Kapverdische Inseln - Insel Sal

Reisedatum: 1. Juni 2016 - 14. Juni 2016

 

Bom dia Sal (Cabo Verde) Insel des Salzes

Wenn das Wetter hier ungemütlich wird oder man einfach einmal einen Tapetenwechsel benötigt, sind die Kapverdischen Inseln eine willkommene Abwechslung.

Gesagt, getan, nehme ich Euch nun für 8 Tage mit auf die Sonneninsel Sal.

Eine der neun bewohnten Inseln der Glückseligkeit, vulkanischen Ursprungs.

Das afrikanische Inselparadies ist ehemalige portugiesische Kolonie.

Die Amtssprache ist portugiesisch aber auch Kreol.

Der Name Sal deutet auf den langjährigen Salzabbau der Insel hin.

Ganzjährig wird man mit sommerlichen Temperaturen, langen, weißen Sandstränden und dem türkisblauen Meer verwöhnt.

Ideal, um einmal die Seele baumeln zu lassen -no stress- lautet das Motto!

Auf den Kapverden gibt es auch nur zwei Jahreszeiten.

Regenzeit: (Tempo das Chuvas) Mitte August bis Mitte Oktober

Zeit der Winde: (Tempo das Brisas): Mitte Oktober bis Mitte Juli

Daher auch ein Eldorado für Wind, -und Kitesurfer am Kite Beach

Nach nur knapp 6 Flugstunden mit TUIFly non stop von Hannover aus,

begann unser Abenteuer olà sal

Am Flughafen Amilcar Cabral International Airport angekommen, mittlerweile hatten wir auch unsere Koffer, nahm uns schon ein netter Guide in Empfang und begleitete uns zu unserem Transferbus.

Dieser brachte uns dann zu unserer gebuchten Unterkunft Villa ao Mar, im Süden der Insel.

Eine wunderschöne Appartementanlage mit direktem Strandzugang im Fischerdorf Santa Maria, welches aber auch Touristenzentrum ist.

Schon auf der Fahrt konnten wir uns einen ersten Eindruck von der Insel verschaffen.

Gebucht hatten wir nur die Unterkunft, denn in Santa Maria hat man genügend Möglichkeiten, außer Haus zu essen oder sich selbst zu verpflegen.

Die Preise sind moderat und Kreditkartenzahlung ist kein Problem.

Ebenso werden Euro und Dollar akzeptiert.

Natürlich mussten wir sogleich unser Feriendomiziel, sowie Santa Maria erkunden.

Kleine bunte Häuser im Kolonialstiel, eine Kirche, der Markt, schnuckelige Souveniergeschäfte, gemütliche Cafes und Restaurants säumen die lebendige Stadt.

Wahrzeichen ist das Waagehaus am alten Hafenkai.

Hier wurde früher das Salz abgewogen und auch heute kann man es noch in den Souvenierläden käuflich erwerben.

Abends öffnen die zahlreichen Straßenbars und Open Air Restaurants mit Livemusik seine Pforten.

Unbedingt sollte man dann das Nationalgetränk, den Grouge (Rum aus Zuckerrohrsaft) probieren.

Ebenso darf der Verzehr des Nationalgerichts Cachupa (Eintopf aus Mais, Bohnen, Maniok, Süßkartoffeln, Fisch oder Fleisch) in einem der zahlreichen Restaurants nicht fehlen.

Von unserem Appartement hatten wir einen atemberaubenden Blick auf den rund 8 Kilometer langen, weißen Sandstrand und das türkisblaue Wasser des Atlantischen Ozeans.

In den Morgen, -und Abendstunden kann man am Steg die Fischer beobachten, welche zum Fang aufbrechen oder ihren Fang einholen, ausnehmen und zum Verkauf vorbereiten.

Nach ein paar entspannten Tagen am Meer und vielleicht etwas zu viel Sonne!?

Wollten wir nun auch endlich die Insel erkunden

Wir mieteten uns einen kleinen Jeep und ab ging es

Unser Ziel heute, war der Norden der Insel und das Landesinnere.

Der Norden besticht durch seine schroffe Felsküste und der kargen Landschaft.

Auf dem Programm stand zuerst die Inselhauptstadt Espargos, im Landesinneren, ca. 3 km nördlich vom Flughafen.

(Espargos, übersetzt Spargel = angeblich wuchs hier wilder Spargel)

Heute ist Espargos nur noch Sitz des Bürgermeisters, der Stadtbibliothek und des Gesundheitszentrums. Touristisch hat Espargos nicht viel zu bieten!

Dagegen bietet der Radarberg einen tollen Blick auf die Stadt.

Während der Weiterfahrt können wir dann noch den mit 406 m höchsten Berg Monte Grande bestaunen.

Der perfekte Abschluss für diesen Tag brachte ein kühlendes Bad in der Bucht Calhetinha.

Am nächsten Tag, nach einem ausgiebigen Frühstück, starteten wir Richtung Westen zum Fischerdörfchen Palmeira.

In einer geschützten Bucht befindet sich der Hafen. Dieser ist für die Bevölkerung ein wichtiger Dreh, -und Angelunkt für den Warenverkehr zwischen den übrigen Inseln.

Gerne legen hier auch große Kreuzfahrtschiffe auf Rundreise an.

Weiter geht es nach Buracona zum blauen Auge, Olho Azul.

Ein absolutes Highlight und ein Muss!

Das blaue Auge ist ein tiefer Schacht im Felsen, welcher bei perfektem Sonneneinfall wunderschön türkisblau leuchtet.

Ein weiteres Highlight ist der schlafende Löwe, der Monte Leao (Bergformation) und die Fatamorgana inmitten der wüstenartigen Landschaft.

Durch die Barackensiedlung Terra Boa geht es nun zu den Salinen von Pedra de Lume.

Zwei hohe Berge umrahmen den Kraterboden, der unterhalb des Meeresspiegels liegt,

und Grund für die Entstehung der Salinen ist.

Teilweise wird das Salz noch heute hier abgebaut und auf den lokalen Märkten verkauft.

Ein Bad im Salzsee lohnt sich allemal, und man sagt ihm ja auch die heilende Wirkung nach!

Auf unserer Weiterfahrt können wir noch ein Wrack imposant aus dem Meer ragen sehen und

machen Bekanntschaft mit Riffhaien, bevor wir die Heimfahrt antreten.

Nach vielen wunderschönen, entspannten und ereignisreichen Tagen neigt sich unser Urlaub langsam dem Ende zu.

Den letzten Abend lassen wir im Restaurant des Hotels Odjo d`Agua, mit dem perfekten Blick über Strand und Meer ausklingen.

Die Koffer sind gepackt und bevor es morgen Richtung Heimat geht,

beobachten wir noch von unserem Balkon aus, das Treiben am Strand.

Wir sehen Tanz und lauschen der Live-Musik, zu den typischen, kapverdischen Klängen wie Sodade (Sehnsucht) und Cabo Zouk (Feier).

In aller Frühe werden wir abgeholt und wieder zum Flughafen gefahren.

Diesmal geht es mit der Vueling und Umstieg in Barcelona wieder zurück nach Hannover.

Allein der Flug nach Barcelona war noch Abenteuer pur

Ohne Sicherheitsvorkehrungen ging es im Fußmarsch über das Rollfeld.

Vorbei an den Großen Flugzeugen, hinein in unseren Flieger

Nun? Neugierig auf dieses, wunderschöne Archipel geworden?

 

 

 

 

firma 24

Reisebericht geschrieben am
12. Oktober 2021 von

Bianca Witt

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