenden und wieder ein Glücksfall: rings um die Buschtoilette verteilt lag ein Löwenrudel mit 12 Löwinnen und ihrem „König“.

Besuch bei Adolfine und ihrer Schule. Ihr Blydskap School Project kümmert sich um verarmte Kinder und sorgt sich um deren Schulbildung. Das Projekt wird und wurde von unserer Reiseleiterin Lily, sowie von unseren Reiseteilnehmern Gisela und Kunibert großzügig unterstützt.

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Durchführung

Keine Bewertung
Eine besondere Erfahrung war unser nächster Stop bei einem Himba Dorf. Empfangen wurden wir von Maria einer Himba Frau. Nach einer kurzen Einweisung und einigen Vokabeln ( naua – hallo oder ondangi – danke ) auf Otjiherero, kamen wir in ein kleines Dorf. Dortwird versucht weitgehend nach der Tradition der Himba zu leben. So konnte man den Kral oder die heilige Feuerstelle begutachten und wir bekamen eine Vorführung über die Körperpflege der Frauen, welche (früher) deren Hauptbeschäftigung war. Die Erklärungen waren sehr interessant und man konnte vieles über dieses Halbnomadenvolk lernen. Zeitweise war die Begegnung mit den Himbas etwas eigenartig, da man sich zum einen nicht unterhalten konnte und zum anderen der Unterschied zwischen den Kulturen kaum größer sein kann. Auf der anderen Seite gaben uns die fröhlichen Kinder ein gutes Gefühl und wir konnten diesen Stamm durch den Kauf der selbst hergestellten Souvenirs unterstützen.

Gegen 17:00h erreichten wir die Samara Mopane Logde, einer sehr schönen Anlage. Die Bungalows hatten vor der eigenen Terrasse einen kleinen Gemüsegarten.
Um 19:00 trafen wir uns zum besonders leckeren Abendessen.

Wieder kein Internet - dachte ich bei mir und es kam mir so langsam die eine oder andere Parallele zum Buch „Hummeldumm“, welches ich kurz vor der Abreise gelesen hatte, ins Gedächtnis.

Afrikanische Weisheit des Tages:

Wichtig ist nicht, wo du bist,
sondern, was du tust, wo du bist.
(Sprichwort der Swahili)

22.03.2014 Khorixas - Swakopmund

Das köstliche Frühstück war mit 06:45h ungewohnt spät angesetzt.Nachdem noch das klappernde Abluftgitter im Bus mit Klopapierrollen frisiert war, hätte es um 07:30 losgehen können, wenn da nicht die Reisetasche des Reiseleiters gefehlt hätte – wie sich kurz darauf herausstellte, stand sie noch vor seinem Bungalow und wurde vom Kofferservice vergessen. Zum Glück hatten wir die Koffer nochmals kontrolliert !

Erster Stoppbei den petrified forests (versteinerter Wald) in Doro Nawas. Diese versteinerten Relikte eines Waldes sind ca. 300 Millionen Jahre alt und man findet Stämme die bis zu 30 Meter lang sind. Zwischen den Baumstämmen sah man immer wieder die Welwitschia-Pflanze, welche nur in der Namib vorkommt und bis zu 500 Jahre alt werden kann.

Die Tweifelfontein Steingravuren, die zwischen 2000 und 6000 Jahre alt sind, waren die nächste Sehenswürdigkeit. Anhand dieser Gravuren konnten die prähistorischen Bewohner dieser Gegend wichtige Dinge z.B. über die Tiere und die Jagd weitergeben. Anschließend 300 km Fahrtstrecke durch die unvorstellbare Weite der Namibwüste nach Swakopmund.
Einchecken im Europahotel und die ersehnte Dusche mit Hindernissen ( die Warmwasserreserve war für unsere Gruppe nicht ganz ausreichend).
Abendessen im Hotel oder im Brauhaus - Abschluss in der Bar des Europahotels, welche die Gemütlichkeit eines deutschen Vereinsheimes aus den 50-er Jahren ausstrahlte.

Afrikanische Weisheit des Tages:

Wer Wein verdient,
soll nicht Wasser bekommen.
(Sprichwort der Thsi)

23.03.2014 Swakopmund

Nach einem guten Frühstück war Abfahrt Richtung Walvis Bay. Dem einzigen Großhafen an der Küste Namibias. Der Hafen ist durch eine Landzunge geschützt auf der sich eine beachtenswerte Vogelwelt sowie einige große Robbenkolonien erhalten haben.
Nach der Einteilung in 2 Gruppen. ging''''s mit 2 Ausflugsbooten zunächst entlang der Docks, wo uns bereits die erste Robbe einen Besuch abstattete, dann quer durch die Bucht zu einer großen Sandbank. Dort hielten sich viele Kormorane, Pelikane und Robben auf. Auch eine Delphinschule konnte gesichtet werden. An Bord gab es dann Champagner mit Austern und eine ausgelassene Stimmung stellte sich ein.
Das Kinderheim Kids Haven, für das alle Mitreisenden Kinderkleidung mitgebracht hatten,war unser nächster Stopp. Nach einer kurzen Vorstellung der Arbeit des Kindergartens, hatten wir die Gelegenheit einige Kinder kennenzulernen. Es war beeindruckend mit wie viel Engagement dort Gutes getan wird und man sah, dass jede Spende gut angelegt ist.

Nach einem kurzen Stopp in unserem Hotel in Swakob stand für viele der Gruppe schon das nächste Abenteuer an:
Der Flug des Lebens - mit 3 Cessnas über die Namib!
Obwohl die Namib genauso trocken ist wie die Sahara ist sie viel reicher an Flora und Fauna und so konnten wir beeindruckende Landschaften aus der Vogelperspektive beobachten.
Tiefe Canyons und die höchsten Dünen der Welt bestaunten wir im Tiefflug. Auf dem Weg zurück kamen wir an alten Schiffswracks sowie an einem verlassenen Diamantengräber-Dorf vorbei.
Die spannenden Flugmanöver unseres Kapitäns Fabian waren dabei das Salz in der Suppe.

Abermals konnten wir uns in verschieden Restaurants von der vorzüglichen Küche Namibias (z.B. im „Kückis Restaurant“ oder im „The Tugs“) überzeugen.

Zum Abschluss des Tages traf man sich wieder in der Bar unseres Hotels, um die vielen tollen Eindrücke des Tages auszutauschen.

Afrikanische Weisheit des Tages:

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, d

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