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Chicago und die Great Lakes - eine perfekte Kombi

USA
von Tanja Bergmann
erstellt am
10.08.2019

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Chicago und die Great Lakes - eine perfekte Kombi

Stationen der Rundreise:
  • Chicago
  • Milwaukee
  • Munising
  • Newberry
  • Sault Ste. Marie
  • Killarney
  • Toronto
  • Niagara Falls
  • Chicago

06.07.19 Düsseldorf - Lissabon - Chicago - Milwaukee

Lets go to USA!!!!

Am frühen Morgen des 06.07.19 machen meine Familie und ich uns auf zum Düsseldorfer Flughafen. Unser Reiseziel heißt dieses Mal Chicago und geplant ist eine Rundreise für eine Woche.

Da wir mit der Fluggesellschaft TAP Portugal fliegen erreichen wir nach knapp 3 Stunden den Flughafen Lissabon. Doch bei einem 5-stündigen Aufenthalt in Portugals Hauptstadt, verspürt keiner von uns das Verlangen im Transitbereich des Flughafengebäudes zu bleiben. Daher entschließen wir uns mit der Metro, die sich direkt am Terminal befindet, in Lissabons Zentrum zu fahren. Hier stärken wir uns bei einem guten Frühstück und lassen den heißen Kaffee wieder unsere Lebensgeister wecken.

Es ist ratsam genügend Zeit am Flughafen Lissabon für den Umstieg einzuplanen, also rechtzeitig die Metro zurückzunehmen (Fahrtzeit etwa 15 min), denn der Flughafen ist groß und verwinkelt, so dass man auch schon einmal genauer schauen muss, wo sich das richtige Gate befindet.

Der nun folgende knapp 9-stündige Flug nach Chicago gestaltet sich mit TAP als sehr angenehm: ein umfangreiches Filmprogramm in englischer und portugiesischer Sprache, eine warme Mahlzeit mit alkoholischen und alkoholfreien Getränken und ein Snack zum späteren Zeitpunkt werden angeboten.

Am Flughafen Chicago angekommen, die lästige Sicherheitskontrolle der USA endlich hinter uns gelassen, lassen wir uns mit einem Shuttlebus zu der Alamo- Mietwagen-Station bringen und nehmen unseren SUV, in dem wir in den nächsten 7 Tagen viel Zeit verbringen werden, entgegen.

Unser erstes Etappenziel, mittlerweile ist es schon 19 Uhr, führt uns in das 80 Meilen entfernte Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin, bekannt als die deutsche Großstadt der USA. Zahlreiche Brauereien, Schlachtereien und der Gastronomiebereich beweisen dies. Auch wir lassen uns an diesem Abend im Hofbräuhaus Milwaukee ein kühles Weißbier schmecken. Milwaukee bietet im Allgemeinen ein sehr interessantes Nachtleben: Clubs, Pubs, Kneipen, Restaurants, wir staunen wie groß die Auswahl ist.

Bedingt durch die Reisestrapazen lernen wir das Nachtleben aber nicht näher kennen, sondern begeben uns schnell in unsere Unterkunft und ins Bett.

07.07.19 Milwaukee - Pictured Rocks National Lakeshore - Newberry

Knapp 300 Meilen (ca. 4 Std. Fahrtzeit) führen uns heute entlang des Lake Michigan, auf endlos weiten Straßen nach Norden zum Lake Superior auf die Upper Peninsula im Bundesstaat Michigan. Die fünf großen Seen Lake Superior und Lake Michigan in den Vereinigten Staaten und der Lake Huron, Lake Erie und Lake Ontario in Kanada bilden mit 245000 qkm die größte zusammenhängende Süßwasserfläche der Welt.

Unser heutiges Ziel ist der Pictured Rocks National Lakeshore, ein bildschöner Nationalpark. Hier kann man Wandern, Kanu fahren und bei schönem Wetter baden. Einige wenige Motels gibt es, dafür umso mehr Campingplätze. Wir machen eine schöne Wanderung, zunächst vom Aussichtspunkt durch den Wald zum Minors Beach. Die traumhaft schöne, idyllische Umgebung lässt uns ins Schwärmen geraten. Ich bin mutig und nehme ein Bad im eiskalten Lake Superior. Sehr erfrischend..

Im Anschluss starten wir noch eine kleine Wanderung zu den tollen Wasserfällen Minors Falls, sowie nach einer kurzen Autofahrt, zu den Grand Sable Dunes und Grand Sable Falls. Oben auf den Dünen hat man einen fantastischen Ausblick auf den See. Allerdings hätten wir an Mückenspray denken sollen.

Die Nacht verbringen wir im knapp 90 km entfernten Newberry.

08.07.19 Newberry - Killarney Provincial Park

Oh Canada! Wir stehen früh auf, da uns heute eine weitere, lange Autofahrt von knapp 500 km bevorsteht.

Zum ersten Mal fahren wir alle über die Grenze nach Kanada. Keiner von uns ist zuvor in diesem schönen Land gewesen, daher ist eine gewisse Aufregung spürbar.

Ein paar Fragen der Border Patrol, kurz wird das bekannte, kanadische Ahornzeichen in die Pässe gestempelt und schon heißt es Willkommen in Kanada. Ganz easy.

Zunächst ist kein großer Unterschied zur benachbarten USA festzustellen. Aber mit zunehmender Fahrtzeit, wird die Landschaft um uns herum grüner, man blickt auf zahlreiche Seen und Flussläufe. Unser Ziel ist der Killarney Provincial Park, ein wunderschöner Nationalpark, der uns ewig im Gedächtnis bleiben wird. Auch hier gibt es einige Campingplätze und es ist ein Paradies für Outdoor-Liebhaber. Der gesamte Park wird von Seen durchzogen, viele Wassersportaktivitäten werden angeboten, zudem gibt es ausgezeichnete Wanderwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. Als einziger Wandermuffel der Familie wage ich mich an einen 4 km langen Wandertrail, der durch den Wald über Stock und Stein führt.

Zwischendurch bleiben wir immer stehen um zu lauschen und zu staunen.

Einige Streifenhörnchen begegnen uns und das Aussehen mancher Bäume lässt darauf schließen, dass Bieber hier fleißig am Werke sind. Und horcht einmalsollten wir heute noch einen Schwarzbären begegnen? Letzteres ist nicht der Fall, aber wir werden für unsere Anstrengungen durch zahlreiche tolle Aussichtspunkte auf das bunte Felsgestein rund um die Seen belohnt. Die Sonne glitzert auf dem Wasser und nirgendwo ist eine Menschenseele zu sehen. Naturidylle pur! Noch schöner wäre es, wenn mein Papa und ich nicht gemeint hätten, die vielen Mücken könnten uns nichts anhaben. Die Quittung als einzige kein Insektenspray benutzt zu haben wird uns präsentiert. Schweißgebadet und etwas zerstochen kommen wir zum Parkplatz zurück. Doch bevor es zum Hotel im Park geht, nehmen wir noch ein erfrischendes Bad im George Lake. Hier sitzen wir bis in die frühen Abendstunden und bewundern das glitzernde Licht auf dem See.

Unser Hotel, das Sportsman Inn Resort & Marina liegt im 500-Einwohner-Dorf Killarney und direkt an einer kleinen Marina. Für Hotelgäste gibt es Bootstouren und einen Kanuverleih gratis. Das Abendessen mit dem Blick auf die Marina schmeckt uns besonders gut.

09.07.19 Killarney Provicial Park - Toronto

Knapp 400 km liegen auch heute wieder vor uns. Wir machen einen kurzen Abstecher zum ebenfalls schönen Killbear Nationalpark, bevor es weitergeht nach Toronto.

Schon bald nimmt der Verkehr auf der Straße zu und die zuvor idyllische Landschaft wird wieder städtischer.

Und siehe da so langsam erblickt man die Skyline von Toronto, eine der beeindruckendsten Nordamerikas. Autofahren macht hier nicht allzu viel Spaß, doch wir schaffen es durch den Verkehr bis zu unserer Unterkunft zu der glücklicherweise ein Stellplatz in der Tiefgarage gehört. Unsere Unterkunft stellt sich als lichtdurchflutetes Appartement mit bodentiefen Fenstern in der 27. Etage eines Towers heraus. Hell, modern und freundlich eingerichtet, mit ausreichend Platz für uns 5. Der Blick auf Torontos Wolkenkratzer, vor allem am Abend, ist atemberaubend.

Wie jeder, der zum ersten Mal in der größten Stadt Kanadas ist, haben auch wir zuvor unseren Stadtrundgang ein wenig geplant. Dass Toronto zur multikulturellsten Stadt der Welt erklärt worden ist, in der sich jede Kultur ihre eigene Identität bewahren konnte, merkt an den unterschiedlichen Wohnbezirken wie zum Beispiel Chinatown, Little Italy und Greektown. Zunächst führt uns unser Weg nach Old Town, wo noch einige Gebäude aus dem 19. Jahrhundert stehen. Dann geht es weiter, vorbei an der Osgoode Hall, den ehemaligen Sitz des obersten Gerichtshofs, der in einem alten Park liegt und zur Old City Hall, ein Gebäude aus dem Jahr 1891, welches mit seinen Türmchen und Giebeln gar nicht so wirklich zum restlichen Stadtbild mit modernen, verglasten Wolkenkratzern passt. Besonderes Highlight für mich ist der Besuch des St. Lawrence Market. Hier Kann man in einer Markthalle an vielen Lebensmittelständen probieren und natürlich alle Delikatessen einkaufen.

Einkaufen kann man in der Stadt sehr gut, jedoch befindet sich ein Großteil der Geschäfte unter der Erde im 28 km langen Tunnelsystem PATH, welches die gesamte Innenstadt durchzieht. Unser großer Rundgang endet an der Harbourfront, die sich für viele Outdooraktivitäten eignet. Wir treffen auf Jogger, Radfahrer, Spaziergänger oder auch Leute, die sich auf den Grünflächen sportlich betätigen oder entspannen.

Hier gibt es Geschäfte und Restaurants, einen kleinen künstlich angelegten Sandstrandbereich, sowie eine kleine Marina.

An dieser Stelle kann man ebenfalls mit der Fähre einen Ausflug nach Toronto Island unternehmen.

Am Abend kehren wir geschafft, aber glücklich in unser Appartement zurück. Obwohl Toronto auch ein ausgezeichnetes Nachtleben bietet, verspürt keiner von uns das Verlangen noch einmal durch die Stadt zu ziehen. Stattdessen genießen wir den Anblick der beleuchteten Skyline.

10.07.19 Toronto - Niagara Falls

Am nächsten Morgen besuchen wir den bekannten CN-Tower. Mit 553,33 m war der CN-Tower das höchste Gebäude der Welt, bis der Burj Khalifa in Dubai diesen ablöste.

Wir fahren mit dem Fahrstuhl in 58 Sekunden rauf auf das Observation Deck in 342 m Höhe. Ein sagenhafter Ausblick auf die Stadt wird uns eröffnet. Nichts für Schwindelfreie ist zudem der gläserne Boden an einigen Stellen. Mein Schwager ist der Mutige aus unserer Gruppe. Er bezwingt den so genannten Edge Walk, bei dem er nur an einem Seil befestigt am Rande des Abgrunds entlangläuft. Purer Nervenkitzel !

Mit diesen wundervollen Eindrücken im Gepäck verlassen wir Toronto und fahren die knapp 120 km zu den Niagara Falls. Der Ort Niagara by the Falls erinnert etwas an Las Vegas. Riesige Hotelresorts, Casinos, Bars, Restaurants und ein Vergnügungsviertel mit einem Riesenrad zeigen, dass dieser Ort schon lange kein romantisches Honeymoonziel mehr ist. Dennoch haben die Niagarafälle etwas Magisches.

Wir haben das Glück aus unserem Hotelzimmer im Hotel The Oaksdirekt auf die Wasserfälle zu schauen. Von der kanadischen Seite aus hat man einen besseren Blick auf die grandiosen Wassermassen, auch die kanadischen Fälle, die so genannten Horseshore Falls sind um einiges beeindruckender als die amerikanischen Fälle. Mit 640 Metern Breite in Hufeisenform (daher der Name), sind sie gigantisch. Die amerikanischen Fälle, sind dagegen nur 342 Meter breit. An beiden Stellen stürzen die Wassermassen 53 bis 55 Meter in die Tiefe. Nachdem wir am Nachmittag beide Fälle von den Aussichtsplattformen bestaunt haben, fahren wir am Abend mit dem Ausflugsschiffsdampfer zu den Fällen. Die Fireworks-Bootsfahrt am Abend ist wirklich empfehlenswert. Die riesigen Fälle werden bunt angestrahlt und zusätzlich gibt es ein tolles Feuerwerk dazu. Da das Schiff nah an die Wasserfälle heranfährt wird es ein feucht fröhliches Vergnügen, zum Glück sind zuvor Regencapes verteilt worden. Später, auf unserem Hotelzimmer, beobachten wir noch lange stillschweigend das bunte Lichterspiel an den Niagarafällen, wir alle sind verzaubert.

11.07.19 - 13.07.19 Niagara Falls - Chicago - Lissabon - Köln

Früh morgens brechen wir wieder auf. Heute steht uns mit rund 850 km die weiteste Strecke bevor. Es geht zurück in die USA und nach Chicago. Auch dieser Grenzübertritt geht relativ kurz und schmerzlos vonstatten.

Als wir später Chicagos Wolkenkratzer erblicken, sind wir alle gespannt, was diese Großstadt zu bieten hat. Und wir werden positiv überrascht. Für die letzten zwei Nächte in Chicago gönnen wir uns das luxuriöse Fairmont Hotel Millenium Park, direkt zentral am gleichnamigen Park gelegen und sehr elegant. Nachdem wir das Gepäck in unserer tollen Suite abgestellt haben, starten wir den ersten Stadtrundgang. Chicago ist oft, durch seine dunkle Vergangenheit, mit Mafia-Gangstern wie Al Capone, die in den goldenen Zwanzigern hier ihr Unwesen trieben, verschrien als düstere Stadt mit einer hohen Kriminalitätsrate. Genau genommen ist es hier nicht gefährlicher als in deutschen Großstädten. Ich fühle mich sehr sicher und staune wie sauber und ordentlich alles in der Stadt ist. Und düster finde ich Chicago gar nicht, im Gegenteil. Wir starten unseren Rundgang im Millenium Park, in dem sich die Cloud Gate befindet, eine große Skulptur in Form einer Bohne, in der sich die Skyline spiegelt. Von den Leuten wird sie Bean genannt. Natürlich ein perfektes Fotomotiv.

In Chicago finden in den Sommermonaten oft Straßenfeste oder Konzerte im Park statt. Auch wir werden von rhythmischen Klängen empfangen und zudem gibt es ein Street Food Festival im Park bei dem viele Köche alle Hände voll damit zu tun haben die hungrigen Gäste zu bewirten.

Der Millenium Park und der angrenzende Grant Park bieten ausgezeichnete Plätze um zu entspannen, sich sportlich zu betätigen und spazieren zu gehen. Beide Parks sind hübsch bepflanzt und im Grant Park befindet sich außerdem der Buckingham Brunnen, der dem Brunnen in Versailles nachempfunden wurde. Ein weiteres, sagenhaftes Fotomotiv. Am Abend können sich die Besucher zusätzlich auf ein herrliches, buntes Lichterspiel am Brunnen freuen. Danach stürzen wir uns ins Stadtleben. Zunächst führt unser Weg uns zum Chicago Museum of Art, welches eine riesige Kunstsammlung bekannter Künstler, wie Claude Monet, beherbergt. Der Haupteingang des Museums wird von zwei bronzenen Löwen markiert. An dieser Stelle startet auch die legendäre, historische Route 66.

Weiter geht es in den Stadtkern, dem so genannten Loop. Dieser Downtown Bezirk Chicagos heißt so, da eine Bahnschiene eine Schleife um den Stadtbezirk zieht und dieser dadurch eingerahmt wird. Hier fährt auch die Chicago Hochbahn, die in jedem Film, der hier gedreht wurde, zu sehen ist. Das Rattern dieser Bahn gehört genauso zur Stadtakustik dazu, wie der Lärm hupender Autos. Die vielen Eindrücke in der Stadt machen uns sprachlos, jedoch im positiven Sinne. Legendär sind die architektonisch vielfältigen Wolkenkratzer der Stadt, darunter auch der Willis Tower, einer der höchsten Gebäude der Welt, der eine Aussichtsplattform mit komplett verglasten Balkonen bietet.

Die Stadt wird vom Chicago River durchzogen. Hier wurde an beiden Flussseiten ein hübscher Riverwalk angelegt, der sich wunderbar für Spaziergänge durch die Stadt eignet. Am River Walk befinden sich viele Cafés, Bars und Restaurants. In den einen oder anderen Bars spielen Bands den bekannten Chicago Blues und andere Musikrichtungen. Diese Stadt hat einfach einen unbeschreiblichen Rhythmus im Blut und reißt uns sofort mit. Am Abend probieren wir im urigen Restaurant Ginos East die legendäre Chicagoer Deep Dish Pizza, eine Pizza die aus mehreren Lagen besteht und viiiiel Käse in sich hat. Genau das richtige, wenn man mal ganz herzhaft sündigen möchte. Nach zwei Stücken sind wir bereits pappsatt, aber natürlich darf ein traditioneller Brownie mit dem cremigen Chicago Eis als Dessert nicht fehlen. Auf dem Rückweg zum Hotel stellen wir fest, dass Chicago ein wirklich cooles Nachtleben bietet. Viele Bars und Pubs locken mit lauter Musik.

Am nächsten Morgen nehmen wir unser Frühstück im einzigartigen Nutella Café ein.

Kaffee, Waffeln, Pancakes und vieles mehr werden hier mit den bekannten Haselnussaufstrich angeboten. Wir gehen erneut durch den Millenium und Grant Park zum Ufer des Lake Michigan. Am See wurden zahlreiche Badeplätze und zum Teil auch künstliche Sandstrände angelegt. Ich blicke auf den Lake Michigan und bekomme das Gefühl ich stünde vor einem großen Meer. Wer bei seinem Stadtrundgang im Sommer Badesachen eingepackt hat, hat goldrichtig gehandelt. Eine kurze Abkühlung, dann geht es weiter. Unser Weg führt uns über die Michigan Avenue, die im nördlichen Teil der Stadt auch als Magnificant Mile oder kurz Mag Mile bezeichnet wird. Sie ist die Prachtstraße Chicagos. Für mich nicht zu vergleichen mit der Fifth Avenue in New York, trotzdem ist sie sehr schön angelegt und bietet alle Flagship Stores namenhafter Modemarken und vieles mehr. Wer shoppen möchte ist hier genau richtig. Allerdings lohnt sich für kleinere Geldbeutel eher ein Schaufensterbummel oder der Besuch anderer Geschäfte in der Umgebung. Nach einer kurzen Stärkung ist unsere nächste Anlaufstation der Navy Pier, ein riesiger Pier mit einem Rummelplatz. Hier gibt es einige Fahrgeschäfte unter anderem ein Riesenrad. Die Fahrpreise sind gesalzen, doch ein Bummel über den Pier reicht aus um einen Eindruck vom lebhaften Treiben zu bekommen. Wir machen eine Bootstour und entscheiden uns für eine Kombination aus einer Speedbootfahrt und Architekturbootsfahrt auf dem Chicago River. Zunächst haben wir einen Riesenspaß, als das Boot über den Lake Michigan prescht und so manche kleine Wasserabkühlung zulässt. Danach geht es in die Bootschleuse und schon schippern wir auf Chicagos Fluss und lassen uns die Architektur einiger Gebäude nochmals näher erklären.

Für das Abendessen machen wir uns heute richtig chic. Es geht rauf zum John Hancock Center, ebenfalls ein hoher Tower in Chicago. Hier im 95. Stock dinieren wir im Signature Room. Die Preise sind leicht gehoben, für diese Kulisse aber durchaus human. Wir blicken durch die Panoramafenster auf die Stadt hinab, sehen einen atemberaubenden Sonnenuntergang und das wunderschöne Lichtermeer. Auch die Küche ist ausgezeichnet. Neben uns bekommt eine Dame von ihrem Liebsten einen Heiratsantrag, Love ist buchstäblich in the Air. So manchen Romantikmuffel wird nicht nur durch den guten Wein warm ums Herz. Der perfekte Abschluss eines rundum gelungenen Tages und einer fantastischen Reise. Chicago war für mich definitiv das Highlight dieser Reise und ist nach New York meine zweite Lieblingsstadt geworden.

Leider heißt es einen Tag später schon wieder Abschied nehmen. Wir machen noch einen kurzen Abstecher zum Chicago Fashion Outlet Center in der Nähe des Flughafens, bevor wir unseren SUV abgeben und einchecken.

Auch der Rückflug mit TAP ist angenehm. Bei einem, dieses Mal 7-stündigen Aufenthalt in Lissabon haben wir noch Zeit die Stadt zu erkunden. Nach einer anstrengenden Reise sollte man sich in Lissabon noch auf ein paar zusätzliche Schweißperlen einstellen. Denn die Stadt verteilt sich auf vielen Hügelchen. Aber die vielen, sehr alten Häuschen in den Gassen, die schönen Plätze und Kirchen sind allemal sehenswert.

Als wir am frühen Abend wieder in Deutschland landen, sind wir alle überwältigt und es wird wohl noch eine Weile dauern das Erlebte zu verarbeiten. Es war eine unvergessliche Zeit.


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