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Westen USA

USA
von Andreas Schwarmann
erstellt am
10.09.2013

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Santa monica 64


Westen USA

Stationen der Rundreise:
  • Las Vegas
  • Mammoth Lakes
  • Yosemite Nationalpark
  • San Francisco
  • Pismo Beach
  • Santa Monica
  • Hailey
  • Seattle

Reisebericht Rundreise „Westen USA“



Start unsere USA-Reise war Las Vegas. Mit dem Taxi ging es dann zum Hotel „The Palazzo & The Venetian“ (ca. 35,-US-$, 30 Min.). Zusammen haben beide Hotels über 7000 Zimmer und sind damit der größte Hotelkomplex der Welt. Es gibt eine Nachbildung vom Markusplatz, der Rialtobrücke und sogar einige Gondolieri`s, die im und vor dem Hotel mit Ihren Gondeln Besucher anlocken. Die Suiten sind riesengroß (ca. 65 qm²), das Frühstücksbuffet im Grand Lux-Café kostet ca. 18,-US-$ zzgl. den überall anfallenden Steuern & Trinkgeldern

Sofern möglich, empfehle ich Las Vegas während der Woche und tunlichst nicht von Freitag bis Sonntag! Dann ist wirklich Party-Stimmung, sei es am Pool, am Strip oder in der Freemont-Street, wo es übrigens abends auch eine schöne Lichtershow gibt. Sobald es dunkel wird, erwacht die Stadt der Lichter zum Leben: Vor dem „Bellagio“ schießen Fontänen zu klassischen Tönen in die Höhe, vor dem „Mirage“ bricht regelmäßig ein Vulkan aus, und vor dem „Treasure Island“ kämpfen Piraten gegen schöne Amazonen.

Wir hatten den ersten Tag zum Relaxen genutzt und dann am späten Nachmittag eine Stadtrundfahrt (mit einer Stretch-Limousine) unternommen. Abends stand bei uns die gigantische Wassershow „O“ vom Cirque du Soleil im „Bellagio“ auf dem Programm – wirklich super!

Am nächsten Tag unternahmen wir einen Ganztagesausflug zum Grand Canyon. Unser Transfer vom Hotel startete um 06:00 Uhr, dann Fahrt zum Flughafen Boulder – ca. 45 Min, weiter mit einer 20-sitzigen Propeller-Maschine zum South-Rim. Dort wechselten wir in den Helikopter, der uns dann nach unten zum Colorado River brachte. Hier konnten wir während einer 20-Min.-Bootstour den Canyon von einer anderen Perspektive genießen. Nachdem uns der Heli wieder nach oben brachte, wurden wir per Bus-Shuttle zum „Guano Point“ chauffiert. Ein schönes Plätzchen, inklusive rustikalem Mittagessen mit einem herrlichen Ausblick. Der Bus hält übrigens unterwegs auch am berühmten „Sky-Walk“. Später flogen wir dann wieder zurück und wurden ins Hotel gefahren. Ein tolles Erlebnis, wesentlich schneller und bequemer als ein individueller Ausflug mit dem Mietwagen!

Am nächsten Morgen holten wir unseren Mietwagen direkt beim Hotel ab (sehr zu empfehlen … wesentlich schneller und bequemer als am Flughafen!) und fuhren auf der I95 östlich vom Death Valley zur unsere Zwischenübernachtung in Mammoth Lakes, Fahrzeit ca. 6 Stunden. (Tipp: Unbedingt immer rechtzeitig tanken, sonst könnte es „eng“ werden.) Diese Region ist als Skiregion sehr populär aber auch im Sommer für Mountainbiking, Wandern oder für Kanutouren auf dem Mono-Lake sehr geeignet. Wir hatten uns hier für das „Village Lodge“ entschieden – eine gute Wahl: Gemütliche Atmosphäre, Pool, viele kleine Geschäfte, verschiedene Restaurants und große Zimmer.

