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Unser Gute Reise Büchlein

von Michael Seilnacht
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Kreuzfahrt


Gute Reise

Reise-Erlebnisse von Hans Seilnacht

Vorwort

Diese 22 Erzählungen sind nur eine kleine Auswahl der vielen Erlebnisse, die ich als Reisebürochef und Reisebegleiter bei Vereins-, Betriebs- und Studienreisen besonders in den ersten beiden Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg hatte. Ich widme diese Aufzeichnungen vor allem jenen Personen, die viele Jahre hindurch mit mir auf Studienreisen waren, aber auch all‘ den Kollegen, die mit Reisen und Menschen zu tun haben.

Es war stets meine Auffassung, dass zu unserem Beruf auch ein Quäntchen Kunstverständnis gehört, denn wir Reisebüroleute begegnen doch auf Schritt und Tritt bei der Vorbereitung und besonders bei der Durchführung von Informations- und Studienreisen der Geschichte und der Kunst der Völker. Wir haben daher die große und schöne Aufgabe, unseren Mitmenschen die Augen zu öffnen für die wunderbaren Dinge des Lebens, damit das Reisen für alle ein echtes Erlebnis wird.

Hans Seilnacht
Lörrach, im Januar 1984


Auszug aus dem Buch 'Gute Reise'

Der Kaffee-Sonderzug!

Die Vereins- und Betriebsausflüge standen bei uns bereits wenige Jahre nach Kriegsende 1945 in hohem Kurs. Es war natürlich naheliegend, dass wir unseren Schwerpunkt für Ausflüge auf die benachbarte Schweiz legten, zumal wir bereits in ein bis zwei Stunden in den bedeutenden Touristenzentren der Schweiz, wie am Vierwaldstättersee oder im Berner Oberland, waren. So führten wir bis weit in die 70er Jahre hinein laufend kleine und große Gruppenreisen – durchschnittlich im Jahr zwischen 5000 und 10000 Personen – durch. In die Schweiz durfte seinerzeit jeder Reisende nur zehn Schweizerfranken mitnehmen. Aus der Schweiz nach Deutschland konnte man pro Monat nur 100 gr. Kaffee oder Tee und 1 bis 2 Päckchen Zigaretten mitbringen. Der Kaffee war nach dem Krieg ein besonders begehrter Artikel, und mancher Grenzbewohner wurde in jener Zeit zum Kleinschmuggler, einfach weil man etwas mehr Kaffee oder Rauchwaren brauchte.

Es war ein trüber Junimorgen, als ich zusammen mit meinem Freund Fritz Peter von den Schweizerischen Bundesbahnen etwa 1200 Fahrtteilnehmer eines Lörracher Großbetriebes im bereitgestellten SBB-Sonderzug im Lörracher Bahnhof begrüßen durfte. Alle Reisenden waren ein wenig niedergeschlagen, denn das Wetter war gar nicht so richtig einladend. Ich tröstete sie – wir fahren doch in den sonnigen Süden nach Lugano und dort sind die Wetterverhältnisse ganz anders. Mit Musik und einer Streckenerklärung munterten wir unsere Gäste auf. Wir hatten Glück, bereits nach Luzern klarte es auf, und wir hatten eine gute Sicht zu den Bergen und über den Vierwaldstättersee, und als wir in Airolo den Gotthardttunnel verließen, empfing uns strahlender Sonnenschein. Alle waren begeistert. Lugano wurde zu einem großen Erlebnis.

Vor Abfahrt des Sonderzuges in Lugano wurde noch eingekauft – Salami, Chianti, Schokolade für das Abendbrot und es schien so, als hätten alle Fahrtteilnehmer mehr als zehn Schweizerfranken bei sich. Nach der Abfahrt entdeckte ich zufällig, dass viele der Gäste ein Halbpfundpäckchen Kaffee im Sonderzug unter dem Tischchen, das unterhalb des Fensters herausgezogen werden konnte, versteckten. Mit der Zeit roch der ganze Zug nachBohnenkaffee – oweh – was wird das beim Zoll in Basel Bad Bf. geben? Als wir an der Grenze ankamen, stiegen etwa acht Zollbeamte von zwei „Schnüfflern“ (Schäferhunden) begleitet, zwecks Kontrolle in die Wagen. Einer der Zollbeamten rief mich zu sich und erklärte: „Wir können den Sonderzug nicht abfertigen und weiterfahren lassen. Überall in den Wagen ist Kaffee versteckt, der verzollt werden muss.“ Ich zeigte dem Zöllner das Programm für die Fahrt nach Lugano, in dem vermerkt war, welche zollfreien Waren nach Deutschland eingeführt werden durften. „Wo ist der Chef des Betriebs“, schrie er dann. Es kam dann mit dem Generaldirektor der Firma zu einer heftigen Auseinandersetzung. Schlussendlich durften wir weiterfahren mit der Drohung, dass der Betrieb angezeigt würde. Die Angelegenheit schlief dann doch ein – in der Presse aber war einige Tage später zu lesen, dass der „Kaffee-Sonderzug“ nach Lugano alle Reisenden begeistert habe.


michael seilnacht
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