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Lombok

Indonesien
von Martin Lenger
erstellt am
17.04.2016

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Lombok

Touchdown @ Lombok International Airport. Eine lange Reise liegt hinter uns. Wenig später kommen wir im Hotel an und fallen in unsere Betten. Ab dem nächsten Morgen entspannen wir uns zwei Wochen lang, hier 16 Flugstunden und 12000 km von der Heimat entfernt. Sekunden vor dem Einschlafen schnell eine Message für den Moment des Aufwachens: Wir sind in Indonesien, genauer auf Lombok, der östlichen Nachbarinsel Balis. Gute Nacht…

Gebucht haben wir 12 Nächte im Novotel Hotel, das mit eigenem Strand direkt an der Südküste der Insel liegt. Der sogenannte Kuta Beach erstreckt sich über mehrere große wie auch kleine Buchten, die um diese Jahreszeit noch von grünen Hügeln gesäumt sind. Vom Strand aus bietet sich ein atemberaubender Blick. Einmal tief Luft holen und mit einem Hechtsprung in das türkis schimmernde Wasser – wir sind angekommen im tropischen Paradies.

Die täglichen Temperaturen über 30°C und die Luftfeuchtigkeit bis 100% lassen uns keine Zweifel, dass es wohl einige Tage dauern wird bis wir akklimatisiert sind. Eine Herausforderung die Vergnügen bereitet! Mich hält es dennoch nicht lange auf meiner Standliege, denn wir hatten den Süden Lomboks als Reiseziel gewählt, damit ich erste Erfahrungen mit einer „indonesischen Spezialität“ machen kann: das Surfen.

Wenig später stehe ich also an der Hotelrezeption und möchte das Angebot erkunden. Man verweist mich an einen der externen Tour-Guides die unweit der Lobby anzufinden sind, sie sollen sich auskennen. So lerne ich Hermann kennen. Europäische und englische Namen sind keine Seltenheit bei den Einheimischen, wie ich später noch erfahre. Hermann spricht fließend englisch und berichtet mir, dass er rund um das Thema surfen die richtigen Leute kennt. Ob ich gleich loslegen wolle, fragt er mich. Jetzt gleich? – Aber klar!

Ehe ich mich versehe, sitze ich also in Hermanns Wagen und wir fahren nach Selong Belanak. Dieser Stand soll optimal geeignet sein für die ersten Stunden auf dem Surfbrett. Die Fahrt dauert etwa 35-40 Minuten entlang der Küste auf der dort einzigen, sehr engen Straße. Glücklicherweise gibt es nur wenig Verkehr in der Region und dieser besteht zum größten Teil aus einheimischen Mofas. Aber auch Touristen sehe ich häufig auf zwei Rädern, denn auch so lässt sich die Insel günstig und zügig erkunden. Neben der Straße, wie erwartet, die ersten saftig grünen Reisfelder, obwohl vor allem die zentraleren Regionen rund um den Rinjani berühmt für ihre Felder sind. Der Rinjani wiederum ist eine der Hauptattraktionen Lomboks. Mit seinen etwa 3700 Metern überragt der Vulkan, der die Insel einst schuf, alle anderen Berggipfel.

Angekommen in Selong Belanak bietet sich mir der nächste Blick in eine kilometerlange, wunderschöne Bucht. Die ersten Surfer sehe ich auch schon! Als nächstes lerne ich Mul und das Team rund um seine kleine Surfschule kennen. Natürlich ist er nicht er nicht allein an diesem Strand, die „Konkurrenz“ sind seine Nachbarn und Freunde. Insgesamt vier Mal besuche ich sie während unseres Aufenthalts und ich lerne hier weit mehr als nur das Surfen.