Unsere Reise führte uns über den Tioga-Pass (3000m) direkt in den Yosemite National Park. Die Straße schlängelt sich direkt am bekannten „Lembert Dome“, einem Granit-Massiv, vorbei. Ein Stopp hier lohnt sich genauso wie am später folgenden Tenaya Lake, der ein wirklich schönes Panorama zu bieten hat. Das Yosemite Valley ist der Hauptanlaufpunkt der jährlich 3.7 Millionen Besucher. Diese Tatsache wird einem sofort bewusst, wenn man auf die zweispurige Zufahrtstraße einbiegt. Wir hatten Glück, es war verkehrstechnisch wenig los, und so waren wir mittags bereits im Hotel „Ahwahnee“. Hinweis: In den USA stehen die Zimmer sehr häufig wirklich erst ab 16:00 Uhr zur Verfügung.

Das Hotel der gehobenen Kategorie gibt es schon seit ca. 90 Jahren, es passt sich wunderbar mit seiner Stein/Holz-Fassade der Landschaft an. Es bietet ein rustikales, teils gediegenes Ambiente, tolle Aussichtsterrasse und sogar einen Außenpool. Das Zimmer war nur so lala und wurde eigentlich dem Übernachtungspreis nicht gerecht. Das Restaurant ist recht teuer, aber dafür erhält man einen wirklich guten Service und ein hochwertiges Essen.

Im Yosemite Valley gibt es zahlreiche Fahrrad- & leichte Wanderwege, unter anderem zum berühmten „Half Dome“ – der soll allerdings recht überlaufen sein. Unerschrockene (wegen der Kälte) können auch im Merced River schwimmen oder auf Tubes dahingleiten. Wer möchte kann auch einen Ausflug zu Pferd unternehmen.

Wir, für unseren Teil, haben uns für eine geführte Wandertour entschieden, und entsprechend im Vorfeld Kontakt mit dem Veranstalter „Y Explore Adventures“ aufgenommen. Der Treffpunkt mit unserem Guide war am nächsten Morgen um 08:00 Uhr auf dem Parkplatz vor den „Bridaveil Falls“. (Leider führen im Sommer alle Wasserfälle im Park sehr wenig Wasser, wirken daher nicht wirklich spektakulär.) Nach relativ steilen 2,6 Meilen waren wir dann an unserem Aussichtspunkt angekommen und konnten das schöne Panorama über das gesamte Tal genießen. Toller Ausflug! Planen Sie eine Wandertour im Yosemite National Park? Gerne stehe ich Ihnen für Fragen oder Tipps zur Verfügung!

Ca. 4 Stunden Fahrzeit benötigten wir vom Yosemite National Park bis nach San Francisco. Nachdem wir über die Oakland Bay Bridge ins Zentrum kamen, machten wir einen Stopp an der Market Street, für Shopping-Begeistere eine schöne Einkaufsmeile. Vorbei an der City Hall (mit Lincoln) fuhren wir dann zu unserem Hotel: „Hyatt at Fisherman`s Warf“. Ein schickes Hotel, modern konzipiert, sogar mit einem Außenpool, schöne Zimmer und eine hervorragende Lage: 400 m zum Fisherman`s Warf und auch in der Nähe von der Cable Car Station. Das Parken kostet normalerweise 46,-US-$, wir konnten die Pauschale auf 23,-US-$ „runterhandeln“. Auch die öffentlichen Parkhäuser liegen meist zwischen 30,- und 40,-US-$.

Als touristisches Zentrum bietet „Fisherman`s Warf“ zahlreiche Souvenir-Läden, Bars, Restaurants, und die Möglichkeiten für Schiffstouren. Bekannt sind auch die am Pier 39 lebenden Seelöwen. Man hört und „riecht“ sie schon von weitem. Wohl über 1000 Exemplare sind zu bestimmten Zeiten dort zu bewundern, zu unserer Zeit waren nur rund 40 Seelöwen anwesend.

