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Donauwalzer

A-ROSA
von Ellen Thiele
erstellt am
15.09.2014

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Donauwalzer

Ich war noch in der Ausbildung und bekam kurzfristig Urlaub in den Herbstferien.

Alle Mittelmeerziele waren ausgebucht und eine ältere Kollegin schlug mir eine Flusskreuzfahrt vor.

Anfangs war ich skeptisch – das ist was für „alte Leute“ und wahrscheinlich werde ich mich langweilen – aber in Ermangelung einer Alternative buchte ich schließlich eine Donaukreuzfahrt.

Je mehr ich mich mit der Reise beschäftigte, umso neugieriger wurde ich.

Zunächst ging es mit dem ICEnach Passau.

Da ich bis zur Einschiffung noch Zeit hatte, konnte ich mir ganz entspannt die wunderschöne Altstadt der drei Flüsse Stadt ansehen. Einen kurzen Besuch stattete ich dem imposanten Dom ab, der sich auf dem höchsten Punkt der Altstadt befindet. Leider hatte ich keine Zeit mehr für eine größere Besichtigung – ich musste ja schließlich aufs Schiff.

An Bord wurde ich freundlich empfangen und erhielt den Schlüssel für meine Kabine.

DerKoffer war schon da und ich konnte beim Auspacken durch das große Fenster den herrlichen Ausblick genießen.

Nach dem Abendessen genoss ich auf dem Oberdeck den Sternenhimmel und die Lichter, die aus den nächtlichen an der Donau gelegenen Ortschaften herüberleuchteten.

Wieder zurück in der Kabine schlief ich sofort ein, bis ich durch ein leichtes Rumpeln aufgeweckt wurde. Wir passierten gerade die erste der vielen Schleusen, die es auf den Weg nach Budapest gibt – aber daran hatte ich mich in der 2. Nacht bereits gewöhnt.

Beim Aufwachen konnte ich vom Bett aus auf das fließende Wasser der Donau und die vorbeiziehende Landschaft mit ihren Bäumen und Wiesen sehen - Entspannung pur!

Nach dem Frühstück ging es wieder aufs Oberdeck – pünktlich zur Einfahrt in Wien.

Zu Fuß besuchte ich den in der Nähe liegend berühmten Wiener Prater und war erfreut, dass das weltbekannte Riesenrad schon geöffnet hatte. Ich stieg in die Gondel, die einem kleinen Eisenbahnwaggon ähnelt, und bewunderte die Skyline von Wien.

Nach diesem tollen und eindrucksvollen Auftakt startete ich zur gebuchten Stadtrundfahrt.

Die spektakulären Bauwerke wie Rathaus, Burgtheater, Staatsoper, Stephansdom und Mozarthaus zogen vorbei.

Wieder an Bord ging es dem nächsten Ziel entgegen - Budapest.

Bei Musik und einem Glas Wein ließ ich den Tag ausklingen und freute mich schon auf den nächsten Morgen.

Nach dem Frühstück legten wir zunächst in Esztergom an - berühmt durch die mächtige Basilika, die größte Kirche Ungarns.

Die imposante Kuppel erinnert an den Petersdom in Rom. Der sehenswerteste Teil der gewaltigen Kirche ist die Kapelle aus rotem Marmor.

Jetzt aber weiter nach Budapest. Das Schiff machte in der Nähe des imposanten Parlamentsgebäudes fest.

Über die berühmte Kettenbrücke ging es zur Fischer Bastei. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Donau und den Stadtteil Pest. Zu Fuß spazierte ich weiter auf den Burgberg mitdem großen, wunderschönen Schloss. Nach dem ungarischen Abendessen bummelte ich noch durch die Fußgängerzone - hier gibt es goldene Kanaldeckel.

Am nächsten Morgen stand ein Ausflug in die Puszta an. Hier erlebt man typisch ungarische Gastfreundschaft, Pferdevorführungen und natürlich bekommt man eine Kostprobe von der berühmten ungarischen Salami – immer ein beliebtes Mitbringsel!

Weiter ging es nach Bratislava natürlich mit Stadtrundfahrt.

Schon beim Überqueren der Donaubrücke konnte ich die mächtige Burg sehen.

Im Zentrum angekommen durchquert man das barocke Michaelistor, das letzte von einst vier Stadttoren, und erreicht den wunderschönen Hautmarktplatz mit dem alten Rathaus, vielen Geschäften und faszinierenden Kaffeehäusern.

Zurück an Bord ging es weiter durch die Wachau Richtung Dürnstein, einem hübsch an der Donau liegenden, barocken Städtchen. Hier muss man einfach durch die engen Straßen bummeln und sich die alten Bürgerhäuser mit ihren wunderschönen Verzierungen ansehen. Und Stift Melk ist auch ein absolutes „MUST“.

Und schon ist die Woche fast um und die letzte Passage der Reise hatte begonnen – zurück nach Passau.

Ich muss sagen, meine Zweifel haben sich nicht bestätigt! Es war herrlich, sich vom Liegestuhl aus die vorbeiziehenden Wiesen, Ortschaften, Burgen und Donauauen anzusehen. Die Städte waren ein Erlebnis und der Altersdurchschnitt an Bord nicht so hoch, wie ich befürchtet hatte.

Mein Resumé: Das war bestimmt nicht meine letzte (Fluss-)Kreuzfahrt.


ellen1
Für Sie geschrieben von
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Gangolfusstr. 34
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