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Rhein-Main-Mosel Fluss-Kreuzfahrt

Deutschland
von Anna-Maria Schneider
erstellt am
15.09.2014

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mosel 33


Rhein-Main-Mosel Fluss-Kreuzfahrt

Stationen der Rundreise:
  • Deutschland

Für 8 Tage war die VIKING Eurodiamond der VIKING River Cruises unser Zuhause. Das 4**** Schiff verfügte über 39 Außenkabinen, Rezeption, Restaurant, Aussichtssalon im vorderen Bereich des Schiffes, ein Sonnendeck und natürlich die Brücke und den Maschinenraum, sowie Unterkünfte für die Besatzung.

Das Schiff legte gegen 18:00Uhr vom Untermainsteg, dem „Eisener Steg“ ab und wir fuhren Richtung Mainz, wo wir gegen 22:00 Uhr fest machen. Gleich nach dem Ablegen fand die obligatorische Rettungsübung statt, an der sowohl die Gäste, als auch die Besatzung teilnehmen mussten. Die Cruise Managerin informierte uns über die Sicherheitsbestimmungen und das Leben an Bord sowie die Ausflüge während der Reise.

Beim Oberkellner erhielt man seinen Sitzplatz im Restaurant und wir schauten uns auf unserem neuen Zuhause um.

Während der Nachtstunden lag die Viking Eurodiamond immer sicher vertäut im Hafen und keine Motorengeräusche störten den Schlaf.

Am nächsten Morgen verließen wir Mainz in Richtung Cochem. Schon von weitem sah man das Wahrzeichen Cochems. Die Reichsburg, die 1072 erbaut und im 14. Jhdt. erweitert wurde. Sie wurde mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg vollständig restauriert ist vom ursprünglichen Bau heute nur noch das achteckige Untergeschoss des Bergfrieds erhalten.

Wir nahmen am Rundgang durch Cochem teil. Dieser führte über den Bockbrunnen durchs Fuchsloch, einer Stadtpforte, zum Enderttor, einem mächtigen Stadttor aus dem Mittelalter. Vom Marktplatz mit seinen reizvollen Fachwerkhäusern und dem alten Rathaus ging es dann durch die engen, verwinkelten Gassen der Oberstadt, die hier und da den Blick auf die Stadtmauer und die „Hängenden Gärten von Cochem“ freigaben. Der Rundgang endete in der Altstadt, von wo aus wir dann noch auf eigene Faust auf Entdeckungsreise gingen. Wir fanden ein gemütliches Café und genossen die herrliche, geschäftige Atmosphäre, ehe wir wieder an Bord gingen.

Nach dem Abendessen ließen wir den Tag bei einem Gläschen Moselwein im Aussichtssalon ausklingen.

Unser nächstes Ziel waren die bekannte Zwillingsstädtchen Bernkastel und Kues, die sich am Moselufer gegenüberliegen. Neben der Burgruine Landshut, seinen 400 Jahre alten Bürgerhäusern und dem ornamentreichen Spätrenaissance-Rathaus ist Bernkastel vor allem für die katholische Pfarrkirche St. Michael bekannt, deren schwerer Turm aus Bruchstein eher einem Wehrturm, als einer Kirche gleicht.

Nach dem geführten Stadtrundgang begleiteten wir den Reiseleiter zur Vinothek in Kues. Hier begann die Besichtigung im historischen Gewölbekeller des St. Nikolaus-Hospitals. Dort erlebten wir eine besondere Einrichtung moselländischer Weinkultur: Über 130 Weine – von den Standardqualitäten bis zu den Spitzenerzeugnissen verschiedener Jahrgänge – gaben uns einen Überblick über die gesamte Weinbauregion – Weinproben inklusive.

Gegen 13:00 Uhr verließen wir Bernkastel-Kues in Richtung Trier, wo wir gegen 19:00Uhr festmachten. Da wir an diesem Tag bereits einige der edlen Moseltropfen verkostet hatten, begaben wir uns gleich nach dem Abendessen zu Bett, obwohl jeden Tag im Aussichtssalon Livemusik gespielt wurde.

In Trier behauptet eine Inschrift am „Roten Haus“, die Stadt sei 1300 Jahre älter als Rom. Tatsächlich wurde Trier 16 v.Ch. von den Römern selbst gegründet. 117 n. Chr. wurde der Ort Hauptstadt der Provinz Belgica prima und später Residenz der Kaiser Maximianus, Constantinus und Konstantin dem Großen. Trotz mehrfacher Zerstörung durch germanische Stämme entwickelte sich die Stadt, damals dreimal so groß wie Köln, zu einer Weltstadt des Imperiums, deren Macht erst mit der Vertreibung der Römer endete. Später wurde Trier erst dann wieder bekannt, als es – zur heiligen Stadt erhoben – der erste Bischofssitz jenseits der Alpen wurde.

Zu den berühmtesten Bürgern gehört Karl Marx, der 1818 hier geboren wurde.

Auf unserer Stadtrundfahrt sahen wir die römische Basilika, deren gewaltiges Ausmaß ein Beweis der beispiellosen Leistungen römischer Architektur ist. Im Anschluss ging es an den Thermen und dem Kurfürstlichen Palais mit dem Palastgarten vorbei zur Porta Nigra. Der schwarz verwitterte Sandstein gab dem mächtigen Stadttor aus der Römerzeit seinen Namen.

