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Ägypten – Im Land der Pyramiden und Pharaonen

Ägypten
von Riccardo Pojer
erstellt am
07.03.2018

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Ägypten – Im Land der Pyramiden und Pharaonen

Ägypten Im Land der Pyramiden und Pharaonen

Schon während des Landeanflugs auf den Flughafen Hurghada bietet sich uns ein atemberaubender Anblick. Kilometerweit kann man sehen wie sich dicht unter der Wasseroberfläche eine Vielzahl toller Riffsformationen aneinanderreihen, welche dem seichten Wasser eine kristallblaue oder türkise Farbe verleihen. Das wir uns den August als Reisezeit ausgesucht haben bemerken wir nach Verlassen des Flughafens, wo uns eine Wand aus Hitze begrüßt, welche uns nach dem dürftigen Sommer in Deutschland allerdings sehr willkommen ist. Unsere Unterkunft, das Hotel Fort Arabesque, befindet sich etwas außerhalb von Hurghada in Makkadi Bay.
Ein kurzer Bustransfer von ca. einer halben Stunde reicht aus um es zu erreichen, und endlich können wir uns am hoteleigenen Strand in die Fluten stürzen. Das Wasser ist seicht und da wir nun bereits Mittagszeit hatten herrlich warm. Wir sind sehr beeindruckt von einer Ansammlung kleiner Riffe innerhalb unserer Lagune, welche zum Schnorcheln einladen und nur wenige Sekunden vom hoteleigenen Strand entfernt sind.
Nachdem wir uns abgekühlt und uns ein paar Stunden in der Sonne entspannt haben, lassen wir diesen ersten Tag bei einem Abendessen am Buffet ausklingen, dessen Reichhaltigkeit uns sehr positiv überrascht und welches ebenfalls über einige traditionell arabische Gerichte verfügt.
Voller Erwartungen wachen wir früh am nächsten Morgen auf, da für diesen Tag etwas ganz besonderes geplant ist. Im Zuge eines ( von der TUI organisierten ) Ausflugs machen wir uns auf den Weg durch die östlichsten Ausläufer der Sahara Richtung Luxor und Nil. Auch in Luxor zeigt das Thermometer Temperaturen jenseits der 40 Grad Marke an, was jedoch solange man Kopfbedeckung und Wasservorrat mit sich führt keinerlei Problem darstellen sollte.
Unser erster Stopp ist der Karnak-Tempel, eine riesige Tempelanlage im Norden Luxors. Unser Reiseleiter erzählt uns davon, dass diese Tempelanlage einst eine belebte Kleinstadt darstellte und vermittelt uns allerlei interessante historische Einzelheiten zu den ehemaligen Herrschern dieser Stadt und zu den Bedeutungen der jeweiligen Statuen oder Hieroglyphen. Die Mauern der Tempelanlage ragen 20 Meter hoch in die Lüfte und sehr viele der Statuen im Inneren des Tempels sind bemerkenswert gut erhalten. Auch der Säulensaal ist fast vollständig erhalten geblieben und bietet einen ehrfurchtserregenden Anblick. Abgesehen von den zahlreichen Hieroglyphen an den Wänden und Decken von denen manche sogar noch farblich erhalten sind, versetzen uns auch zwei ca. 30 Meter hohe granitene Obelisken ins Staunen, welche aus einem Stück bestehend mehrere hundert Kilometer den Nil stromaufwärts befördert wurden.
Unsere Reise geht weiter am Ufer des Nils entlang zum Luxor-Tempel, dem wir allerdings nur einen kurzen Besuch vor dem Mittagessen abstatteten. Nach dem Mittagessen überqueren wir den größten Fluss Afrikas mit einem kleinen Boot um auf die andere Seite zu gelangen, wo wir von unserem Reisebus in Empfang genommen werden. Von hier aus geht es weiter zu den Kolossen von Memnon, zwei beeindruckend große, steinerne Wächter eines längst eingestürzten Tempels, welche mit Hilfe kleiner Restaurationsarbeiten auch heute noch ihre Wache fortführen. Auch an diesem Beispiel lernt man die alten Ägypter für ihre Handwerkskünste zu bewundern, da sie ohne technische Hilfsmittel vor tausenden von Jahren dazu in der Lage waren Bauwerke von solch monumentaler Größe zu erschaffen.
Unser nächster Halt ist nun das Tal der Könige. Auf der Fahrt dorthin passieren wir das Tal der Adligen, in welchem auch heutzutage noch jedes Jahr neue Gräber freigelegt werden. Auf dem Parkplatz des Tals der Könige angekommen informiert man uns darüber, dass es Touristen nicht gestattet sei Fotos oder Videos vor Ort aufzunehmen, falls man nicht im Besitz einer Sondergenehmigung ist, und so geht es ohne Kameras und Mobiltelefone durch die Eingangsschleuse des Tals. In der Eingangshalle sieht man in Modellform die verschiedenen Gräber des Tals der Könige und bekommt so eine sehr gute räumliche Vorstellung des Areals. Anschließend betritt man das Gelände welches am Fuße eines Berges liegt, welchen man auf Grund seiner Form als natürliche Pyramide bezeichnet. Dort betreten wir nun drei verschiedene Gräber in denen teilweise noch die äußersten Steinsarkophage und obendrein sehr gut erhaltene farbliche Hieroglyphen und Abbilder ägyptischer Gottheiten zu sehen sind.
