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Botswana-Okawango Delta

Botswana
von Sylvia Daniels
erstellt am
15.09.2014

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Botswana-Okawango Delta

Botswana: Okawango-Delta

Ich sah mir noch einmal die Reiseunterlagen an. Hat Botswana eine Küste? Und doch werde ich durch das Fluss-Delta reisen?

Nach einem problemlosen Grenzübergang von Simbabwe nach Botswana freuten sich alle elf Mitglieder der gemischten Reisegruppe auf die "Big Five". Die erste Safari führte uns durch den Chobe-Nationalpark. Der geschulte Blick Henners, unseres Reiseleiters, erspähte zwischen den Büschen z.B. ein Flusspferd, das auf dem Weg zum Wasser war oder die Giraffe, die sich die leckersten Blätter oben im Baum suchte. Nicht zu vergessen immer wieder der auffallende Weißkopfschreiadler, den wir später ohne Henners Hinweise erkannten. Abends konnten wir vom Fluss aus Elefanten beim Baden zusehen, schreckhafte Antilopen und stolze Gnus am Ufer beobachten. Spätestens jetzt war die Begeisterung bei allen geweckt!!!

Es folgte ein kurzer Abstecher in die Kalahari und die Suche nach den putzigen Erdmännchen, dann machten wir uns auf den Weg ins Okawango-Delta. Übernachtung im Komfortzelt mit Bad, auf der Insel dann auch ohne eigenes Bad. Mit kleinen Motorbooten und kleinem Gepäck fuhren wir auf verschlungenen Wegen, umgeben von hohem Zyperngras auf dem Okawango zu „unserer“ Flussinsel. Plötzlich springen der Reiseleiter und ein Begleiter auf, zeigen in Richtung Gras, … absolute Begeisterung. Auch wir recken neugierig den Hals und... vor uns im hohen Grün ein „Sitatunga“. Riesige, leicht gedrehte Hörner, braunes Fell und schon war er weg. "Anfängerglück", bekamen wir zu hören. "Es gibt Afrika-Fans, die kommen schon seit 40 Jahren in diese Gegend und haben ein Sitatunga noch nie gesehen. „Vergesst alle Löwen, Elefanten und Leoparden, das hier war einzigartig." Diese scheue Antilopenart - und kein Foto. Bis ich meine Kamera gezückt hatte.... zu langsam. Dieses Tier kann aufgrund der besonderen Hufe auf den Wurzeln der Wasserpflanze laufen und ist sehr, sehr scheu. Welch ein Erlebnis!

Der Weg ins Okawango-Delta führte auf schnurgerader Straße zuerst nach Maun. Hier sollten wir einen Blick auf das Delta werfen können. Registrieren, bezahlen, wiegen und dann einchecken. Mit einem aufregenden Gefühl folgten wir einem Mitarbeiter entlang dem Rollfeld zu unserer Maschine. Mit diesem kleinen süßen Flugzeug sollten vier Personen in die Luft gehen? Der coole Pilot ließ uns einsteigen, kontrollierte alles und schon knatterten wir auf die Startbahn. Die Maschine nahm "Anlauf", und es ging aufwärts. Einmalig!!! Unter uns breiteten sich die Flußarme aus, schillerten in grün, gold, braun, blau und deren Nuancen. Dazwischen bewegten sich Elefantenherden, Zebras und Antilopen in großen Gruppen. Und wir flogen da oben und konnten diesen herrlichen Anblick genießen. Durch die Regenzeit hatte der Okawango viel Wasser und konnte uns dieses Schauspiel bieten. Diese Flussarme endeten jedoch nicht wie man erwartete im Meer, sondern erstaunlicherweise im Sand der Kalahari.

Nach einer letzten großen Schleife landeten wir. Beim Aussteigen wusste ich, dass ich etwas Großartiges erlebt hatte und war sehr dankbar für diesen Blick in die Natur.

Ein ganz anderer Höhepunkt dieser wundervollen Reise war der Besuch bei den Buschmännern, den Ureinwohnern dieses Landes. Sie haben uns einen Einblick in ihr Leben gegeben, das eng mit dem Kreislauf der Natur verbunden ist. Spuren suchen, Umgang mit Pfeil und Bogen und rituelle Tänze, ein respektvoller Umgang mit den Ressourcen des immer kleiner werdenden Lebensraumes. Dabei stellte sich die Frage: Können sie in ihrer angestammten Heimat verbleiben und sich entwickeln? Welche Unterstützung bekommen sie?

Nicht alle der "Big Five" habe ich gesehen. Nashörner genießen Personenschutz, denn sie werden rücksichtslos gewildert und sind dadurch sehr dezimiert. Doch ich hatte das große Glück, mit dieser Reise ein wundervolles Stück Natur in vielen Bereichen genießen zu können.


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