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Kanarische Sommerverlängerung mit AIDA Nova

AIDA Cruises
von Tanja Bergmann
erstellt am
02.03.2020

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Kanarische Sommerverlängerung mit AIDA Nova

Wintereinbruch in Deutschland. Die Temperaturen liegen noch knapp über 0 Grad, die Sonne sieht man nur noch selten. Meine Freundinnen und ich haben Vitamin D-Mangel und noch Resturlaub. Die Pläne? Ab in den Süden. Ein Besuch der Kanaren, den Inseln des ewigen Frühlings und der Blumeninsel Madeira bietet eine super Möglichkeit den Akku aufzuladen und noch etwas Sonne zu tanken. Unser Ziel am 23.11.19 ist Las Palmas auf Gran Canaria, gleichzeitig unser Start- und Endpunkt unserer gebuchten Kreuzfahrt mit AIDA Nova, dem jüngsten Schiff der Kussmundflotte.Ich habe zuvor schon viel von diesem Schiff gehört und freue mich mir nun ein eigenes Bild machen zu können. Das Wetter in Las Palmas ist perfekt: 21 Grad und Sonne, ein vielversprechender Start. Wir nehmen uns ein Taxi vom Flughafen zum Schiffsanleger. Die Fahrt dauert knapp 20 min und kostet 35 Euro. Schon von weitem erblicken wir das riesige Schiff, das für bis zu 6000 Passagiere Platz bietet und sind überwältigt. Der Check-In dauert etwa 2 min, dann dürfen wir ohne Wartezeit an Bord gehen. Besser kann der Urlaubsbeginn doch gar nicht laufen. Schon beim ersten kleinen Rundgang fragen wir uns, wie wir uns hier jemals zurechtfinden werden, ohne uns zu verlaufen. Auf der AIDA Nova legt man ohne große Anstrengung ein paar Kilometer zurück, auch wenn in jeder Etage ein Aufzug vorhanden ist. Das Schiff wurde sehr modern, mit vielen bunten Farben gestaltet. Jeder Bereich, jedes Restaurant hat sein ganz eigenes Farb- und Designkonzept und wurde mit viel Liebe zum Detail hergerichtet. Anders als auf den älteren AIDA-Schiffen bietet die neue Schiffsgeneration, in der oberen Etage mittschiffs, einen großen, überdachten Beachclub. Hier kann man auch bei schlechtem Wetter baden gehen. Um den Beachclub herum führen die Außenbereiche mit mehreren, kleinen Pools und Liegeflächen, die natürlich besonders bei gutem Wetter heiß begehrt sind. Wer es sich leisten möchte und nicht das Bedürfnis verspürt lange nach einer Liege zu suchen, kann sich eine Cabana, einen abgetrennten Bereich mit zwei hochwertigen Liegen unter einem Sonnensegel reservieren. Zwei Stunden kosten 27,20 € und man erhält dazu eine Flasche Prosecco. Nach einem schnellen Mittagessen ist unsere gebuchte Verandakabine bezugsfertig. Da wir zu viert sind, freuen wir uns sehr über die Kabine mit extra viel Platz. Hell, modern und großzügig gestaltet präsentiert sich unsere Unterkunft für die kommenden 7 Nächte und wir fühlen uns auf Anhieb wohl. Die Eröffnungspartys bei AIDA sind legendär. Mit Sail away sticht die Nova um Punkt 22 Uhr in See und wir versammeln uns im Beach Club zur Lasershow und lassen uns von den rockigen Liedern der mitreisenden Band mitreißen.

