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Great Lakes

USA
von Natalie Paulus
erstellt am
05.01.2015

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Lake Superior North Shore


Great Lakes

Stationen der Rundreise:
  • USA

Great Lakes – das etwas andere Reiseziel in USA

Wenn man wie ich als Kind die Abenteuer-Romane von James Fenimore Cooper (z.B. die fünf „Lederstrumpf“-Romane) verschlungen hat, sind die Great Lakes in den USA ein Wunschziel seit Kindertagen. Ich bekam nun endlich die Gelegenheit dorthin zu reisen mit einer kleinen Gruppe auf der von TUI4U, Air France und Travelmarketing Romberg organisierten Info-Reise „Great Lakes“ vom 01.bis 09. Oktober 2014.

01.10.2014:

Nach einem langen, aber sehr angenehmen Flug mit Air France von Düsseldorf via Paris Charles-de-Gaulle nach Detroit wurden wir von unserem Guide Dave von „Travel Michigan“ am Flughafen abgeholt zu einem ersten Dinner auf amerikanischem Boden. Es ging ins „Santorini“ im Ausgehviertel Greek Town, geprägt von griechischen Einwanderern, wie der Name schon vermuten lässt.

Unsere erste Nacht in USA verbrachten wir im Marriott Hotel at the Renaissance Center in downtown Detroit.

02.10.2014:

Gestärkt durch ein typisch amerikanisches Frühstück im Russel Street Deli am Eastern Market mit Pancakes, Omelets, Raisin Bread French Toast etc., begannen wir den Tag mit Kultur im Detroit Institute of Arts Museum; dort werden z.Zt. etliche Werke der weltbekannten französischen Künstler Monet, Renoir, Degas etc. gezeigt. Sehr beeindruckend finde ich das Detroit Industry Fresco des mexikanischen Künstlers Diego Rivera, das alle Wände und die Decke einer großen Halle bedeckt.

Mein Tages-Highlight war der Besuch im Motown Museum! Es beherbergt die privaten Wohnräume und das berühmte Studio A des 1959 von Berry Gordy jr. gegründeten Labels Motown Records; hier haben berühmte Künstler, wie z.B. Stevie Wonder, Marvin Gaye, the Supremes, the Jackson Five etc. in den 60er und 70er Jahren des 20.Jh. ihre zahlreichen Hits aufgenommen; Gänsehaut!

Nach einem leckeren Lunch im rustikalen Slows Bar BQ machten wir uns auf den Weg nach Grand Haven, einem beliebten Badeort am Lake Michigan. Nach einem Spaziergang durch das kleine Städtchen und an der Seepromenade entlang hatten wir genug Appetit für ein entspanntes Dinner auf der Terrasse des Kirby House mit Blick über den See im Dämmerlicht. Übernachtet haben wir im Holiday Inn Hotel Spring Lake.

03.10.2014:

Am nächsten Morgen machte uns das Wetter einen Strich durch unsere Pläne für den Tag: es stürmte und regnete so stark, dass keine Fähre von Muskegon nach Milwaukee ablegen konnte!

Also mussten wir, statt über den Lake Michigan zu schippern, eine ca. 5-stündige Busfahrt südlich um den See herum via Chicago auf uns nehmen, um vom Staat Michigan in den Staat Wisconsin zu gelangen. Unser Tagesprogramm schrumpfte dadurch zwar etwas zusammen, aber wir konnten trotzdem noch kurz das futuristisch aussehende Milwaukee Art Museum direkt am Lake Michigan besuchen, eine lustige Besichtigungstour durch die für ihre nach deutschem Reinheitsgebot gebrauten Biere bekannte Lakefront Brewery absolvieren und danach das legendäre Harley-Davidson-Museum mit Motorrädern en masse besichtigen. Im benachbarten Restaurant „Motor“ haben wir dann typisch amerikanische Köstlichkeiten zum Abendessen genossen, die eine unserer Guides allesamt sehr treffend als „very good, but not healthy!“ bezeichnete. Todmüde fielen wir an diesem Abend in die Betten des Hilton Milwaukee City Center Hotels.

