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Das Sultanat Oman – ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht!

Vereinigte Arabische Emirate
von Anna-Maria Schneider
erstellt am
13.09.2014

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oman


Das Sultanat Oman – ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht!

Stationen der Rundreise:
  • Vereinigte Arabische Emirate

Der 23. Juli 1970 ist der wohl wichtigste Tag in der langen traditionsreichen Geschichte des Sultanats. An diesem Tag übernahm der in Europa ausgebildete Herrscher Qaboos ibn Said Al Said in einer Palastrevolte die Macht von seinem Vater, der das Land in Isolation gehalten hatte.

Omans beispiellose Entwicklung von einem losen, mittelalterlichen Stammesverband hin zu einem hoch modernen Staat des ausgehenden 20 Jhdt. begann.

Der Oman ist heute ein Staat im Aufbruch. Modernisierung um jeden Preis ist allerdings nicht gefragt. Die Bewahrung des kulturellen Erbes, Naturschutz und Ökologie sind im Oman wichtige Ziele.

Toleranz und Liberalität prägen das heutige Klima im Land. Obwohl die Omanis strenge Muslime sind, herrscht Glaubensfreiheit und man findet Kirchen aller Konfessionen. Frauen sind berufstätig und bekleiden Ämter bis hinauf zum Rang einer Ministerin. Omanische Frauen sind nicht verpflichtet, einen Schleier zu tragen. Wenn sie es tun, dann tun sie es freiwillig.

Omanis waren stets Händler und sind es auch heute noch. Auf den traditionellen Märkten, den Suqs findet man neben den traditionellen Produkten wie Weihrauch, Gewürzen, Stoffe, Silberwaren und Datteln auch das gesamte Billigangebot aus Fernost.

Das Sultanat ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und stellt sich den Anforderungen der Zukunft wie kein anderer arabischer Staat.

Reiseverlauf:

Emirates brachte uns von Düsseldorf via Dubai nach Maskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman.

Maskat präsentiert sich als moderne City ohne Wolkenkratzer. Männer und Frauen, sowohl in Omanischer Tracht als auch in Anzug und Kostüm prägen das Stadtbild.

Wir besuchten unter anderem den Hafen mit dem traditionellen Fischmarkt und den berühmten Souk von Muttrah. Ein Fest für die Sinne: duftende Gewürze und Weihrauch, bunte Stoffe, Gold

und Silberwaren. Wir bummelten durch Maskat´s Altstadt und bestaunten den prächtigen Sultanspalast.

Anschließend haben wir das Volkskundemuseum besucht, das von den Glanzzeiten des Omans als Seemacht im Indischen Ozean erzählt.

Eine Dhaufahrt beendete unseren Besuch in der Hauptstadt und vom Schiff aus konnte man einen Eindruck gewinnen, wie strategisch günstig Maskat für den Seehandel angelegt wurde.

Eine der viele Höhepunkte dieser Reise war der Besuch der Qabus-Moschee, einem der prächtigsten Bauten der Arabischen Halbinsel. Sultan Qabus stiftete diesen gigantischen Bau. Es ist ein Gotteshaus der Superlative: in ihrem Inneren finden 20000 Gläubige Platz.

Um die Moschee besuchen zu können mussten wir entsprechend gekleidet sein. Die Frauen in unserer Gruppe mussten den Kopf mit einem Tuch bedecken. Kurzarm Oberteile oder ärmellose Blusen und Shirts waren nicht erlaubt. Es durfte keine nackte Haut zu sehen sein. Außer Hände,

Füße und Gesicht.

Die nächsten 5 Tage waren wir in Geländewagen unterwegs. Von der Hauptstadt ging es entlang der Küste nach Süden. Rechts begleitete uns die Kulisse des Haschargebirges, linker Hand die Küste des Indischen Ozeans. An einem besonders reizvollen Strandabschnitt mit bizarren Felsformationen machten wir Rast und wir picknickten auf „omanisch“. Am späten Nachmittag erreichten wir die Hafenstadt Sur. Schiffbau, Ostafrikahandel und Sardinenfang machten es einst reich.

In der Dhauwerft in der Lagune steht heute noch eine dickbauchige Museums-Dhau – diese Holzboote werden aber immer seltener und auch hier von Motorbooten verdrängt.

Weite Sandflächen und vielfarbige Felsformationen säumen unseren Weg ins Landesinnere, dann plötzlich eine wasserreiche Oase im Wadi Bani Khalid. Mitten in der Sandwüste eine fruchtbare Insel – was für ein Wunder. Wir kletterten auf eine der gigantischen Sanddünen und warteten auf den Sonnenuntergang, bevor wir ins Hotel zurück fuhren.