Am nächsten Vormittag hatten wir vorab eine Erkundungstour per Segway gebucht, dauerte mit entsprechender Einweisung rund 3,5 Stunden, und kostete 70,-US-$ pro Person … eine wirklich tolle Variante, die Stadt besser kennenzulernen. (City Segway Tours) Und keine Angst: Jeder Mensch, der stehen kann, kann auch Segway fahren! Unser Guide, Johannes – ein Niederländer, bereite uns mit seinen Erklärungen, lustigen Anekdoten und zahlreichen Scherzen eine unglaublich schöne Zeit. Vorbei am Ghirardelli Square (mit der berühmten Schokolade), entlang der Promenade, fuhren wir in den Marina District. Diese Region mit seinen wunderschönen Häusern und Appartements gehört neben den „Pacific Heights“ auch zu den teuersten Wohnvierteln.

Auf Wunsch unserer Tochter haben wir dann nachmittags eine aufregende Fahrt mit dem „ Rocketboat“ unter-nommen. Zu lauter Rockmusik flitzt das Schnellboot für 30/40 Minuten über das Wasser, zieht enge Kurven, springt über die eigenen Wellen ... halt eine rasante Angelegenheit.

Sehr empfehlenswert: Mit dem Fahrrad von Fisherman`s Warf an der Küste (Promenade) entlang radeln bis zur Golden Gate Bridge. Auf der rechten Seite können Sie dann über die Brücke (ca.2,7 km lang), und auf der anderen Seite bis nach Sausalito weiterfahren. Sausalito ist ein kleiner, ruhiger Künstlerort – wirklich nett anzusehen. Von dort fährt dann mehrmals täglich die Fähre wieder zurück zum Fisherman`s Warf.

Übrigens: Sollten Sie einen Ausflug zur Gefängnisinsel Alcatraz planen, so empfiehlt es sich rechtzeitig vorher, die Tickets dafür zu kaufen! Apropos Alcatraz: Als einziges Gefängnis in USA gab es in den Duschen nur warmes Wasser, überall anders mussten die Insassen immer kalt duschen. Können Sie erahnen, warum das so war? (Das war z.B. eine kleine Anekdote von Johannes, dem Segway-Guide)

„Mein kältester Winter war der letzte Sommer in San Francisco“ – unter diesem Motto empfehle ich immer warme Kleidung, selbst im sogenannten Hochsommer. Auf der Segway-Tour hatten wir sogar teilweise Handschuhe angezogen!

Am nächsten Morgen führte unser Weg nach Monterey, zum berühmten 17-Miles-Drive. Gegen eine Gebühr konnten wir hier eine wunderschöne Strecke mit vielen Aussichtspunkten, meist entlang der Küste, genießen. Neben den meist riesigen Villen liegt hier auch der angeblich schönste und teuerste Golfplatz der USA: Pebble Beach - Greenfee ca. 500,-US-$.

Unsere heutige Etappe führte uns bis nach Pismo Beach, ins dortige „Best Western Shore Cliff Lodge“. Wir waren mit dieser Wahl sehr zufrieden: ein riesiges Zimmer, der Außenpool mit einem schönen Panorama-Ausblick auf den Pazifik, kostenfreies Parken & Frühstücken. Leider hatten wir nicht genügend Zeit um den Ort und den Strand wirklich kennen zu lernen … vielleicht beim nächsten Mal!

Nach einem kurzen Stopp in Malibu erreichten wir dann am frühen Nachmittag Santa Monica, wo wir das Hotel „Loews Santa Monica“ gebucht hatten. Unterm Strich das schönste Hotel unserer Reise – modern, freundlich, schöner Außenpool mit Meerblick, unweit von der Promenade & Strand gelegen und sehr geräumige Zimmer.

Wir wollten gerne etwas von Hollywood & Beverly Hills sehen, und hatten daher eine Bustour gebucht (Ultimate Los Angeles Bustours). So fuhren wir, recht bequem in einen „Open Air“-Bus, an diversen imposanten Villen vorbei, sahen exklusive Geschäfte und berühmte Straßenzüge. Ich denke, so eine Tour ist empfehlenswerter, als es mit dem Mietwagen abzufahren.

