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Finnland im Winter

Finnland
von Martin Lenger
erstellt am
09.10.2019

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Finnland im Winter

Finnland - Lappland

Skifahren? Winterurlaub? Dort, wo man nur Bäume und eine eisige Steppe sieht? Ja, und zwar sowas von! Willkommen in Lappland, Willkommen jenseits des Polarkreises.

Zusammen mit Kollegen aus ganz Deutschland und vom Reiseveranstalter DERTOUR geht es nach Finnland. Nicht gerade das Reiseland Nummer 1 der Deutschen, doch wenn ich unsere Kunden danach frage, kommt Interesse auf. Manche meinen dann, ein Flug nach Helsinki ist schnell gebucht, man verbringt ein Wochenende dort und dann war man eben in Finnland, nicht wahr? Weit gefehlt, wie ich während meiner Reise erfahre.

Über Helsinki hört man viel Tolles: Eine lebendige, pulsierende Stadt soll es im Sommer sein. Doch Moment, jetzt ist es April. Finnland ist schneebedeckt und Helsinki ist für uns nur ein Flughafen, an dem wir umsteigen. Mit der Finnair geht es weiter, viel viel weiter, über Ivalo nach Kittilä. Wir sind in Lappland, im hohen Norden Finnlands.

Beim Landeanflug staunen wir: Hier sollen wir Skifahren? Wo sind die Berge? Nun, Berge wie wir sie kennen, in Form der Alpen, gibt es hier nicht. Aber etwas anderes. Nennen wir es vorsichtshalber große Hügel. Ein paar zumindest. Wir bleiben gespannt. Eins ist sicher, wir haben Minusgrade erwartet und spüren diese auch sobald wir die Maschine verlassen.

Unsere erste Station ist ein Ski-Hotel in Yllas. Und tatsächlich, am Rande eines großen Hügels gelegen, führt eine Skipiste direkt auf die Terrasse unseres Zimmers. Kaum vorstellbar, aber es gibt eine Handvoll Sessel- und Schlepplifte, die Skifahrer auf ein knappes Dutzend Pisten bringen. Natürlich probieren wir das auch schnellstmöglich aus! Die Verleih-Station ist hochmodern und sehr gut ausgestattet. Die Preise fair. Keine 15 Minuten später fahren wir tatsächlich Ski und Snowboard, in Lappland Die Pisten sind flach abfallend (Schwierigkeitsgrad Blau), teils wahnsinnig breit (man stelle sich eine zehnspurige Autobahn vor) und bedeckt mit feinstem Schnee. Wir haben eine Menge Spaß. Ski-Alpinisten werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.

Aber es gibt noch mehr Grund nach Yllas zu kommen: Der Ort ist ein guter Ausgangspunkt für viele weitere Aktivitäten wie z.B. Motorschlitten-Touren, Skilanglauf oder Schneeschuh-Wanderungen (super anstrengend!!). Das nötige Equipment liefern Agenturen vor Ort, die auf Wintersport spezialisiert sind. Vorgebucht sollte das Programm jedoch sein.

Speziell wird auch unsere nächste Übernachtung: Im Eishotel. Wir sind die letzten Besucher der Saison, denn das Hotel beginnt zu schmelzen, wenn der kurze Sommer naht. Es wird es jedes Jahr wieder im Herbst in wochenlanger Handarbeit, Eisblock für Eisblock wieder aufgebaut. Ein Kunstwerk für sich. Den Eisskulptur-Schnitzern ist so die Möglichkeit gegeben, jedes Jahr aufs Neue ein Thema für das Design neu zu wählen. Bei unserem Besuch lautet es "Game of Thrones", wie die gleichnamige HBO Serie aus den Vereinigten Staaten. Man weiß also auch fernab der Zivilisation, was im Trend liegt

Die Nacht auf dem Eis ist recht kurz, für mich zumindest. So richtig kann ich mich mit meinem Schlafsack nicht anfreunden, aber ich kriege für eine Weile die Augen zu, bevor ich dann doch Gesellschaft in den beheizten Räumen suche. Wem es zu kalt wird, der kann also entkommen und eine heiße Dusche oder gar ein warmes, provisorisches Bett im Gemeinschaftsraum genießen. Wer allerdings mehr Erfahrung als ich im Schlafsack-Schlafen mit sich bringt, dem sollte das eisige King-Size Bett keine Probleme bereiten.

Es geht weiter, nach Levi. Manch einer wird den Namen schon gehört haben, denn auch ein FIS Weltcup im Slalom wird hier ausgetragen. Levi''''s großer Hügel ist in der Tat nochmal etwas größer als die umliegenden. So groß gar, dass man bei gutem Wetter einen von der Piste aus ungewohnten und prachtvollen Blick bis weit über 50km auf Lappland genießen kann. Es ist fantastisch, hier über die Pisten zu rutschen. Sogar einige rote Pisten gibt es und Flutlichtanlagen, um die kurzen Wintertage zu verlängern.

Eine der ersten astreinen Informationen, die uns hier erreicht, ist eine luftige: Hier steht diejenige Wettermessstation, welche die sauberste Luft des Planeten verzeichnet. Und um nach dieser zu schnappen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die Loipe der Skilangläufer beispielsweise, führt direkt am Parkplatz unseres Hotels und des benachbarten Thermalbads vorbei. Wenige Meter weiter werden auch Fatbikes verliehen. Diese speziellen Mountainbikes haben Reifen mit handbreiten Profilen, um das Fahren auf dem Schnee zu ermöglichen. Ganz so effektiv wie die Huskies auf den unzähligen Farmen um Levi herum, wird man aber trotz allem nicht sein. Wir besuchen die vierbeinigen Ausdauerprofis und lassen und von ihrem Heulen und ihrer Kraft faszinieren. Auf dem Hundeschlitten wird eines schnell klar: Die einzigen Sachen, was die Hunde nicht mögen, ist Stillstand und Temperaturen über 10°C, versichert uns ihr Besitzer und Pfleger. Ab Mai haben die Hunde fast 4 Monate Sommerurlaub. Dann können sie kaum abwarten, wieder zu arbeiten.

Uns wird auch berichtet, dass der Sommer hier keineswegs langweilig ist. Zwischen Bären, die auf Beerensuche sind, frei weidenden Rentieren und tausenden Seen, die zum Kanufahren oder Schwimmen einladen, genießen die meisten Finnen den Sommer in ihren See-Hütten beim Grillen oder Backen von Beerenkuchen. Doch, auch jetzt im Winter bietet Levi viele Restaurants, Aprés-Ski- und natürlich Karaoke-Bars um abends auszugehen. Denn neben der berühmten finnischen Saunen ist auch Karaoke ein stolzer Nationalsport geworden.

Für uns endet das Abenteuer Lappland hier in Levi, doch wir wissen, das war noch längst nicht alles. Und siehe da, unerwartet und umso schöner, verabschiedet uns Levi mit einem Spektakel der Polarlichter. Unsere Reisegruppe ist vollends fasziniert und versunken in der Schönheit Finnlands.


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FIRST REISEBÜRO
Reisebüro A.M.L. Andreas Lenger e.K.
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