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Blaue Reise mit der Mein Schiff 2

TUI Cruises
von Jonas Piontek
erstellt am
20.11.2020

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Blaue Reise mit der Mein Schiff 2

Unsere Reise beginnt in Hamburg Steinwerder, wo die neue Mein Schiff 2 bereits auf uns wartet. Nachdem wir unsere Koffer an die Hafencrew abgegeben - (kontaktlos natürlich) und die Crew die Tragegriffe in einer Wolke von Desinfektionsspray 2020-fest gemacht haben, geht es ab ins Hafenterminal. Eigentlich beginnt die Reise aber bereits 3 Tage vorher, als ich mich in einer Helios Klinik in Hamburg auf CoVid-19 testen lasseVoraussetzung für die Reise ist nämlich ein negativer Test, der kostenfrei in Partnerkliniken von TUI Cruises durchgeführt werden können. Auf einer bunt gefärbten Liste gleichen die Crewmitglieder derweil unsere Testergebnisse ab, bevor wir ins Terminal reinkommen, wo dann bereits der nächste Gesundheitscheckein Infrarot-Fiebertest auf uns wartet. Nach einer kurzen Wartezeit kommen wir zum Schalter, wo man uns die Dokumente, um an Bord zu gehen aushändigt. Eine Servicekraft ist derweil dabei, jeden Counter nach jedem Kunden neu zu desinfizieren.

Nach ca. einer halben Stunde Check-In Prozess, einer Einführung in die Abläufe im Notfall auf hoher See und dem ein oder anderen Abreisedrink (sind ja eh im all-inclusive Paket dabei J) ist es dann endlich soweit, dass wir Hamburg verlassen und uns auf eine 4-tägige Tour bis nach Göteborg und zurück begeben. Während wir langsam die Elbe raufschippern, genehmigen wir uns im Anckelmannsplatz, dem Buffetrestaurant, einen leckeren Snack. Wo man sich normalerweise Essen vom Buffet greift, wird nun auch alles von der Crew ausgeteilt, große Plexiglasscheiben trennen hier Hungrige vom Essen und wer ins Restaurant rein möchte, muss sich sowieso erstmal an den neu eingerichteten Waschbecken im Eingang die Hände waschen und danach desinfizieren. Der Großteil der Gäste nimmt das dankend entgegen, wer mit Tunnelblick auf das Essen daran vorbeiläuft, wird von der Crew nett darauf hingewiesen, sich doch bitte auch die Hände zu waschen. Das generell meist-vorhandene Utensil an Bord des Schiffs muss sowieso der Desinfektionsspender seinvor jedem Restaurant, jeder Bar, jedem Aufzug und teilweise auch einfach so mitten reingestreut stehen Desinfektionsspender, die rege genutzt werden. Beim Besuch des Restaurants wird, so wie überall auf dem Schiff, unsere Kabinennummer erfasst, damit im unwahrscheinlichen Fall einer Infektion an Bord Ketten schnell aufgelöst werden können. Außerdem gilt in allen Innenbereichen Maskenpflicht,an Deck kann man aber auch ohne Maske die Sonne genießen.

Im Anschluss an eine ordentlichen Mütze Schlaf in unserer Balkonkabine, ist morgens die erste Station die Abtanzbardie einzige Bar, die tatsächlich nicht normal operiert und dauerhaft den neuen Zweck als Fiebermess-Station eingenommen hat. Jeden Morgen muss hier jeder Gast einmal vorbeischauen und in die Infrarot-Kamera schauen, eine fünfsekündige Prozedur, die aber enorm wichtig geworden ist. So wichtig sogar, dass der Kapitän höchstpersönlich täglich um 11:30 durchsagt, wie viele Gäste doch bitte noch dort vorbeischauen sollten, damit für den Tag alle durch sind. Nach einem roten Smoothie in der Saftwerft direkt an der Rezeption schauen wir uns ein bisschen an Bord um - kaum zu glauben, dass knapp 1000 Gäste an Bord sind, denn viele Menschen sieht man nirgendwo.