Weiter ging es durch die Steinwüste, vorbei an bizarren Felsformationen. Wie Farbtupfer liegen immer wieder Oasen mit ausgedehnten Dattelhainen in der kargen Wüstenlandschaft. Oasen mussten verteidigt werden, deshalb stehen in fast allen Oasen Festungen. Nach der Festung von Jabrin fuhren wir zu der noch stattlicheren Burg von Bahla, der größten im Oman (UNESCO-Kulturerbe, nur Außenbesichtigung möglich ). Bis Nizwa führte uns unsere Reise an diesem Tag.

Nizwa war immer der religiöse Mittelpunkt des Omans und ist es auch heute noch. Den Mittelpunkt der Stadt bildet das große Fort mit den vor seinen Toren gelegenen Souks. Die Anlage wurde im 17 Jhdt. in 12-jähriger Bauzeit errichtet und besteht in erster Linie aus einem riesigen Kanonenturm von fast 40 Metern Durchmesser und etwa 23 Metern Höhe. Ein imposantes Bauwerk, das besichtigt werden kann.

Anschließend bummelten wir über den Markt mit seinen Gewürzhändlern und Silberschmieden und machten einen Spaziergang zu alten Häusern.

Unsere nächstes Ziel war der Berg Dschebel Schems. Auf dem Weg dorthin stoppten wir in der Bergoase Al-Hamra. Wie in anderen Oasen sind auch hier die alten Lehmhäuser zum großen Teil verlassen - die Landflucht ist im Oman ein Problem. Mit einem Omaner besichtigten wir ein Lehmhaus, tranken nach omanischer Sitte auf einem Kissen sitzend mit Kardamom, Zimt und Nelken gewürzten Kaffee und sprachen mit ihm über das Engagement des Sultanats, die Bergbauern zum Bleiben zu bewegen. Vom Rand des Canyons am Dschebel Schems (2000 m) bietet sich uns ein Panoramablick in eine 1000 m tiefe Schlucht und auf ein gewaltiges Bergmassiv.

Unsere Reise zurück an die Küste führte von Nizwa durch die spektakuläre Steinwelt des Wadis Bani. Auf der Fahrt über Bergpisten sahen wir terrassenförmige Felder mit Futtermais fürs Vieh sowie Obst und Gemüse. Ein grandioses Panorama! Einsame Gehöfte und ursprüngliche Dörfer liegen auf fruchtbaren Flecken inmitten der wilden Bergwelt. Am Abend flogen wir von Maskat ins Weihrauchland Dhofar nach Salalah. Dass die Reise auch in den Süden in die Weihrauchprovinz Dhofar führte war mitunter ein Grund, warum wir uns gerade für diese Reise entschieden haben.

Am nächsten Morgen hatten wir die Möglichkeit ein wenig länger zu schlafen, ausgiebig zu frühstücken und einige Runden im Pool zu drehen, bevor wir zum nächsten Ausflug aufbrachen.

Nach der trockenen, vegetationslosen Landschaft des Norden erwarteten uns im Süden riesige Plantagen auf denen Papayas, Bananen und Kokosnüsse im Überfluss wuchsen. Im Gespräch mit einem Plantagenbesitzer erfuhren wir viel Interessantes über die Plantagenwirtschaft. Anschließend ging es zum Weihrauchsouk von Salalah. Vor jedem Geschäft war ein Gefäß mit glühenden Kohlen aufgestellt, auf die man Weihrauch streute. Dichte Weihrauchschwaden nahmen uns fast die Luft zum Atmen. Alle Sorten des edlen Harzes konnte man hier kaufen und der Reiseleiter erzählte von der bewegenden Geschichte des Weihrauchs, der zu seiner Blütezeit mit Gold aufgewogen wurde.

Mit dem Geländewagen ging es ins Hinterland von Shalalah. Den Anfang machten die Weihrauchbäume im Wadi Doka. Es wurde uns gezeigt, wie die unscheinbaren, verkrüppelten Bäume bearbeitet werden, damit sie das kostbare Harz absondern. Eine Kostprobe gab es dann auch, denn Weihrauch wird in der arabischen Medizin vor allem für Magen-Darmerkrankungen eingesetzt. Am Nachmittag besuchten wir den antiken Hafen von Sumhurum (UNESCO-Kulturerbe), von dem aus einst der Weihrauch verschifft wurde. Das Abschiedsessen im Hotel in Salalah war ebenfalls ein besonderes Erlebnis und wir konnten die ganze Palette der abwechslungsreichen, arabischen Küche genießen.

Schweren Herzens haben wir Abschied genommen. Maa´as-salaama! - Auf Wiedersehen

Frühmorgens startete unser Rückflug von Salalah via Dubai nach Düsseldorf und wieder zurück in den Alltag.

Mein Fazit: Eine unvergessliche Reise, die ich jedem nur empfehlen kann.

Wollen Sie diese Reise auch machen, dann kommen Sie zu uns. Ich berate Sie gerne.


anna-maria
Für Sie geschrieben von
Reiseberaterin

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FIRST REISEBÜRO
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Gangolfusstraße 34 - 36
52525 Heinsberg


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