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Provence und Camargue

Frankreich
von Sylvia Daniels
erstellt am
13.09.2014

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provence


Provence und Camargue

„Schließen Sie die Augen, hören Sie zu.

Zikaden zirpen, der Wind rauscht in den Blättern. Gedämpfte Stimmen, die Musik der Erde..

Sie spüren die Wärme auf Ihrer Haut und Düfte, die Sie berauschen. Ihre Lider dämpfen das Licht. Und all die Eindrücke, die sich in Ihre Seele einprägen wie ein Abbild Ihrer Erinnerung. Eine herrliche Arie im Theater von Orange, der Anblick eines Berggipfels, der über Felsen und Felder herrscht, ein plätschernder Bach, mächtige Bauwerke, der Duft von Lavendel und Thymian und ein Bund Oliven..

Es ist vielleicht nicht das Paradies, aber es ähnelt ihm sehr.

Sie vergessen die Zeit, stecken mitten im Leben.

Sie sind in der Provence. Sie sind in der Camargue.“

Sie poetisch präsentiert der Tourismusverband Provence und Camargue die beiden Regionen.

Und wir sind neugierig geworden und wollten selbst herausfinden, was dahinter steckt.

Unser Flug ging diesmal von Frankfurt nach Marseille mit Lufthansa. Mit Marseille verbinden viele Menschen: Gewalt, Krawalle unter farbigen Einwanderern, Drogenumschlagplatz weil Hafenstadt und vieles Unangenehme mehr.

Aber die Stadt am Mittelmeer hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Man setzt auf Tourismus und hat die gesamte Stadt erneuert. Durch den Fremdenverkehr haben viele Menschen Arbeit gefunden und der Lebensstandard ist angestiegen. Marseille hat sich zu einer coolen, hippen Stadt gewandelt. Das Zentrum der Stadt ist das Hafenviertel, wo man sich in einer der zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Straßencafes und Bars trifft.

Vom Hausberg mit seiner gewaltigen Kirche, der Notre-Dame-de-la-Garde hat man einen fantastischen Blick auf die Stadt und das Meer.

Weiter ging es nach Aix-en-Provence. Einer Umfrage zufolge ist „Aix“, wie die Stadt liebevoll genannt wird, die Stadt mit dem höchsten Lebensstandard Frankreichs und 95% der Franzosen würden gerne dort wohnen. Wir können es verstehen.

Nicht nur zahllose Künstler schwärmten von - und nach - Aix. Über den Cours Mirabeau flanierten im 18. Jhdt. adelige Damen. Heute tut das „tout le monde.“ (alle Welt oder jeder). Also machten auch wir mit und bummelten durch Altstadtgassen mit schicken Geschäften und edlen Stadtpalais, bis zur Kathedrale mit ihrer frühchristlichen Taufkapelle. Typisch französisches Leben begegnete uns auf dem provenzialischen Markt.

Das Dorf St. Remy war die nächste Station unserer Reise. Wir erfuhren, dass Vincent van Gogh einige Zeit, nicht ganz freiwillig! dort verbrachte. Er war in einer psychiatrischen Einrichtung in einem Nonnenkloster. Während dieser Zeit entstanden zahlreiche seiner bedeutendsten Werke: unter anderem „Sternennacht über der Rhone“, „Das Nachtcafe“ und „Die Sonnenblumen“.

Es geht die Geschichte um, dass er das Bild „Die Sonnenblumen“ dem Kloster als Dank für seine Pflege schenken wollte. Die damalige Klostervorsteherin soll das Geschenk mit den Worten abgelehnt haben: „Eine solche Schmiererei würde man im Kloster niemals an die Wand hängen“.

Wir besichtigten noch die massige Burganlage von Les Baux. Von dort eröffnete sich ein herrlicher Blick auf die Olivenhaine zu Füßen der Alpilles.

Wir entdeckten auf unserer Reise durch die Camargue die wilde Ebene zwischen Land und Meer! Bei der Fahrt durch die vom Mistral geprägten Landschaft sahen wir die typischen Tiere des Rohnedeltas: weiße Pferde, schwarze Stiere und rosa Flamingos.

Auf einer Farm blickten wir ein Stück weit hinter die Kulissen der Stierzucht. Und wir kosteten die Küche der Camargue! Es stand natürlich Fleisch vom Camargue Stier auf dem Speiseplan – köstlich! Auch in dieser Gegend hat der Stierkampf eine lange Tradition. Aber im Gegensatz zur spanischen Variante, fließt hier kein Blut – oder nur selten. Dem Stier werden mehrere Wollbommel an die Hörner gebunden. Mutige Männer wagen sich so nahe heran, dass sie dem leicht reizbaren Genossen die Wollbommel wieder von den Hörnern nehmen können. Und der Stier hat etwas gegen so viele Männer in seiner unmittelbaren Nähe. Nicht selten nimmt der Stier deshalb einen der Wagemutigen auf die Hörner.

Wir besichtigten auch eine Salzgewinnungsanlage. Der gesamte Produktionsablauf geschieht noch von Hand und das Endprodukt kennt jeder „Fleur de Sel“. Außerdem, und das wusste ich selbst bis dato auch nicht – wird in der Camargue Reis angebaut und zählt somit zu den nördlichsten Anbaugebieten von Reis weltweit.

Der Stadt Arles und seiner römischen Arena statteten wir einen kurzen Besuch ab, bevor wir nach dem „zweiten Rom“, nach Avignon weiterfuhren. Während des päpstlichen Exils erlebte Avignon einen ungeheuren Aufschwung. Hier verband sich klerikale Macht und Geld mit außergewöhnlichem Pomp und weltlicher Lebenslust. Auch Wissenschaft und Kunst schwangen sich auf zu neuer Blüte. Wir besichtigten den Papstpalast und aßen sehr feudal zu Abend. Zum Abendessen kredenzte man Rotwein vom Weingut Chateauneuf-du-Pape, welches wir am nächsten Tag besuchten. Wir verkosteten verschieden Weine des Herstellers und genossen regionale Spezialitäten dazu. An diesem Tag standen keine anderen Besichtigungen mehr auf dem Programm. Prost!

Mit einem Besuch des römischen Theaters von Orange, das heute noch als stimmungsvolle Kulisse für Opernaufführungen genutzt wird, ging unsere Reise zu Ende.

Wir nahmen wieder Abschied von der wilden Camargue und der lieblichen Provence. Natürlich hatten wir diverse Mitbringsel im Gepäck z.B. Lavendelhonig, Seifen in Zikadenform, Dekostoff in Meterware mit Zikaden und Olivenmotiven u.v.m.

Der Bus brachte uns wieder zum Ausgangspunkt unserer Reise, nach Marseille, von wo aus wir nach Frankfurt zurück flogen.

Á bientót!

Sollten Sie noch weitere Fragen zu dieser einmalig schönen Region haben, rufen Sie einfach an, oder kommen im Büro vorbei. Ich freue mich auf Sie


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