04.10.2014:

Nach dem Frühstück machten wir uns an diesem Tag sofort auf in Richtung Norden nach Green Bay.

Dort genehmigten wir uns als zweites Frühstück einen verfrühten Kaffeeklatsch in der „Cheese Cake Heaven Bakery“, die ihrem Namen alle Ehre machte: es war der Himmel auf Erden für alle Liebhaber von Kuchen und Süßigkeiten! Solchermaßen gestärkt machten wir uns danach auf eine geführte Besichtigungstour durch das Lambeau Field Stadium des National Football League Teams der Green Bay Packers inkl. VIP Lounges und Tunnel hinaus aufs Spielfeld, nur den heiligen Rasen durften wir leider nicht betreten! Nach einem kurzen Besuch im „National Railroad Museum“ machten wir einen Abstecher zum Weingut „Parallel 44 Vineyard & Winery“ in Kewaunee, wo eigens für das teilweise sehr raue Winterklima in Wisconsin gezüchtete Trauben angebaut und zu Wein verarbeitet werden. Beschwingt durch die Weinprobe ging es dann zurück nach Green Bay zu unserem Hotel für diese Nacht, der Tundra Lodge. Diese rustikal eingerichtete Lodge im Blockhaus-Stil ist vor allem etwas für Familien mit Kindern, da es dort einen Wasserpark mit Rutschen und Lazy River gibt! Unser Dinner genossen wir an diesem Abend in der „Titletown Brewing Company“, einem alten Bahnhof, der zu einem urigen Restaurant im Brauhaus-Stil umgebaut wurde.

05.10.2014:

Dieser Tag begann, nach einem wie immer üppigen und leckeren Frühstück, mit Natur pur bei einer Führung durch den wunderschönen „Green Bay Botanical Garden“. Dann ging es mit dem Bus nach Manitowoc, um die Fähre über den Lake Michigan nach Ludington zu nehmen; es ging also von Wisconsin wieder zurück nach Michigan. Diesmal war uns der Wettergott auch wohlgesonnen, die 4-stündige Überfahrt verlief ruhig, die Zeit vertrieben wir uns an Bord abwechselnd mit Bingo und Seeluft um die Nase wehen lassen. Von Ludington ging es weiter in nördliche Richtung nach Traverse City, einem wunderschönen Badeort in einer kleinen Bucht des Lake Michigan. Unser Hotel, das „Sugar Beach Resort“, lag direkt am Sandstrand, den man so nur am Meer vermuten würde.

06.10.2014:

An diesem Morgen besuchten wir eines meiner persönlichen Natur-Highlights dieser Reise, den „Sleeping Bear Dunes National Lakeshore Park“ mit riesigen Sanddünen in unvergleichlich schöner Landschaft und einem grandiosen Blick über den an diesem Tag spiegelglatten Lake Michigan; auch hier fühlte man sich wieder wie am Meer, nur der Salzgeschmack in der Luft fehlte. Als Kontrastprogramm dazu machten wir dann einen Stadtrundgang + Shopping in Traverse City, bevor es mit dem Bus noch 2 Stunden weiter in Richtung Norden ging, nach Mackinaw City am nördlichsten Zipfel der Michigan-Halbinsel , wo Lake Michigan und Lake Huron sich treffen. Nach einer ca. 20-minütigen Fährüberfahrt erreichten wir Mackinac Island im Lake Huron und fühlten uns sogleich zurück versetzt ins 19. Jahrhundert! Da die Insel ein Nationalpark der USA und komplett autofrei ist, wurden wir mit Pferdekutschen von der Fähre abgeholt und zu unserem Hotel „Island House“ gebracht, das eines der ersten Gebäude auf der Insel war und wie fast alle Häuser im viktorianischen Stil gebaut ist.

07.10.2014:

Mackinac Island erwies sich an diesem Tag als ein weiterer meiner persönlichen Höhepunkte dieser Reise! Wir starteten vormittags zu einer ca. 1 ½-stündigen Rundfahrt über die Insel per Pferdekutsche, und obwohl es sehr kalt und windig war, hätte die Fahrt für mich noch ewig weitergehen können! Wunderschöne viktorianische Villen vor traumschöner Landschaft mit See-Panorama, himmlische Ruhe; ich fühlte mich ein bisschen wie in „Vom Winde verweht“ und war sehr traurig, dass wir schon so bald wieder Abschied nehmen mussten von diesem Traum im Lake Huron.

