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Von Rio de Janeiro nach Santiago de Chile – Südamerika Intensiv

Argentinien
von Mike Hammermayer
erstellt am
01.04.2017

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Von Rio de Janeiro nach Santiago de Chile – Südamerika Intensiv

Stationen der Rundreise:
  • Argentinien

Am frühen Nachmittag des 2. Weihnachtsfeiertags fuhren wir in ca. 3 Stunden mit dem Auto zum Flughafen Frankfurt, wo wir bereits vorher, etwas abseits, einen günstigen Parkplatz (78 € für 3 Wochen) inkl. Schuttleservice gefunden hatten. Mit der LATAM flugen wir von Frankfurt über Sao Paulo nach Rio de Janeiro, die Stadt am Zuckerhut und Ausrichter der olympischen Spiele 2016. Sao Paulo, der Flughafen der größten Stadt Brasiliens, eignet sich hier hervorragend zum umsteigen. Ein kleiner Tipp: Am Flughafen findet man die mit Abstand schlechtesten Wechselkurse vor, so dass es sich empfiehlt erst in der Stadt Geld zu wechseln. Sehr gute Wechselkurse bietet Alex Kanaan von Ely’s Tour, direkt an der Copacabana. Dort angekommen freuten wir uns gleich über die für uns aus dem winterlichen Deutschland kommenden, ungewohnt warmen Temperaturen und entspannten gleich am wohl berühmtesten Strand der Welt, der Copacabana . An diesem traumhafte Stadtstrand an dem sich die „Cariocas“ (Einwohner Rio de Janeiros) aller Schichten treffen, kann man auf wunderbare Art und Weise das Lebensgefühl der Brasilianer erfassen, im Meer baden oder eben einfach nur die Menschen beobachten. Ein Tag an der Copacabana sollte definitiv bei jedem Besuch Rio de Janeiro’s eingeplant werden, aber die Kriminalität ist nicht gerade niedrig, also empfiehlt es sich auf seine Wertsachen aufzupassen. Am nächsten Tag besichtigten wir bei einer ganztägigen Sightsseeing Tour die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der zweitgrößten Stadt Brasiliens. Am imposantesten ist hier wohl die Christusstatue und der Zuckerhut von welchen man einen traumhaften Ausblick auf die ganze Stadt hat. Für Fußballfans ist eine Besichtigung des Maracana Stadions und für Freund des Sambas natürlich ein Besuch des Sambodromo zu empfehlen. Um die gängigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen, sind 2 Tage optimal.

Am nächsten Tag flogen wir weiter in die drittgrößte Stadt Brasiliens, Salvador de Bahia. Dort trafen wir Bekannte, die uns mit Ihrer Gastfreundschaft förmlich überschütteten. In Salvador de Bahia erwarteten uns traumhafte Strände , eine malerische Altstadt mit bunten Häusern im Kolonialstil , viel Natur und eine gute Portion Lebensfreude, ganz nach dem Motto „es muss nicht immer Rio sein, sondern auch Salvador de Bahia hat seine Reize. Das Silvesterfest und den „Rutsch ins neue Jahr“ verbrachten wir bei angenehm warmen Temperaturen im Kreise der Familie unserer Bekannten und einem typisch brasilianischen Sambafeeling, ehe es am Abend des Neujahrstages mit einem 2 stündigen Flug nach Foz do Iquazu ging.

Dort erwarteten uns sowohl auf der brasilianischen als auch auf der argentinischen Seite die spektakulären Iquazu Wasserfälle die zu den sieben Naturweltwunder der Erde gehören. Die argentinische Seite ist die deutlich spektakulärere und man braucht einen kompletten Tag um inklusive der Insel San Martin dort alles ausgiebig bestaunen und Fotografieren zu können. Neben dem spektakulärsten Wasserfall „el diabolo“ gibt es noch zahlreiche andere Wasserfälle, wobei sich hier keiner dem anderen ähnelt. Ein besonderes Naturerlebnis sind die sehr zutraulichen und niedlichen Nasenbären, die jedoch auch beißen können. Auf der brasilianischen Seite, die man am Besten schon am ersten Tag besichtigt, genügen 3 Stunden. Hier gibt es ein Restaurant mit einem Panoramablick auf das Gelände des Nationalparks, den man bei dem ein oder anderen Bier zu akzeptablen Preisen genießen kann.