Tagsüber hat man die Möglichkeit, ins bordeigene Fitnessstudio zu gehen, wo akribisch auf Abstand zwischen Gästen und häufige Desinfektion der Geräte geachtet wird, generell sind bei allen Orten, wo mehrere Menschen sich gleichzeitig aufhalten könnten Tische und Stühle zum Freihalten gekennzeichnet oder so weit auseinander gerückt, dass der Abstand zu den Nebenleuten stets gewahrt ist. An Deck finden wir dann das Bosporus Restaurant, wo es erstaunlich leckeren Döner gibtsicher auch eine (ziemlich nice) Premiere auf hoher See. Die Restaurants an Bord sind insgesamt wirklich gut, im Laufe der Reise probieren wir noch beide Atlantik Restaurants (á la carte), den Fischmarkt, die Backstube und das Ganz Schön Gesund Bistro, sind aber definitiv am häufigsten im Tag & Nacht Bistro, wo man bis 2 Uhr morgens Snacks wie Hot Dogs, Burger und Fritten bekommt, die bei den im Premium All Inclusive Paket enthaltenen Drinks durchaus mal zum spontanen Lebensretter werden können! Auch hier erfasst man jedes Mal unsere Kabinendaten und auch hier steht ein Waschbecken samt Desinfektionsspender bereit für jeden, der etwas essen möchte. Das Personal inklusive der Köche ist übrigens auch den ganzen Tag mit Maske unterwegs.

Nachdem wir in Göteborg angekommen sind, geht es direkt weiter zurück in Richtung Nordwesten, um Dänemark erneut zu umfahren. Aufgrund der Regularien bleiben in Göteborg alle Gäste an Bord, aber viele, uns eingeschlossen, schauen sich beim Einlaufen die zerklüfteten Inselchen vor dem Hafen an. Irgendwo am Horizont liegen ein paar norwegische Kreuzfahrtschiffeüberall dort, wo noch keine außergewöhnlichen Hygienekonzepte wie bei TUI Cruises ausgearbeitet wurden, stehen die Motoren weiterhin still. Im stürmischen aber Sonnigen Nordseewetter merken wir, dass es eigentlich immer warm genug für ein Eis und einen Milchshake auf Deck 12 ist, also sonnen wir uns neben dem Pool bei frischen 13°c und beobachten einen Windpark, der sich in weiter Ferne aus der Nordsee erhebt. Ein großer Vorteil einer herbstlichen Reise in den Norden ist sicherlich, dass auf den Außendecks nicht viel los ist und man fast den ganzen Tag seine Ruhe hat, aber selbst im Sommer, ohne Pandemie und mit vollem Pooldeck hätten wir auf unserem Balkon auch einfach in Ruhe faulenzen können. Abends, nach einer ordentlichen Stärkung im Atlantik Mediterranean treffen wir uns mit ein paar neu-gefundenen Freunden im Casino und lassen den Abend mit einem letzten Drink in der Diamantbar, mit Blick auf die schwarze Nordsee, ausklingen.

Abschließend muss ich einfach sagen, dass das Hygienekonzept an Bord der Mein Schiff 2 extrem gut ausgearbeitet und umgesetzt worden ist. In einem Interview mit dem Hotelmanager an Bord (folgt in den nächsten Tagen auf unserer Website) ist mir noch viel bewusster geworden, wie viel Aufwand dahinter steht, Reisen in einem Jahr wie diesem zu ermöglichen. Ein gewaltiges Lob geht hierbei an die Crew, die akribisch, aber immer nett und nicht aufdringlich wirkend, dafür sorgt, dass die Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Aber gleichermaßen muss ich auch ein Lob an die Gäste des Schiffs aussprechen, die fast ausschließlich daran gedacht haben, Abstand zu halten, Maske zu tragen und sich überall die Hände zu desinfizieren. Für mich hat diese Reise bewiesen, dass sicherer Urlaub in Zeiten von CoVid-19 nicht unmöglich ist, sondern mit einem sorgfältig geplanten Hygienekonzept des Veranstalters gar kein Problem ist.


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