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Ägypten - Wüstendurchquerung

Ägypten
von Christine Müller
erstellt am
18.07.2017

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Wueste
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Ägypten - Wüstendurchquerung

Stationen der Rundreise:
  • Oase Bahariyya

Reisezeit: November

Wüste ist nicht gleich Wüste, Wüste besteht nicht nur aus Sand!

Da wir in Kairo lebten, haben wir verschiedene Wüstensafaris bzw. Wüstendurchquerungen unternommen. Diese Tour führte uns von Kairo nach -Fayoum-Baharia-Siwa-Mittelmeer mit Alexandria- und zurück nach Kairo.

Zuerst haben wir einen Abstecher in die Oase Fayoum gemacht (auch als Tages- oder 2-Tagestour ab und bis Kairo gut machbar). Übernachten kann man im einzigen Hotel am Rande der Oase, dem Helnan Auberge Hotel , ehemaliger Jagdsitz von König Farouk (Hotel Farouk). Zu beachten ist, dass man sich in der Oase selbst nicht ohne Polizeibegleitung bewegen darf. Bei Eintritt in die Oase passiert man einen Kontrollposten, an dem man angeben muss wo man hinreist. Um zum Welt-Natur-Erbe zu gelangen, streift man die Oase lediglich und hat freie Fahrt. Mitten in der Wüste befindet sich ein unglaublicher Naturschauplatz: das „Whale Valley“ – als Welt Kultur Erbe ausgezeichnet! Ein 38 Millionen altes Zeugnis darüber, dass sich vor Millionen von Jahren an dieser Stelle tatsächlich Meer befand. Sehr schön dargestellt in einem Rundgang sind hier Wal-Skelette, versteinerte Wasserschildkröten und Mangrovenwälder, sowie Perlmutt-Muschelreste auf der ganzen Wanderung zu bestaunen. Leider war zu diesem Zeitpunkt eine Durchquerung bis zur Oase Baharia nicht empfohlen, daher mussten wir einen großen Umweg, fast wieder bis zurück nach Kairo fahren.

Der Eintritt in die Wüste für große Wüstendurchquerungen erfolgte in der Oase Baharia, ca. 400 Kilometer von Kairo entfernt.

Die Oase Baharia alleine ist schon eine Reise wert, hier kann man in die Gräber der goldenen Mumienabsteigen, das sehenswerte Heritage Center eines örtlichen Künstlers Mahmoud Eid oder den Hausberg des Hotels International Hot Springs besteigen um den herrlichen Sonnenuntergang über der Oase mit ihren tausend Palmen zu geniessen. Oder einen Tagesausflug in die beindruckende Weisse Wüste.

Für unsere Planungen, Organisation und Durchführung der Touren, sowie erste Übernachtung waren wir im Hotel International Hot Springs in besten Händen. Besitzer ist Peter Wirth, ein Deutscher, der schon sehr viele Jahre in der Oase lebt und das Hotel betreibt. Er hat seine eigenen Jeeps und Guides. Seine Guides sind Beduinen, sie kennen die Wüste wie ihre Westentasche! Wir fahren mit unserem eigenen Jeep, unser Guide Tamir mit seinem Fahrzeug. Er hat Zelte, Verpflegung frisch vom Markt und Kochequipment und ein Satellitentelefon dabei. Wir müssen uns lediglich um genügend Trinkwasser, Sprit und Schlafsäcke kümmern. Nach einer Übernachtung im Hotel kann es am nächsten Morgen los gehen.

