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Oman - unser Geheimtipp

Oman
von Maria Lenger
erstellt am
13.02.2017

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Oman - unser Geheimtipp

Oman – unser Geheimtipp

Den Sommer verlängern, den Winter unterbrechen, sich erholen und Neues für Sie in Augenschein nehmen. Das waren die Hauptziele im November bei unserem zweiten Besuch im Oman. Gleich vor weg: Die beste Reisezeit ist von Oktober bis Mai, wobei Dezember und Januar etwas kühler und windiger sein können. Die Wassertemperatur des Indischen Ozeans ist von Oktober bis Ende November himmlisch warm, ab Dezember erfrischender, als einige es vielleicht vermuten würden. Im Oktober und dann wieder im Mai ist die Luftfeuchtigkeit hoch, deshalb schwitzt man sofort, sobald man sich bewegt. Die Monate dazwischen erfreuen einen mit angenehmer Wärme.

Doch bewegen muss man sich, wenn man etwas anschauen will, doch all das bitte im Rhythmus der Region und ihrer Bevölkerung. Vergessen Sie das Wort „schnell“. Genau richtig ist, gegenüber der europäischen Geschwindigkeit 3 bis 5 Gänge runterschalten. Dazu eignen sich die ersten Reisetage hervorragend, wenn zuerst Erholung eingeplant wird.

Doch nicht nur das Lebenstempo sollte reduziert, sondern auch die Reisedauer gleich bei der Planung bedacht werden, sollte der Aufenthalt über die kurzen Schulferien hinausgehen.

Unsere Empfehlung: mindestens zwei Wochen und lieber weniger als mehr an Programmen und Aktivitäten einplanen. Eine gelungene Mischung aus Hotel- und Badeaufenthalt, Ausflüge, Besichtigungen, Touren, Sport- und Spa-Angebote garantieren dann einen rundum gelungenen Urlaub.

Regionen und Einwohner

Oman ist ein großes Land. Im Norden sind die Emirate, im Westen Saudi-Arabien im Süden Jemen die Nachbarländer. Zwischen der Hauptstadt Muscat und der Großstadt Salalah im Süden liegen beinahe Tausend Kilometer. Bewohnt sind die Küstenregionen im Norden und im Süden, denn die etwa 4 Millionen Einwohner des Landes leben hauptsächlich in Städten. Die Zusammensetzung der Bevölkerung ist recht gemischt, neben den Omanern sind Pakistaner, Inder, Bangladescher und Philippiner in großer Zahl da, sie machen heute ein Viertel der Bevölkerung aus. Doch ebenso arbeiten Ägypter (Schulen, Bildung) wie Tunesier und Marokkaner (Tourismus) im Land. Touristisch sind die Regionen um Musandam, Muscat, Salalah und Nizwa erschlossen, wobei die politische Führung des Landes sehr großen Wert darauf legt, dass die Ursprünglichkeit des Landes gewahrt bleibt. Das gelingt auch sehr gut, denn die Menschen wollen das „Große und Laute“ wie in den V.A.E. nicht. So unterscheidet sich Oman erheblich und guttuend von seinen Nachbarstaaten.

Hotels

Gebaut wird es im Land trotzdem, doch mit Bedacht. Einige der älteren Hotels südlich von Muscat ragen mehr als 4 Stockwerke hoch, doch die neueren Gebäude bleiben bescheidener und haben maximal die genannten 4 Stockwerke. Die durch die Reiseveranstalter buchbaren Hotels bieten durchweg eine angenehme Urlaubsatmosphäre. Dazu tragen entscheidend das Service-Angebot, die Sportmöglichkeiten, die herrlichen Gärten und Strände bei. Die wenigen Hotels im Hadjar-Gebirge sind erstklassig und bieten hervorragendes Panorama über Berghänge, Schluchten, Canyons und Hochebene.

Ausflüge und Unternehmungen

Oft gestellte Frage: Ausflüge hier buchen oder vor Ort? Beides ist möglich. Die Reiseleiter vor Ort sind gut vorbereitet, hervorragend informiert und die Preise sind identisch. So können Sie Ihre Reise planen, wie es Ihnen besser entgegenkommt: Im Voraus planen oder spontan reagieren. Geplant werden sollte Golfspielen und Tauchen, Radfahren und Wandern. Spontan sind zum Beispiel Ausflüge nach Nizwa, Sur, Mutrah, Muscat möglich, wenn der Standort in der Nähe von Muscat ist. Vom Norden bzw. vom Süden her in diese Städte zu gelangen, muss vorbereitet werden. Eine Dhau-Fahrt, Museumsbesuch, oder Souk-Besuch, Ausflug zu Natur-Sehenswürdigkeiten können kurzfristig direkt im Hotel gebucht werden.