Für unseren letzten Tag in Kalifornien hatten wir uns etwas ganz besonderes vorgebucht: die „ Universal Studios“, und hier wiederum das sogenannte VIP-Package. Trotz des recht hohen Aufpreises eine sehr empfehlenswerte Geschichte: Valet-Parken, Frühstück und ein exzellentes Mittagessen ist inklusive, kleine Gruppen (ca. 10-12 Personen) mit einem eigenen Guide, Studiotour mit der Möglichkeit an verschiedenen Plätzen auszusteigen, um sich alles hautnah anzuschauen, „Fast-Lane“ bei allen Attraktionen = so gut wie keine Wartezeit und vieles mehr!

Am nächsten Tag flogen wir dann von Los Angeles nach Idaho , für einen 5-tägigen Stopp bei meiner Schwester. Sie wohnt in Hailey, mitten in den Rocky Mountains – ein herrliches Gebiet zum Wandern, Rafting und Mountainbiking. Im Winter trifft sich im benachbarten Sun Valley die amerikanische Prominenz, wie Schwarzenegger, Bruce Willis, Tom Hanks und viele andere, zum Skifahren.


Da unser Rückflug via Seattle gehen sollte, hatten wir dort noch einen Aufenthalt von 2 Nächten eingeplant. Unser Quartier war das Hotel „Edgewater“, ein empfehlenswertes Hotel direkt am Wasser. Von dort war es nicht weit zur berühmten „Space Needle“, das Wahrzeichen von Seattle, ein 184m hoher Aussichtsturm, 1962 zur Weltausstellung erbaut. In Seattle gibt es, wie in vielen anderen Metropolen weltweit auch, die sogenannten „ Duck Tours“. Mit einem Amphibien-Fahrzeug fährt man erst durch die Stadt, bevor es dann ins Wasser geht. Speziell in Seattle ist ein Panoramablick vom Wasser aus besonders reizvoll. Und natürlich sieht man von weitem das Hausboot von Tom Hanks aus „Schlaflos in Seattle“. Sehenswert ist auch der „Pike Market“, sowie die Waterfront.

Das war`s – eine aufregende Reise ging damit dann zu Ende.

Sicherlich nicht unsere letzte USA-Reise!

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Persönliche Hinweise & Tipps

Geldtausch: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Umrechnungskurs in Deutschland nicht schlechter ist als in USA. (ganz im Gegenteil … in SFO mussten wir sogar „verhandeln“, um einen vernünftigen Kurs zu bekommen)

Mietwagen: Die Buchung sollte auf jeden Fall schon in Deutschland getätigt werden!

Prinzipiell am Mietwagenschalter verlangen: keine extra-Versicherung oder sonstige Leistungen gewünscht … hier werden oft Zusatzkosten in Rechnung gestellt!

Annahme / Abgabe lieber Stadtbüro als Flughafen (spart Zeit und meistens auch Geld)

Trinkgelder: wird eigentlich überall erwartet … wir rechnen bei unseren Reisen mit:

Koffer-Träger min. 1,-US-$/Koffer, Zimmermädchen 2,-US-$/Tag , Restaurant 15-20% und

Taxifahrer mit min. 10%

Steuern: Bei allen Preisen kommt die örtliche Tax noch hinzu!

Tanken: Immer rechtzeitig tanken!!!

Hotels: Die Zimmer stehen meist erst ab 16:00 Uhr zur Verfügung. Evtl. „Early Check-In“ anmelden!

Kreditkarte: Ein unbedingtes Muss für USA – Mietwagenfirmen und auch Hotels verlangen immer ein Deposit bzw. eine Garantie für die Buchungen

Auslandskrankenschutz: Immens wichtig, bitte unbedingt vorher überprüfen


andreas schwarmann
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Geschäftsführer

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Reisebüro Wilmering GmbH & Co.KG
Große Straße 44
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