Auf dem Weg zu unserem ersten Etappenziel, Madeira, haben wir zunächst einen Seetag und erkunden das Schiff noch intensiver und lernen das Leben an Bord kennen. Die neue Schiffsgeneration von AIDA lässt sich in punkto Freizeitgestaltung und Restaurantvielfalt nicht von anderen Reedereien übertreffen. Wir versuchen die vielen, unterschiedlichen Restaurants kennenzulernen. In den Buffetrestaurants bekommen die Gäste die Tischgetränke gratis, in den anderen Restaurants mit Service am Tisch, bekommt man das Essen á la carte gratis, die Getränke sind zu zahlen. Wer sich etwas gönnen möchte, kann selbstverständlich auch in einem der aufpreispflichtigen Spezialitätenrestaurants speisen. Unabhängig voneinander zeigt sich jeder einzelne von uns in Hinblick auf die Vielfalt und die Qualität der Speisen sehr begeistert. Allerdings empfiehlt es sich zuvor eine Tischreservierung vorzunehmen. Zu den beliebten Restaurantzeiten kann es sonst passieren, dass man sehr lange auf einen Tisch warten muss. Die vielen Freizeitangebote nehmen wir kaum wahr, sondern machen das was wir am besten können: relaxen, sonnenbaden und den einen oder anderen kühlen Drink zu uns nehmen. Die Sonne strahlt vom wolkenlosen, blauen Himmel und es ist durchaus möglich die Badekleidung bei Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad anzuziehen. Und zu Hause frieren sie ulkt meine Freundin und wir alle stimmen in ihr Gelächter ein. Nach einem entspannten Abendessen im Yachtclub, dem einzigen Buffetrestaurant mit Außenbereich, zieht es uns zu einer Karaokeparty ins Brauhaus. Die mutigen Sänger werden feierlich unterstützt und wir lassen uns von der guten Laune anstecken und probieren das schmackhafte, selbstgebraute Bier der AIDA Nova.

1. Landgang in Funchal (Madeira)

Als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster blicken, liegen wir bereits im Hafen von Funchal. Wir sind alle zum ersten Mal auf Madeira und entscheiden uns dafür die Hauptstadt Funchal auf eigene Faust zu erkunden, was durch den perfekten Liegeplatz ganz bequem zu Fuß möglich ist. Bereits jetzt wissen wir, dass das sicherlich nicht unser letzter Besuch der Blumeninsel ist. Von der hübschen, kleinen Marina blicken wir auf die bebauten Hänge von Funchal, sehen aber auch, wie viele tolle Gärten mit einer riesigen Pflanzenvielfalt hier vorzufinden sind. Zunächst laufen wir entlang der Hafenpromenade, dann durch sehenswerte Gassen mit Geschäften und Restaurants, bis hin zur Markthalle. Wir staunen sehr über die riesige Auswahl an Obst und Gemüsesorten und anderen Lebensmitteln und probieren hier und da köstliche, exotische Früchte und auch den süßlichen Madeira-Wein. Danach geht es zur Seilbahn: wir fahren für 11 Euro pro Person mit der Kabinenbahn in 10 min hinauf zum Berg Monte. Immer wieder eröffnen sich uns tolle Ausblicke auf die Stadt und von hier oben sieht unser Schiff gleich viel kleiner aus. Allerdings ist es auf dem Berg deutlich frischer als im Tal und somit verzichten wir kurzentschlossen auf den geplanten Besuch des hier angelegten Botanischen Gartens. Stattdessen möchten wir wieder dahin, wo es wärmer ist, aber wieder mit der Seilbahn hinunter zu fahren wäre ja langweilig. Alternativ suchen wir eine tolle Attraktion auf: etwa 400 m von der Seilbahnstation entfernt, kann man eine Korbschlittenfahrt unternehmen. Die Korbschlitten bieten Platz für bis zu 3 Personen und werden jeweils von zwei Männern in traditioneller Kluft angeschoben und begleitet. In rasanter Geschwindigkeit geht es 2 km nach unten, die Fahrt dauert 10 min und kostet bei einer 2- Personen Besetzung 15 Euro pro Person. Wir juchzen und freuen uns, denn die Korbschlittenfahrt macht richtig Spaß, ist aber leider viel zu schnell vorbei. Die restlichen 2 km hinunter ins Tal gehen wir zu Fuß und stärken uns erst einmal bei einer kleinen Mahlzeit bevor es am späten Nachmittag zurück auf das Schiff geht. Eine viel zu kurze, aber schöne Zeit auf Madeira geht zu Ende, aber wir wissen ja, dass wir wiederkommen. Um 23 Uhr geht die Fahrt weiter und wir betrachten genießend das bezaubernde Lichtermeer von Funchal, dass nach und nach am Horizont verschwindet. AIDA, immer mit dem Trend gehend, veranstaltet an diesem Abend eine Silent Party. Jeder Gast der möchte, bekommt einen Kopfhörer. Drei DJs stehen auf der Bühne im Beachclub und jeder spielt eine andere Musikrichtung, die die Gäste über drei verschiedene Kanäle abhören können. Die jeweiligen Programme leuchten sichtbar in drei verschiedenen Farben am Kopfhörer auf. Die Stimmung ist perfekt, alle Leute sind in Partylaune und wenn man die Kopfhörer zwischendurch abnimmt, kann man trotzdem erahnen, welche Lieder gespielt werden, denn die Gäste singen lautstark mit. Auch wir machen mit und gehen erst in der Nacht spät zu Bett. Aber kein Problem, denn der nächste Tag ist wieder ein entspannter Seetag und weitere Entspannung erhalten wir durch einen Besuch des toll gestalteten Wellnessbereiches. Hier sollte man vorab seine Wellnessauszeit reservieren. 4 Stunden kosten 25 Euro. Während dieser Zeit können wir in den 5 verschiedenen Saunen schwitzen und im Außen- oder Innenbereich im Whirpool oder auf den bequemen Liegen relaxen. Nach unserem Besuch fühlen wir uns wie neu geboren. Der erholsame Tag wird mit einem tollen Restaurantbesuch abgeschlossen.

2. Landgang in Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa)

Als wir am nächsten Morgen unsere Augen öffnen, befinden wir uns im Hafen von Santa Cruz, auf der größten kanarischen Insel, Teneriffa.Wir haben zuvor einen Mietwagen organisiert und unsere erste Anlaufstelle ist der Parque Nacional de Las Cañadas del Teide. Zunächst fahren wir durch grüne Wälder, aber je höher wir auf Spaniens höchsten Berg gelangen, desto karger wird die Landschaft. Zahlreiche Aussichtspunkte bieten großartige Blicke auf die Spitze des Teide und wir schweben quasi über den Wolken. Bis zur Seilbahnstation auf 2350 Meter führt uns unser Weg und da wir heute noch hoch hinaus wollen erledigt die Seilbahn den Rest und bringt uns für 27 Euro für beide Strecken fast bis auf die Spitze des Teide auf 3550 Meter Höhe. Der Ausblick, der sich uns von hier oben eröffnet ist unbeschreiblich. Da wir gerne noch mehr von Teneriffas Natur sehen möchten, statten wir später dem wunderschönen Anaga-Gebirge im Nordosten der Insel noch einen Besuch ab. Serpentinen führen uns durch einzigartige Lorbeerwälder. Hier und da fallen durch das dichte Grün einige Sonnenstrahlen und tauchen den Wald in ein faszinierendes Licht. Da wir uns nicht sattsehen können, fahren wir bis zum höchsten und wohl schönsten Aussichtspunkt des Anaga-Gebirges, dem Mirador del Ingles, blicken hier jedoch leider auf eine Wolkendecke. Doch wir haben Glück, denn auf dem Rückweg ins Tal finden wir einen anderen tollen Aussichtspunkt, der uns einen uneingeschränkten Blick über den wunderschönen, grünen Inselnorden bis hin zum Meer ermöglicht.Gerne hätten wir noch weitere Punkte auf Teneriffa angesteuert, aber die Insel ist groß und unsere Zeit sehr begrenzt. Am späten Nachmittag geht es daher mit schönen Eindrücken zurück auf das Schiff.

3. Landgang in Puerto del Rosario (Fuerteventura)

Fuerteventura ist unser Anlaufpunkt am Folgetag und wir freuen uns auf einen entspannten Strandtag, der sich im Ort Corralejo, im Inselnorden bestens anbietet, denn die Insel hat bekanntlich die herrlichsten Sandstrände der Kanaren. Das Wetter ist mit sonnigen 23 Grad und ausnahmsweise leichten Wind wieder einmal perfekt. Wir breiten unsere Handtücher im weißen Puderzuckersand und genießen die kleine Auszeit, bei der auch ein kurzes, erfrischendes Bad im Atlantik dazugehört. Im Anschluss lassen wir es uns noch bei leckeren Tapas und Sangria in der Waikiki-Beach-Bar gutgehen. Welch ein herrlicher Tag. Nichts tun müssen außer die Zehen in den Sand zu graben und zu genießen tut sehr gut. Mit einem kurzen Bummel über die Einkaufsstraße von Corralejo endet unser Besuch auf Fuerteventura und es geht zurück an Bord. Mit Schwung nehmen wir an der abendlichen Infinityparty mit den Hits aus den 90er und 2000er Jahren teil und haben wieder einmal viel Spaß an Bord.

4. Landgang in Arrecife (Lanzarote)

Leider bricht bereits der letzte Urlaubstag an, doch den dürfen wir mit der wunderschönen Insel Lanzarote abschließen. Auch für Lanzarote haben wir uns einen Mietwagen organisiert und dieser bringt uns zu den interessanten Ausflugspunkten der bekannten Vulkaninsel, vorbei an den einzigartigen Landschaftsbildern bestehend aus den Farben schwarz-, weiß, blau und grün. Zunächst steuern wir den großartigen, einst vom Inselsohn Ceasar Manrique geschaffenen, Aussichtspunkt Mirador del Rio, im Inselnorden, an. Der tolle Ausblick, den wir hier auf die Insel Graciosa haben, ist unvergesslich. Danach besuchen wir den Nationalpark Timanfaya. Wir parken auf dem Besucherparkplatz und fahren danach mit dem Tourbus durch die bizarre Kraterlandschaft des Nationalparks. Die einzelnen Vorführungen, wie zum Beispiel die Demonstration des Wassers, welches zuvor in ein Erdloch gegossen wird und ein paar Sekunden später kochend heiß herausschiesst, erinnern uns daran, dass es unter der Erde immer noch brodelt. Im Anschluss fahren wir in den Inselsüden nach Playa Blanca. Die schöne Strandpromenade des beliebten Ferienortes lädt zum Flanieren ein. Bei einem späten Mittagessen genießen wir den Anblick der Sonne, die auf dem Wasser glitzert. Etwas Wehmut macht sich breit, denn wir wissen, dass es am nächsten Tag zurück in die kalte Heimat geht. Unseren Urlaub lassen wir am Abend sehr besonders bei einem 6-Gänge-Menü im Restaurant Rossini und einem tollen Champagner-Tasting ausklingen. Beides ist absolut empfehlenswert. Bei der heute veranstalteten Schlagerparty schwingen wir ein letztes Mal ausgelassen das Tanzbein und singen fröhlich mit. Der perfekte Abschluss eines perfekten Urlaubs.

Schweren Herzens fliegen wir am nächsten Morgen zurück nach Düsseldorf. Den Leitspruch der Reederei AIDA-hier ist das Lächeln Zuhause kann ich unterschreiben. Die nächste Reise mit der Kussmundflotte wird bereits geplant.

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Route

Las Palmas (Gran Canaria)
Seetag
Funchal (Madeira)
Seetag
Santa Cruz de Tenerife (Teneriffa)
Puerto del Rosario (Fuerteventura)
Arrecife (Lanzarote)
Las Palmas (Gran Canaria)

tanja bergmann reisebuero first
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