Kulinarisches

Das Essen ist schlicht und einfach hochklassig. Alle kommen auf ihre Kosten: Fischesser, Allesesser und –wie ich – Vegane. Fischrestaurants bieten fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte an, Gourmet-Restaurants feinste internationale Küche, Asiaten die ganze Palette der asiatischen Küche. Spanische und italienische Kochkünste sind ebenso vorhanden. Edle Restaurants und einfache einheimische (oft von Pakistanern geführte) Restaurants bieten aus frischen Zutaten frisch zubereitete Speisen. Die Restaurants der Hotels bieten außerdem ein angenehmes Ambiente draußen wie drinnen.

Fitness und Spa

Die meisten Hotels ab 4Sterne aufwärts verfügen über einen gut sortierten Fitnessraum mit anschließendem Spa, die die Gäste nach individuellen Bedürfnissen nutzen können.

Pool, Strand und Erholung

In den meisten Resorts sind die Strände wunderbar. Die Liegen sind sowohl direkt am Strand als auch auf der Grünfläche unter Palmen (Strandtücher inbegriffen). Viele Hotels verwöhnen tagsüber ihre Gäste mit eisgekühltem Mineralwasser und kleinen Obsthäppchen am Strand. Die Poolbar und das Poolrestaurant versorgen die Gäste sowohl am Pool als auch am Strand mit Getränken, Snacks und Imbiss. Etliche Hotelanlagen sind so konzipiert, dass Erholungssuchende und Familien separate Areale wählen können und sich gegenseitig in der Erholung nicht stören.

Hotelempfehlung

Shangri La's Barr Al Jissah Resort & Spa Al Waha, Al Bandar und Al Husn

Die drei Hotels umfassende Anlage in den Bergen 15 Autominuten von Muscats Altstadt entfernt liegt wunderbar in die Landschaft eingepasst. Im Rücken die mondänen Hänge der Hadjar-Gebirge, vor dem Hotel die sanfte Bucht mit dem unendlichen Indischen Ozean, das Hotel in einem wunderbaren, gepflegten Palmengarten. Die drei Hotels bieten Familien, Erwachsenen ohne Kinder und gemischt Möglichkeit zum Hotelaufenthalt. Alle Hotels haben eigenes Frühstücks- und Buffet-Restaurant mit einem Frühstücksangebot, das es sich sehen lassen kann: japanisches, indisches, asiatisches, europäisches und arabisches Speisenangebot vom Feinsten. Für Halbpensionsgäste Themenabende mit zusätzlichem Grill-Angebot. Die Fülle und Auswahl ist enorm. Auch für Vegane. Daneben gibt es Spezialitätenrestaurants und Bars, die am Abend unter dem Sternenhimmel und bei Nachttemperaturen zwischen 24 und 28 Grad keinen Wunsch offen lassen.

Chedi Muscat

Das First-Class-Hotel ist eine puristische Schönheit in traditioneller omanischer Architektur mit Wassergärten an einem privaten Strandabschnitt von Al Ghubbra. Empfehlenswert für Golfer und Aufenthalte ohne Kinder.

Six Senses Spa at Zighy Bay

Die Exklave Musandam ist besser von Dubai aus als aus Muscat erreichbar. Das Hotel Six Senses liegt auch mit Berglandschaft im Rücken direkt an der Küste mit einem 1,6 km langen Sandstrand. Ruhesuchende und Familien mit gehobenen Ansprüchen und Taucher kommen voll auf ihre Kosten. Ein Dinner im Sense on the Edge mit gigantischem Blick auf die Bucht ist nur ein Highlight. Musandam ist kaum erschlossen, die Fischerdörfer an den Hängen sind bis heute nur den Einheimischen vorbehalten, im Klartext: Touristen sind hier nur als „Bootstouristen“ willkommen, nicht als aktive Besucher auf dem Festland. Diese wundersame Region wird bei Tauchern und bei Menschen, die für kurze Dauer „Auszeit“ nehmen wollen als Geheimtipp gehandelt.

Nizwa

Von Muscat aus lohnt sich ein Tagesausflug in die ehemalige Hauptstadt, die heute aus der Altstadt und einer modernen Stadt besteht. Eine wunderbar ausgebaute Autobahn führt zwischen braun-grauen wilden Berghängen in die Stadt. Sehenswert sind das Fort, der Souk mit Viehmarkt und die Altstadt.

Djebel Akhdar, der grüne Berg

Erst seit Kurzem ist der Zugang zum Djebel Akhdar, dem ›Grünen Berg‹, für Ausländer und nicht dort wohnhafte Omanis möglich, nachdem der Infrastruktur ausgebaut worden ist. Heute führt eine gut ausgebaute Bergstraße bis zu 2000 Meter hoch zu den kleinen Bergdörfern. In der Nähe von Nizwa zweigt die Straße bei Birkat al-Mauz ab. Der Polizeiposten am Fuße des Berges achtet darauf, dass die Strecke nur Allradautos befahren. Bis die Temperatur auf Meereshöhe über 34 Grad betrug, zeigte der Thermometer auf 2000 Meter gerademal erfrischende 20 Grad Celsius (Reisemonat November).