Kurz nach Mittag, legte das Schiff in Richtung Traben-Trarbach ab, wo wir gegen 20:00Uhr eintrafen.

Seit 1904 sind die beiden Orte Traben links und Trarbach rechts der Mosel zu einer Doppelstadt zusammengeschlossen. Zwischen den beiden Ufern spannt sich eine imposante, steinerne Brücke. Das Abendessen wurde diesmal auf einem Weingut in urigem Ambiente serviert. Zu den Spezialitäten der Moselregion wurden korrespondierende Weine gereicht – ein Gaumenschmaus. Außerdem erfuhren wir viel Wissenswertes über Rebsorten, Qualitätsmerkmale und Kellertechnik.

Koblenz war das nächste Ziel unserer Reise. Dort wo Rhein und Mosel zusammenfließen, errichteten die Römer in den Jahren 14-37 n. Chr. ein Lager. An die Stelle des zerstörten Römerkastells trat 1276-89 eine Burg, die später zum kurfürstlichen Schloss ausgebaut wurde. Seine Glanzzeit erlebte Koblenz im 12.-14. Jhdt., deren eindrucksvolle Bauten das Bild der Stadt bis heute bestimmen. Berühmt ist auch das Deutsche Eck: Hier erinnert das Deckmal der Deutschen Einheit mit Kaiser Wilhelm hoch zu Ross an die Zeit der nationalen Einigung. Gegenüber erhebt sich die Feste Ehrenbreitstein, wo heute das Landes-und Rheinmuseum untergebracht ist. Nach einer Tour durch die Stadt und vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, fuhren wir hinauf zur Marksburg, wo der Burgführer uns schon erwartete. Treppauf und treppab ging die Besichtigungstour. Durch die Räumlichkeiten der Burgherren, in die Küche und die Vorratsräume. Wir besichtigten die Waffen- und Folterkammern und hatten immer wieder einen traumhaften Blick auf den Rhein unter uns.

Nach der Besichtigung brachte uns der Bus wieder zum Schiff zurück.

Erst am nächsten Morgen nahm das Schiff Kurs auf Köln, wo wir gegen Mittag festmachten. Obwohl wir schon öfter in Köln waren, erfuhren wir von unserem Reiseführer viel Neues und Interessantes.

Köln, eine alte römische Stadt am Rhein, entstand aus der römischen Kolonie „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“, gehörte seit dem Ende des 5. Jhdt. zum Reich der Franken, wurde von Karl dem Großen zum Erzbistum erhoben und war im hohen Mittelalter eine der größten Stadt nördlich der Alpen. Im 2. Weltkrieg sank die Innenstadt in Schutt und Asche. Einzig der gotische Dom blieb, nur leicht getroffen, in den Trümmern stehen.

Auf unserem Stadtrundgang erhielten wir einen Eindruck von der 2000-jährigen Geschichte Kölns. Wir sahen bekannte Baudenkmäler aus der Römerzeit und die wichtigsten Kirchen. Höhepunkt war natürlich der Besuch des Kölner Doms. Als wahres Meisterwerk der Hochgotik zählt er zu den imposantesten Kathedralen Europas. Baubeginn war 1248 – vollendet wurde der Dom 1880.

Nach dem Stadtrundgang löschten wir unseren Durst bei einem Glas Kölsch, ehe wir zum Schiff zurück gingen.

Am nächsten Tag fuhren wir von Köln los und schipperten gemächlich den Rhein hinauf nach Rüdesheim, wo wir erst gegen 20:00Uhr ankamen.

Die Weintradition von Rüdesheim geht bis in die Zeit Karl des Großen zurück. Wegen seiner Bedeutung für den Handel wurde der Ort durch vier Burgen gesichert. Nahe dem Bahnhof erwartete uns die Niederburg, ein Bau der Mainzer Erzbischöfe aus dem 10. Jhdt., dahinter die Mittelburg. In der Ortsmitte steht noch ein Turmrest der Vorderburg und am Markt erhebt sich der Adlerturm, einst Teil einer vierten Burg. In der berühmten Drosselgasse haben wir ein ebenso berühmtes Getränk geschlürft, den „Rüdesheimer Kaffee“.

Das heiße Original(-rezept)

In die Original Rüdesheimer Kaffeetasse drei Würfel Zucker legen, 4 cl gut erhitzten Asbach Uralt aufgießen und mit einem langen Streichholz entzünden.
Damit sich der Zucker auflöst, mit dem langstieligen Kaffeelöffel umrühren und ca. 1 Minute brennen lassen. Mit heißem Kaffee bis etwa 2 cm unter dem Becherrand auffüllen.
Eine Haube aus mit Vanillezucker gesüßter Schlagsahne aufsetzen und mit feinherben Schokoraspeln bestreuen.

Gegen 02:00 morgens legte das Schiff ab, damit wir gegen 09:00 wieder unseren Ausgangspunkt – Frankfurt erreichten.

Nun noch einige Informationen zum Schiff selbst:

Morgens genossen wir das reichhaltige Frühstücksbuffet. Nachmittags wurde im Aussichtssalon Kaffee, Tee und Kuchen serviert. