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Kennen Sie Sizilien? Teil 4

Italien
von Anna-Maria Schneider
erstellt am
22.09.2016

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Kennen Sie Sizilien? Teil 4

Trapani und Erice

Zwischen Marsala und Trapani prägen Windmühlen und Salzgärten entlang der 22 Kilometer langen Via del Sale das Landschaftsbild. Zu den schönsten Flecken gehört die Lagune Isole dello Stagnone, ein Feuchtgebiet mit besondere Fauna und Flora.

Wir haben das Salzmuseum besucht und interessante Einblicke in das entbehrungsreiche Leben der Salzgärtner erhalten. Die ersten Menschen, die an der Salzstraße Meersalz gewannen, waren die Phönizier. Die Salzgärten sind miteinander verbundene, unterschiedlich tiefe Becken. Das Meerwasser wird durch eine Tuffsteinmauer vom offenen Meer getrennt und nacheinander in immer flachere Becken geleitet. Dabei steigt der Salzgehalt von Becken zu Becken im Verlauf des Sommers durch die von Sonne und Wind hervorgerufene Verdunstung immer weiter. In den Erntebecken kristallisiert schließlich das Meersalz. Die Windmühlen setzten Pumpen und Mühlsteine in Gang. Über Jahrhunderte bildete die Meersalzgewinnung einen der wichtigsten Wirtschaftszweige Trapanis. Heute spielt die Salzgewinnung keine Rolle mehr. Trapani selbst ist eine Industriestadt mit einer kleinen Altstadt, in der viele Restaurant und Cafes zum Verweilen einladen. Von Trapani führt eine Seilbahn in das über 751 Meter hoch gelegene Bergstädtchen Erice. Verwinkelte Gässchen mit Klöstern, Kirchen und Palazzi prägen das Bild der Stadt. Von hier aus hat man eine grandiose Aussicht auf Trapani und die Ägadischen Inseln. Trapani war in der Antike nur der Hafen von Erice. Erice ist nur mehr eine Art Museumsstadt, in der dauerhaft nur etwa 300 Menschen leben. Leider waren wir am Wochenende in Erice. Tausende Menschen bevölkerten das kleine Bergdorf. Alle Restaurant, Cafes, Eisdielen und Geschäfte waren zum Bersten voll. In den Gässchen ein Geschiebe und Gedränge. Mein Tipp: Besuchen Sie die Stadt an Wochentagen und wenn möglich, kommen Sie mit der Seilbahn von Trapani. Einige Leute haben uns erzählt, dass Sie 1 Stunde von Ihrem „Parkplatz“ nach Erice gehen mussten. Ich war ein bisschen enttäuscht von Erice.

Eigentlich hatten wir den Aufenthalt in San Vito lo Capo gebucht, weil wir eine Badestopp einlegen wollten. Einfach am Strand liegen, schwimmen, faulenzen und das Erlebte verarbeiten. Leider waren die Temperaturen weit unter dem Durchschnitt, sodass an Badespaß nicht zu denken war. Auch nicht schlimm. Vor der spektakulären Kulisse des Monte Monaco und dem azurblauen Meer leuchtet der Strand von San Vito in strahlendem Weiß. Die abgeschiedene Lage des Ortes ohne Durchgangsverkehr strahlt Ruhe aus, selbst wenn sich im Hochsommer Tausende von Sonnenhungrigen am Strand und im Ort vergnügen. In San Vito dreht sich alles um Wasser, Sport, Spaß und Kulinarik. Das Meer dort ist seicht, sauber und eignet sich hervorragend für Familien mit Kindern, die Strandtage genießen möchten. Sportlich Ambitionierte kommen beim Schwimmen, Klettern, Wandern oder Mountainbiken auf ihr Kosten. Wanderer können drei herrliche Gebiete entdecken: das Naturreservat rund um und auf den Monte Cofano, den Monte Monaco und dem Naturpark Zingaro vom nördlichen Eingang aus. Wasserbegeisterte unternehmen Bootstouren entlang der Zingaroküste, schnorcheln oder gehen tauchen und treffen häufig sogar auf Delfine. Vorzügliche Restaurants runden das Urlaubserlebnis ab.

Gerade einmal 140 Kilometer Luftlinie trennen Sizilien von Afrika an der engsten Stelle zwischen Mazara del Vallo und dem Cap Bon von Tunesien. Kein Wunder, dass die afrikanische Küche im Westen der Insel seit Generationen Einzug gehalten hat. So auch der afrikanische Hartweizengrieß, der Couscous, welcher – zubereitet mit Fisch, Fleisch oder Gemüse – eine äußerst schmackhafte Spezialität ist. San Vito lo Capo rühmt sich als Zentrum des Couscous und es gibt nahezu kein Restaurant, das diese afrikanische Köstlichkeit nicht auf der Speisekarte hat. Ein touristischer Höhepunkt ist das im September stattfindende Couscous-Fest, ein Volksfest mit zahlreichen kleinen Ständen und viel buntem Trubel.

Etwas, was man in Palermo nicht machen sollte ist: mit dem eigenen Wagen dort zu fahren. Deshalb waren wir schlau und haben ein B&B in Monreal gebucht, dort den Wagen stehenlassen und mit dem Bus nach Palermo gefahren.

Weltberühmt ist der Nomannendom von Monreal, der die prächtigsten Mosaiken Italiens beherbergt – ein wahres „Bilderbuch der Bibel“.

Das 38 000 Einwohner zählende Städtchen Monreal thront 310 Meter über dem Meeresspiegel an einem Hang des Monte Caputo. Hier auf dem königlichen Berg, mons regalis, gingen die Nomannenherrscher einst jagen. Die Legende erzählt, die Mutter Guttes sei den von der Jagd erschöpft unter einem Johannesbrotbaum schlafenden König Wilhelm II. Erschienen und habe ihm befohlen, hier nach einem Schatz zu graben und ihr davon eine Kirche zu stiften. An genau der Stelle, an der Wilhelm angeblich diese Vision hatte, steht heute der Dom.

Weltberühmt ist der Nomannendom von Monreal, wegen der prächtigsten Mosaiken, die zu den schönsten Italiens gehören – ein wahres „Bilderbuch der Bibel“.

Palermo, die Hauptstadt Siziliens fasziniert mit ihrem morbiden Charme, ihrer riesigen Altstadt mit arabo-normannischen Bauten, mittelalterlichen Palästen, barocken Kirchen, interessanten Museen und bunten Märkten. Am besten erkundet man die Altstadt vom historischen Stadtkern aus, in dem sich mit dem Normannenpalast, der Kathedrale und dem Rathaus die Zentren der politischen und religiösen Macht befinden.

Ein großer Teil der Altstadt wurde während des Zweiten Weltkriegs beschädigt oder zerstört. Wer es sich leisten konnte, zog an den Stadtrand. In der Altstadt blieben die Armen, zu denen sich im Laufe der Jahre Immigranten aus vielen Ländern der Welt gesellten. Mitte der 1980er Jahre begann die Restaurierung und die Reichen kehrten in die Adelspaläste des centro storico zurück. Heute begegnet man hier einem kunterbunten Völkergemisch.

Empfehlen kann ich die Opernführung im Teatro Massimo. 1875 erteilte eine Architekturkommission unter Vorsitz von Gottfried Semper dem Architekten G.B. Filippo Basile den Auftrag zum Bau der Oper. 1891 wurde die Oper mit Verdis „Falstaff“ eingeweiht. Mit 7730 qm ist das Teatro Massimo das größte Opernhaus Italiens. Stars wie Caruso, Maria Callas, Pavarotti ud Placido Domingo feierten hier Erfolge. Auch als Filmkulisse wurde das Massimo berühmt.Coppola drehte 1990 an der Eingangsfreitreppe mit Al Pacino die Schlussszene des dritten Teils von „Der Pate“.


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