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Von Brasilien nach Las Palmas

AIDA Cruises
von Heidemarie Seidel-Groth
erstellt am
26.11.2014

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Von Brasilien nach Las Palmas

AIDA-Cara

Transbrasilien – Von Santos nach Las Palmas

Zweifellos ist dies eine fantastische Route über 4 Städte in Brasilien, die Überquerung des Äquators, der Besuch zweier Kapverdischer Inseln bis hin zu den Kanaren.

Im März ist die Tagestemperatur vielfach über 30 Grad, die Schauer hielten sich in Grenzen. Auch tobte der Atlantik relative harmlos (Windstärke bis 5), zeitweise war jedoch der Deckrundgang zum Bug gesperrt.

Die Reise begann in der größten brasilianischen Hafenstadt Santos. Hamburg-Süd eine der größten Reederei hat hier viele Container und Schiffe liegen. Sao Paulo, die größte Stadt Brasiliens, braucht viel Nachschub.

Für die Gäste die direkt den Flug bei AIDA buchten war die Anreise nach dem langen Flug, dem Transfer von Sao Paulo nach Santos (2 Busstunden mit vielen Serpentinen) recht stressig, da sie bis zu 3 Stunden anstehen mussten, um ins Schiff zu gelangen. Und das bei hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen.

Die Flugreisen waren z.T. recht abenteuerlich. Z.B. über Rom und zahlreiche Umsteiger.

Wir flogen mit der TAP einen Tag früher und übernachteten im Mercure Hotel am Strand von Santos. So konnten wir am nächsten Tag am späteren Nachmittag zügig und erholt zum Schiff gelangen. Etwas abenteuerlich war noch die Fahrt mit dem öffentlichen Direktbus vom Flughafen zum Busbahnhof Santos. (Er fährt jede Stunde.) Aber alles ging gut.

Brasilien scheint für Touristen – sicher auch für Einheimische – nicht ganz „ohne“ zu sein. Häufiger wurden wir angesprochen unseren Fotoapparat lieber in den Rucksack zu stecken. (Wertgegenstände wie Ringe, Ketten, Kreditkarten … ließen wir lieber gleich auf dem Schiff.) Zwar hörten wir von Mitreisenden, dass Überfälle vorkamen, aber sie gingen glimpflich aus (Geld, Uhren ….). Obwohl wir in der Regel „auf eigene Faust“ durch die Städte gingen, erlebten wir keine gefährlichen Situationen. Wir hatten das Gefühl, dass besonders viel Polizei die Bereiche beobachtete in die die Kreuzfahrer so gehen.

Die erste größere Stadt, die wir dann anliefen war Rio de Janeiro. Die Einfahrt zu erleben war einfach toll. Das Wetter spielte an diesem Morgen mit und zeigte sich von seiner schönen Seite.

Aufgrund der doch geringen Liegezeit machten wir in Rio zwei Ausflüge mit, da wir unbedingt auf den Corcovado und den Zuckerhut wollte. (Wir lasen zuvor, dass hier z.T. größere Wartezeiten einzuplanen sind und bei den geführten Touren, die Tickets durch Agenten rechtzeitig vor Ort gekauft werden. Es klappte soweit auch ganz gut. Leider hatten die Begleiter sich nicht abgesprochen, so hörten wir vieles zweimal. Und ein Fotostopp am Copacabana-Strand gönnten sie uns nicht.

Die Weiterfahrt führte uns in die kleinere Stadt und kleineren Hafen von Ilheus. Hier war alles viel einfacher. Für die Individualbesichtiger standen genügend Taxen am Hafen bereit. Mit extra gedruckten „Gebührentabellen“, um ihre teuren Preise für die nicht einmal 5 km lange Fahrt zu begründen.

Die Stadt hat einige interessante Bauten aus der Kolonialzeit und ein berühmtes Cafe „Vesuvio“ in dem der Dichter Jorge Amado wohl öfter zu Gast war. Den Rückweg machten wir dann gleich zu Fuss (das gute Essen braucht einen Ausgleich).

Salvador da Bahia, unsere nächste Station, war hingegen wieder eine Metropole, mit einer schönen, restaurierten Altstadt. Und diese ca. 50 m über dem Wasser liegt, fährt man mit dem Aufzug oder einer Zahnradbahn hoch und runter (für weniger als 5 €-Cent!). Die Altstadt – quasi ein abgegrenztes Viertel – kann man sehr schön zu Fuß durchqueren. Es gibt viele interessante Ecken!

Das Schiff liegt quasi direkt an der Straße, die zum Aufzug führt.

Interessant war, dass die Häfen von Brasilien mit Kränen aus der DDR bestückt wurden. Diese stehen heute (verrostet)- wie ein Denkmal – noch herum.

Recife war dann die letzte brasilianische Stadt, die wir anliefen. Ebenfalls gab es hier viel zu besichtigen. Zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit waren restauriert und neu gestrichen. Der Fußweg vom Schiff war zwar etwas weiter, aber doch gut zu meistern. (Wasser nicht vergessen!!)