Die Menschen sind sehr offen und freundlich. Sie haben nicht viel, aber sie teilen sehr gerne. Ihre Philosophie in wenigen Worten: „Kümmere dich um deine Nächsten und tue die Dinge, die dir Freude bereiten“. Meine neu gewonnen Freunde leben diese Einstellung. Ihr Leben ist unkomplizierter und weit weniger hektisch als der europäische Alltag. Sie strahlen alle eine große innere Ruhe aus. Ich habe das Gefühl die Leute sind zufrieden und glücklich. Ihre Ausstrahlung ist allgegenwärtig und sie färbt ab. Mit jedem Tag fällt mehr angesammelter Stress von meinen Schultern. Ich bin angekommen. Und spätestens, wenn beim Kaffee am Strand einer meiner Freunde zur alten Gitarre greift und den Blick in die Bucht mit leisen Tönen untermalt, ist die Szenerie perfekt.

Auch die Tage am Hotelstrand sind von Müßiggang geprägt. Bei diesen Temperaturen hat es niemand eilig. Unterdessen zeigt uns unser Strand seine zwei Gesichter: Anders als in Selong Belanak, ist Kuta zum Baden nur solange geeignet, bis die Ebbe noch nicht allzu strak einsetzt. Wir beobachten Unterschiede im Wasserpegel von teilweise zwei Metern Höhe. Bei Ebbe ist kein Wasser in der Badewanne. Während des Sonnenuntergangs weichen wir also gerne in den Pool aus.

So schön das Nichtstun am Strand auch ist, meine Surftrips nach Selong Belanak sollten nicht unsere einzigen Ausflüge bleiben. Wir nehmen auch eine zwei stündige Autofahrt in Kauf um eine der vielen Gilies mit dem Schnorchel zu erkunden. Wir besuchen Gili Nanggu. Nach 10 minütigem Bootstransfer erreichen wir die kleine Insel. So schön sich die Fische und das Riff auch zu präsentieren versuchen, wir sind geschockt. Rund um das Gili spült die Meeresströmung kiloweise Plastikmüll an. Es ist nicht das erste Mal, dass uns Derartiges auf einer Reise begegnet, trotzdem erschüttert uns die Dimension der Verschmutzung. Trotz eines prinzipiell gelungenen Ausflugs bleibt uns ein bitterer Beigeschmack. Anschließend betonen wir in zahlreichen Gesprächen untereinander und mit den Einheimischen, dass wir sehr hoffen, in Zukunft einen Wandel, hin zum Schutz der prachtvollen Natur Lomboks erleben zu dürfen.

Ein neuer Tag, eine neue Idee von Hermann. Ob ich denn gerne Wasserfälle sehen würde. In eine der Schluchten soll man auch hinabspringen können. Ich bin dabei. Es geht wieder per Auto an den südlichen Rand des Rinjani Nationalparks. Nach kurzer doch schweißtreibender Wanderung erreichen wir die ersten Wasserfälle. Auf einen bewundernden Blick folgt die erfrischende Erfahrung, dass anders als der Ozean, das Wasser hier recht kühl ist. Das soll mich nicht von meinem Sprung im Jungle abhalten, beschließe ich. Unter den Augen und der Anweisung einer Gruppe einheimischer Jugendlicher wage ich es schließlich. Ein tolles Gefühl…

Unterm Strich waren knappe zwei Wochen der Entspannung, gespickt mit Adrenalin beim Surfen und meinem Jungle-Erlebnis, ein fabelhafter Mix für Körper und Seele. Und ich weiß, dass ich wiederkommen möchte. Ich bin mehr als freundlichen Menschen begegnet und die Insel hält noch einige Sehenswürdigkeiten und Herausforderungen für mich parat. Zum Beispiel möchte ich das nächste Mal diese faszinierende Insel auch von der Spitze des Rinjani bewundern.

Auf Wiedersehen Lombok! Ich hoffe, ich kann deine Ruhe noch lange in mir tragen.

Text: Martin Lenger

Fotos: Martin Lenger

Video: Annemieke van Leeuwen
https://www.youtube.com/watch?v=WiJ6515oSMs

und

Lombok Discovery Properity
https://www.youtube.com/watch?v=rKRkJoR7jv8


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