Weiter ging es dann für uns mit einer 6 Stündigen Busfahrt nach Posadas und von dort aus direkt weiter in das paraguayanische Encarnación am Rio Parana . Wer Zeit mitbringt, kann die Grenze mit dem städtischen Linienbus überqueren, sollte hier aber ca. 5 Stunden einplanen. Eine zeitgünstigere Alternative ist hier das Taxi. In Encarnacion ist das gut geführte Casino in dem man mit tausenden von Guaranyi spielen kann (bedingt durch den Wechselkurs) ein absolutes Muss und ein netter Zeitvertreib. Wer Heimweh hat, kann mit dem Bus in nur einer Stunde bequem die deutsche Siedlung Hohenau besichtigen und deutsche Traditionen am anderen Ende der Welt entdecken.

Eine äußerst angenehme Nachtfahrt in „Cama“ mit allem erdenklichen Komfort und eine angenehmen Schlaf von Posadas nach Santa Fe folgte nun für uns, ehe es mit dem Bus ins verträumte Nest Franck ging um Freunde und Gasteltern aus meiner Zeit des Rotary Austauschs zu besuchen. Dieser Abstecher zum meiner Meinung nach weltbesten Asado und guten Freunden war für mich ein tolles Wiedersehen, ist jedoch dem allgemeinen Reisenden, auf Grund mangelnder Sehenswürdigkeiten (sehr landwirtschaftlich geprägte Region) nicht zu empfehlen.

Nach einer Stadtrundfahrt in Santa Fe im privaten Auto und einem ausgiebigen Mittagessen mit Blick auf den Fluss mit Asado und Empanadas fuhren wir mit dem Bus nach Rosario, die Heimatstadt des mehrfachen Weltfußballers Lionel Messi. Hier ist besonders am Abend das beleuchtete Flaggendenkmal am Rio Parana ein absolutes Highlight und es lässt sich wunderbar in der langen Fußgängerzone flanieren. Am nächsten Tag übernahmen wir in Rosario unseren Mietwagen und waren nun endlich mobil und nicht mehr auf Busse angewiesen. Die Reise ging nun im Auto weiter über eine gut ausgebaute Autobahn, in die zweitgrößte Stadt Argentiniens, Cordoba. Die prachtvollen Kolonialbauten im Zentrum und die vielen Cafes rund um das zentrale Shoppingzentrum Patio Olmos laden dazu ein, die atmosphäre dieser typisch südamerikanischen Stadt zu genießen. Zudem ist Cordoba eine der sichersten Städte Südamerikas, so dass man auch Nachts die vielen kulturellen Angebote genießen kann. Von hier aus ist es auch möglich Tagesausflüge in die „Sierras“ (hügelige Region im Umland von Cordoba), insbesondere den Lago San Roque, zu unternehmen. Natur pur und insbesondere für Angler und Wanderfreunde ein tolles Erlebnis. Im autofreien La Cumbrecita zum Beispiel, fühlt man sich in das heimische Allgäu versetzt.

Nun war es jedoch für uns an der Zeit in die von Nachkommen deutscher, schweizer und norditalienischer Einwohnern bewohnten, Kleinstadt Villa General Belgrano zu fahren. Pünktlich zum hiesigen Sommerfest trafen wir dort ein und fühlten uns bei Blasmusik und feiernden Leuten in bayerischer Tracht, direkt wie zu Hause, nur dass die Temperaturen von 30 Grad im Januar (Sommer in Südamerika) dem Sommerfest alle Ehre gaben. Der Erlös des Festes bei Preisen von umgerechnet 12 € für die Maß Bier (!) ging an das neu zu bauende Deutsche Haus, das zum Oktoberfest 2018 fertiggestellt werden soll. Ein Abstecher der sich für alle, die auch im fernen Südamerika nicht auf bayerische Kultur verzichten möchten, definitiv lohnt. Ein Mietwagen ist hier allerdings unverzichtbar!