Den Höhepunkt stellt jedoch das Grab von Tutanchamun dar, ein Grab, welches vor seiner Entdeckung nicht von Grabräubern heimgesucht wurde und durch welches es zur Entstehung der Legende um den Fluch des Pharaos kam. Ein enger Tunnel welcher im Gegensatz zu den anderen Gräbern nicht mit Hieroglyphen verziert ist, führt ins hinunter in die Grabkammer. Dort erwartet uns ein spektakulärer Anblick. Neben des mit Blattgold verziertem inneren Holzsarkophags, ist in der Grabkammer auch der Leichnam des verstorbenen Tutanchamun ausgestellt. Ein Anblick der tiefe Faszination in uns auslöste und sich doch irgendwie verboten anfühlte. Einerseits ist es unglaublich die Überreste einer ca. 3500 Jahre alten Leiche mit eigenen Augen zu begutachten und andererseits ist es ein ethisches Dilemma ob man die Toten, selbst wenn sie so alt sind, nicht in Frieden ruhen lassen sollte.
Nachdem wir das Grab verlassen hatten, machten wir uns auf den Rückweg zum Ausgang des Tals der Könige und von dort aus weiter zum Totentempel der Hatschepsut. Dieser Tempel liegt am Ende einer kleinen Schlucht und ist teilweise in die Rückwand des Tals hinein gebaut worden. Teile des Tempels, welcher ebenfalls eine architektonische Meisterleistung darstellt, die in den Berg hineinreichen sind leider nicht für Besucher zugänglich, jedoch sind auch die Außenbereiche des Tempels durchaus einen Besuch wert. Außerdem hat man hier die Möglichkeit bei der Aufbereitung und Analyse verschiedener Trümmerstücke zuzusehen, welche hinter einer Absperrung, fein säuberlich aufgereiht, zur Betrachtung bereit stehen.
Nach diesem letzten Halt auf unserer Reise durch das ägyptische Inland treten wir die Rückfahrt zu unserem Hotel an. Da diese Unternehmung ca. 17 Stunden in Anspruch genommen hat verbringen wir den folgenden Tag bis zur Mittagszeit in unseren Betten um uns dann gut ausgeruht am Strand in der Sonne zu erholen und mit uns mit schmackhaften Fruchtsäften den Nachmittag zu versüßen.
Nachdem wir einige Tage die tollen Serviceleistungen des Fort Arabesque in Anspruch genommen hatten (hierzu zählen auch wahlweise verschiedenste Spa-Anwendungen, ein Besuch beim ägyptischen Barbier oder der günstige Erwerb von Schnorchelausrüstung auf dem Hotelgelände), wurden wir früh morgens zu einem Schnorchelausflug abgeholt, im Zuge dessen wir zuerst die Insel Giftun erreichen, wo wir unsere Ausrüstung erhalten und erste Streifzüge durch die Unterwasserwelt unternehmen können. Der Artenreichtum des Roten Meeres hatte sich auch bei den verschiedenen Riffsformationen an unserem Hotelstrand schon angedeutet, enthüllte jetzt aber sein volles Ausmaß. Eine Vielzahl verschiedener Fischarten aller Größen und Farben, beispielsweise Anemonenfische, Feuerfische oder Napoleonfische, um nur ein paar zu nennen, kann man hier beobachten.
Von Giftun aus fahren wir nun mit dem Boot ca. eine halbe Stunde aufs offene Meer hinaus um an einem besonders schönen Riff einen Stopp zu machen. Nacheinander hüpfen wir vom Boot aus ins Wasser und uns bietet sich ein spektakulärer Anblick. Riesige Riffe erheben sich wie Felsformationen vom Meeresgrund aus bis zur Oberfläche und neben den vielen verschiedenen Fischarten kann man hier mit etwas Glück noch ein paar andere Spezies entdecken, wie beispielsweise Rochen, Haie, Delfine, oder Wasserschildkröten. Von dort aus treten wir vorerst den Rückweg zur Insel Giftun an, wo wir ein ausgewogenes Mittagessen serviert bekommen und uns mit Getränken eindecken können um den restlichen Nachmittag auf der Insel zu verbringen.
Nach ein paar weiteren Schnorchelgängen bei den Inselriffen werden wir mit dem Boot zurück zum Hafen von Hurghada transportiert, wo wir in den Bus einsteigen welcher uns zum Hotel zurückbringt.
Den letzten Tag verbringen wir erneut im Resort, wo wir abends in dem a la Carte Restaurant der Anlage die köstlichen Fischspezialitäten genießen die hier angeboten werden, um uns nach diesem vorzüglichen Abendessen ein letztes Mal in unsere Hotelbetten zu schwingen.
Am nächsten Morgen bringt uns ein Transferbus zurück zum Flughafen, von wo aus unser Flieger abhebt, aus dessen Fenstern wir noch ein paar letzte sehnsüchtige Blicke auf dieses atemberaubende Land werfen können, bevor er uns zurück nach Hause bringt.


pojer riccardo
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