Eine kleine Wanderung ist für jedermann empfehlenswert, denn die Terrassen-Gärten mit dem Gemüse und mit den Obstsorten, die sonst im Land nicht zu finden sind, hier wunderbar gedeihen: Trauben, Pfirsiche und Granatäpfel u.a. Berühmt ist die Region für ihre uralten Rosenschläge, aus deren Blüten Rosenwasser gewonnen wird.

Größere Wanderungen sollten möglichst nur mit einem ortskundigen Führer unternommen werden. Er kennt die Leute, die Wege durch die Steilhänge, Flora und Fauna sowie die „Schleichwege“ durch die Gärten, an der Wasserkanalisation entlang. Da viele in dieser Region kein Englisch sprechen, tut man sich mit einem sprachkundigen Begleiter, der auch die Sitten kennt, viel leichter.

Mutrah Souk

Mutrah ist die Altstadt von Muscat und beherbergt die berühmte Souk, die so gut wie alles zum Kauf anbietet, was in Oman benötigt wird. In den Abendstunden öffnen die kleinen und kleinsten Geschäfte und bieten ihre Waren feil. Handeln ist angesagt! Europäer erwerben gerne Schals und Tücher, Weihrauch und Körner und Souvenirs. Der Besuch lohnt sich auf alle Fälle, zumal auch viele Hotels der Region ein kostenloses Shuttle zum Souk anbieten.

Dhau-Fahrt

Die Fjorde von Musandam und die Küste vor Muscat bieten sich für eine Dhau-Fahrt (mit Abendessen) an. Am besten direkt vor Ort buchen, wenn man die Windverhältnisse mit den eigenen Empfindlichkeiten in Einklang gebracht hat.

Tauchen

Es gibt einige Joint-Venture Tauchbasen, meist in der Nähe von großen Hotelanlagen. Die Stationen sind im internationalen Vergleich top sowohl von der Anlage her, von der Betreuung her und von den Leistungen her. Dadurch, dass vor der Küste Omans keine Riffe sind, sieht man in erster Linie Fische und Meeresschildkröten, hin und wieder Walhaie und Delfine.

Persönliches

Oman ist für uns eine echte Alternative zu Abu Dhabi oder Dubai. Von Mitte Oktober bis Mitte November sind sowohl Luft- wie Wassertemperaturen um Muscat für Mitteleuropäer sehr angenehm. Die bizarre und gegensätzliche Landschaft bietet für die Augen „Ungewöhnliches“, die Reize sind wohltuend. Ebenso beruhigend wirken die vorherrschenden Farben der Küste und die kleinen bis größeren Felseninseln.

Die Hotels bieten ein hervorragendes Service und so kann man sich wirklich erholen. Dazu trägt maßgeblich auch die kulinarische Vielfalt des Landes bei. Die Menschen sind freundlich, es herrscht nirgendwo Hektik oder lautes Treiben, auch im Rushhour von Muscat kommt man weiter. Schöne Gebäude, typische Fort-Architektur, elegantes Objekt-Design umgeben von wunderbaren Gartenanlagen bieten überall ein ruhig fließendes, großzügiges Ambiente, das den europäischen Spätherbst-Alltag augenblicklich vergessen lässt.

Oman Air gesellt sich langsam aber sicher zu den besten Fluggesellschaften der Welt. Die Flotte, bestehend hauptsächlich aus Airbus A330 und Boeing 737 sind im Schnitt 4,9 Jahre alt. Auch die Economy Class bietet viel Beinfreiheit und erstklassiges Unterhaltungsprogramm. Die Business Class bietet mehr Komfort als die First Class vieler Fluggesellschaften. Aufmerksame Stewards und Stewardessen umsorgen die Fluggäste von der ersten Minute an bis zur Landung. Weitere Annehmlichkeiten sind der Chauffeur-Service in Deutschland wie im Oman, die gesonderte und bevorzugte Abfertigung beim Check-In und die Benutzung der Launch. Mit Business Class-Buchung beginnt und endet der Urlaub buchstäblich vor dem Haus.

Nach unserem zweiten Besuch im Land können wir es nur wärmstens empfehlen. Ein Geheimtipp in jeder Hinsicht. Der Erholungswert ist außerordentlich hoch und die Erlebnisse mit ihrem Sloow-Charakter genau richtig, das gute Gefühl lange zu spüren und auch nach Monaten in sich hervorzurufen.


maria
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Reisebüro A.M.L. Andreas Lenger e.K.
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