Nach einem Spaziergang entlang der pittoresken Hauptstraße am Hafen ging es schon wieder zurück nach Mackinaw City per Fähre und im Anschluss daran per Bus in ca. 4 ½ Stunden weiter nach Detroit. Dort hatten wir nach dem Abendessen die Gelegenheit, in“ Great Lakes Crossing“, einer der größten Shopping Malls der Gegend, wahlweise unsere restlichen Dollar auf den Kopf zu hauen oder

die Kreditklarten zum glühen zu bringen. Unsere letzte Nacht in USA verbrachten wir im Greektown Casino Hotel in Detroit, wo man mit viel Glück im Spiel seine Reisekasse wieder aufbessern konnte.

08.10.2014:

Unser letzter Tag war eine Reise in die Vergangenheit der USA und ihrer vielfältigen Geschichte gewidmet durch den Besuch des „The Henry Ford Museum“ in Dearborn vor den Toren Detroits. Hier wird in verschiedenen Ausstellungen ein großer Teil der amerikanischen Geschichte lebendig und fast greifbar, z.B. wenn man sich die Präsidenten-Limousinen anschaut oder die Ausstellungsstücke, die den Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit dokumentieren; auch die dunklen Kapitel, wie Sklaverei und Ku-Klux-Clan werden dabei nicht vergessen. Zum „The Henry Ford“ gehört auch das Freilicht-Museum, „Greenfiled Village“, wo man historische Gebäude, wie z.B. das Wohnhaus von Thomas Edison, das Geburtshaus von Henry Ford und einen Nachbau seiner Automobil-Fabrik bestaunen kann. Wenn man nicht zu Fuß gehen möchte, kann man auch eine Pferdekutsche besteigen oder sich in einem „Model T“ - Oldtimer chauffieren lassen. In Dearborn, direkt am malerischen Lake St. Clair, befindet sich auch das frühere Wohnhaus der Familie Ford, das in der 1920ern im Stil englischer Cottages erbaut wurde. Ein riesiger Park umschließt das wunderschöne Haus, das im Innern noch genauso aussieht, wie seine Bewohner es hinterlassen haben, bestückt außerdem mit vielen wertvollen Gemälden und Kunstgegenständen. So bekommt man einen authentischen Eindruck davon, wie die Familie Mitte des 20. Jahrhunderts hier gelebt haben muss.

Nach einem letzten Dinner im „Andiamo“ in Detroit hieß es endgültig Abschied nehmen, noch am gleichen Abend ging unser Heimflug nach Deutschland.

FAZIT:

Neben der wunderschönen Landschaft, die uns mehr als einmal an zuhause erinnert hat, den beeindruckenden Cities Detroit und Milwaukee und den vielen tollen Sehenswürdigkeiten, hat mich am meisten die Herzlichkeit und Offenheit der Einheimischen beeindruckt. Sehr viele Menschen in Michigan und Wisconsin haben Vorfahren aus Europa, hauptsächlich aus Deutschland und den Niederlanden, worauf Sie sehr stolz sind. Wir sind mehrfach auf der Straße oder in Geschäften von wildfremden Menschen angesprochen worden, die uns deutsch hatten sprechen hören; sie fragten uns, woher wir kämen, berichteten von ihren europäischen Vorfahren oder Familien und probierten bei uns ihre teilweise wirklich guten Deutschkenntnisse aus. New York und San Francisco mögen Orte sein, die man einmal im Leben gesehen haben muss, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man dort so herzlich willkommen geheißen wird!

Für USA – Fans, die schon alle wesentlich bekannteren Ziele in Amerika gesehen haben, aber auch für USA – Einsteiger, die sich noch ein klein wenig wie in Europa fühlen möchten, sind die Great Lakes ein ganz besonderer Tip!


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Für Sie geschrieben von
Reiseberaterin

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