Wir melden uns am ersten Check Point bei Eintritt in die Wüste in Richtung Oase Siwa. Es ist zwingend notwendig sich zu vorgegebenen Zeiten an den jeweiligen Check Points, den Polizeistationen zu melden. Auf unserer 450 Kilometer langen Durchquerung gibt es zwei weitere Kontrollstellen mitten in der Wüste. Schon auf unserer ersten Etappe sind wir überwältigt von den gigantischen Steinformationen, gesäumt von Perlmutt-Muscheln …auch hier ein Zeugnis von ehemaligen Meeren. Ein Flugzeugskelett aus dem zweiten Weltkrieg, ein Überbleibsel aus vergangen Zeiten. Spätnachmittag hat Tamir ein Übernachtungsplätzchen für uns ausgesucht, im Schutze großer Felsen. Wir bauen unsere Zelte auf und Tamir macht ein Feuer und zaubert ein fantastisches Mal für uns. Zur Vorspeise eine scharfe Tomatensuppe, dann gegrilltes Hähnchen mit Kartoffeln und zum Nachtisch frisches Obst und natürlich darf der Schwarztee zum Abschluss nicht fehlen. Bei Dämmerung vergräbt Tamir etwas abseits ein bischen Fleisch für den Wüstenfuchs. Hier wird im Einklang mit Natur und Tier gelebt. Und der Gute lässt auch nicht lange auf sich warten! Es wird früh dunkel und auch kalt in der Wüste, daher verkriechen wir uns früh in unsere Zelte und mummeln uns in unsere Schlafsäcke ein. Der Sternenhimmel ist zum Greifen nah!

Am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang ist der Wüstenboden noch kalt, barfuß läuft man wie im Schnee! Heute hat unsere Tochter Geburtstag und da darf ein kleiner Kuchen – Tamir denkt an alles- und ein Kerzchen nicht fehlen! Und wie verrückt:mitten in der sandigen Wüste fliegt plötzlich ein Schmetterling und lässt sich neben uns nieder.

Unsere heutige Etappe führt uns zur verlassenen Oase El Areg. Hier lebten die Beduinen in Höhlen, Überreste von großen Tierknochen und „Fenster“ in einer enormen Steinwand, lassen vermuten. Eine traumhafte Fahrt durch meterhohe Felsschluchten führt uns bis zur Oase Siwa, wo wir die nächste Nacht im Hotel Siwa Shali Resort verbringen. Siwa ist eine sehr alte Oase, hier hat schon Cleopatra gebadet. Die alte Lehmhaus Siedlung Shali steht noch, ist heute aber nicht mehr bewohnt. Sollte man auf jeden Fall besichtigen, bevor man ins große Sandmeer aufbricht. Gigantische Dünen haben sich hier aufgebaut. Jetzt heisst es „Luft ablassen“, denn sonst bleiben wir mit unserem Jeep im tiefen Sand stecken. Wir erklimmen die Dünen und – oh nein, irgendwie müssen wir auch wieder runter kommen! Nichts für Nervenschwache …

Wüste kann so abwechslungsreich sein. Mitten im Nirgendwo taucht plötzlich Schilf und ein kleiner See auf mit klarem, kühlen Wasser. Herrlich um ein abkühlendes Fussbad zu nehmen. Und eine Ecke weiter heiße Quellen. Wer Badesachen dabei hat, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Nach einer weiteren Nacht in Siwa fahren wir auf einer befestigten Straße entlang der lybischen Grenze bis hoch zum Mittelmeer und machten eine Zwischenübernachtung in Mersa Matruh, Nähe Cleopatra Beach mit seinem türkisfarbenen Wasser. Das Hotel Beau Site ist einfach und sauber, Touristen verschlägt es selten hierher.

Am nächsten Tag sind wir in Alexandria. Wir wohnen königlich im Hotel Windsor Palace, das Gebäude stammt ca von 1910, das Flair von damals ist noch deutlich zu spüren…hier gibt es noch einen richtigen Pater Noster! Alexandria kann man gut zu Fuß oder mit der Pferdekutsche erkunden. Aber Achtung, nicht über´s Ohr hauen lassen und die Preise vor Abfahrt festlegen! Auf jeden Fall sollte man das Fort, die fantastische Moschee und die moderne Bücherei Alexandrias besuchen. An allen Ecken sind wunderbare Mosaike zu finden. Und Drink in einer der Saftbars ist ein unbedingtes Muss. Danach ist nicht nur der Durst gelöscht, sondern auch der Hunger gestillt, so reichhaltig sind die Drinks.

Danach fahren wir durch das Nildelta zurück nach Kairo. Mit Gedanken sind wir schon bei unserer nächsten Wüstendurchquerung.


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