In dem ehemaligen Gefängnis – sah wie eine alte Festung aus – waren zahlreiche Handwerker und Souvenirverkäufer. Auch gab es hier einen Kaffee und Toiletten. Unzählige kleine Geschäfte säumen die Straßen. Wer noch keine Hawaianas-Sandalen hat, sollte hier zugreifen. Im Abfertigungsgebäude zahlt man dann wieder den doppelten Preis. Aber alle wollen ja die restlichen Real wieder „loswerden“.

Die Äquatorüberquerung verlief relativ unspektakulär. Keine schwere See. Viele fanden sich bei der sog. Taufe an Deck ein. Man muss halt derartiges Spektakel mögen.

Nach einigen Seetagen (Wale o.ä. haben wir nicht gesehen) erreichten die Kapverdischen Inseln (Cabo Verde). Seit den 70’er Jahren sind diese Inseln von Portugal unabhängig, wenn auch die Sprache portugiesisch verstanden / gesprochen wird. Zuerst wurde Praia angelaufen. Eine Stadt, die durch den Sklaventransport (Umschlagplatz) „Berühmtheit“ und Wohnstand erreichte.

Vom Schiff war der Ort mit Taxi gut zu erreichen. Hinter den ersten Reihen von Taxischleppern sanken dann die Preise deutlich. Wir fuhren bis zum Centrum. Der Taxifahrer war aber so clever, gleich noch die Fahrt zum prot. Fort und zu ersten Stadt auf Praia (mit dem Sklavenmarkt) zu vereinbaren. Pünktlich zur vereinbarten Zeit war er am Treffpunkt und zeigte uns dann noch die Sehenswerten anderen Bauten.

An einer Hauswand fanden wir ein Gedicht? von den Freiheitskämpfer Cabral. U.a. steht dort „… alles was ich geben kann ist mein Leben …“.

Die letzte Insel war Mindelo. Hier konnte man fussläufig in die Stadt gelangen. Immer an der Küste entlang. Weißer Sand, türkises Meer. Wie in der Südsee.

Neben einer größeren Markthalle sind weitere schöne Gebäude zu besichtigen.

Wir sollten noch auf den Kanarischen Inseln noch die kleinere Insel La Gomera anlaufen, doch dies viel aus, ohne eine plausible Begründung. (Da kann AIDA noch daran arbeiten).

Endstation war dann Las Palmas auf Gran Canaria. (Fünf Tage später fuhren wir dann von hier mit „Mein Schiff“ von TUI nach Mallorca.)

Nun noch einige Anmerkungen und Einschätzungen – aus subjektiver – Sicht.

Vieles krankt bei dem AIDA-Konzept daran, dass nicht alles frei ist. So führt der freie Ausschank von Bier, Wein, Limo … dazu, dass schon vor Öffnung der Restaurants sich längere Schlangen bilden und nach Öffnung eine „Jagd“ zu den besten Tischen beginnt. Diese sind dann von 1 Person „besetzt“. Auch muss man feststellen, dass die Verweildauer am Tisch die maximale Zeit der Öffnung umfasst (freie Getränke …), so dass für spätere Gäste nicht unbedingt ein Platz frei ist. Die Gerichteauswahl ist reichlich und vielseitig. Wenn auch sogar AIDA-Fans Reduzierungen feststellen (Käseauswahl, Hummeressen …). Mittags z.B. gibt es für Kaffeetrinker nur selbstgemachten Muckelfuk mit Kaffeepulver.

Andere Nachteile dieses AIDA-Konzepts ist z.B. auch, dass zur Happyhour Zeit – hier kostet die Cocktails nur die Hälfte – die Bars übervoll sind. Gleiches gilt, wenn es z.B. Freibier am Pool gibt. Endlose Schlangen.

Man muss dies halt mögen oder als deutschen Volkssport ansehen, dann mag es gehen. Für „Mein Schiff“ Gäste dürfte dies eine Zumutung sein.

Trotzdem - wir sprachen quasi aus beruflichen Interesse mit vielen AIDA-Dauerfahrern – fanden diese das Konzept sehr toll. Vergünstigen im AIDA-Club war nur ein Punkt. Allerdings hatten viele selber noch keinen Vergleich zu z.B. „Mein Schiff“ persönlich erlebt.

Manchmal wurden uns die legendären Poolpartys als Grund genannt, aber dazu können wir aus eigener Erfahrung nichts sagen, obwohl der Preisunterschied eigentlich nicht groß ist.

Eine negative Anmerkung noch zum Schluß: Rollstuhlfahrer können das oberste Deck der AIDA-Cara nicht erreichen, weil der Aufzug vorher endet. Zwar kann Hilfe telefonisch geholt werden, jedoch hängt das Telefon so hoch, dass Rollstuhlfahrer dieses nicht erreichen können. (Darauf machte mich eine Rollstuhlfahrerin aufmerksam).

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