Am nächsten Vormittag fuhren wir dann unsere längste Strecke von 7 Stunden in die „Welthauptstadt des Weins“ nach Mendoza. Es ist zwar durchaus eine längere Tagesfahrt durch 3 Provinzen, die aber an sich schon, frei nach dem Motto „der Weg ist das Ziel“ ein Erlebnis ist. Ein GPS bzw. Navi benötigt man nicht, da die Straßen nicht nur gut ausgebaut sondern auch gut beschildert sind. Bereits ca. 40km vor Mendoza türmen sich die auch im Sommer zum Teil schneebedeckten und bis zu 6992 Meter hohe Anden auf. Als preiswerte Unterkunft empfiehlt sich hier das familiär geführte Hotel „Posada Viaje de Sol“ mit freundlichen Inhabern, sauberen Unterkünften und einem sehr geräumigen Garten. In dieser Gegend Mendozas möchte ich das beste Restaurant unserer Reise „El Mercadito“ , betrieben von mehreren jüngeren freundlichen Leuten, die erstklassige Gerichte zu sehr humanen Preisen anbieten und mit einem wunderbaren Biergarten aufwarten. In Mendoza ist es für Weinfreunde zu empfehlen bereits vor der Reise schon die Besichtigung einer Bodega (Weingut) mit Weinverkostung zu buchen, da diese meist ausgebucht sind. Ein Ausflug in die Naturthermen der Anden oder eine 6 stündige Wanderung am Aconcagua gehören zum Aktivurlaub in Mendoza. 2-3 Tage sollten hier, je nach Vorlieben eingeplant werden.

Nun stand die letzte Etappe unserer Reise und zugleich ein absoluter Höhepunkt an. Die Überquerung der Anden im Komfortreisebus von Mendoza nach Santiago de Chile. Während der siebenstündigen Fahrt, die man auf alle Fälle unter Tags antreten sollte, hat man durchgehend einen atemberaubenden Panoramablick auf die Anden und auch die kurze Pause am Grenzübergang in 4200 Metern über dem Meer stört nicht sondern lädt geradezu zum fotografieren ein. Für die Besichtigung von Santiago de Chile genügt ein Tag, jedoch sollte man hier einen Tagesausflug in die malerische Hafenstadt Valparaiso einplanen. Von Santiago de Chile ging es nun für uns schließlich nach drei unvergessenen Wochen wieder mit der Airline LATAM und dem gewohnt hervorragenden Service sowohl an Board als auch am Boden über Sao Paulo wieder zurück nach Frankfurt.

Die wichtigsten Reisebegleiter sind neben dem Reiserucksack, dem Lonely Planet Reiseführer Südamerika und guter Laune, die Offenheit für eine fremde Kultur. Dann steht dem Abenteur- und Erlebnis Urlaub nichts mehr im Wege. Ich hoffe durch diesen Bericht auch bei dir die Leidenschaft für diesen vielseitigen Kontinent geweckt zu haben und stehe für Fragen, Anregungen und der Zusammenstellung eines individuellen Südamerika Urlaubs gerne zur Verfügung.

Mike Hammermayer

FIRST REISEBÜRO
FRUNDSBERG REISEN GMBH

Landsberger Straße 5
87719 Mindelheim
Telefon: +49 8261 764319
Telefax: +49 8261 764349
Mobil: +49 152 56185594
http://www.frundsberg-reisen.de

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Durchführung

individuelle Zusammensetzung von Flug und Unterkunft.

Buchung hauptsächlich über Expedia vor Reiseantritt.

Planung sehr zeitintensiv aber individuell

Englischkenntnisse zwingend erforderlich und Spanischkenntnisse von Vorteil.

Gastronomie

Herrvorragendes Essen, insbesondere die Fleischqualität in Argentinien und Brasilien

Asado, Empanadas und viel mehr landestypische Gerichte

Spitzenwein in Mendoza

Transportmittel

Flugzeug für längere Strecken. Rio-Salvador / Salvador-Iquazu

Langstreckenbusse mit sehr gutem Service und Komfort

Mietwagen

Zuverlässig und Pünktlich. Straßen in gutem Zustand, überraschend gute Beschilderung

Übernachtung

in 3 bzw. 4 Sterne Hotels in Zentrumslage, teilweise privat

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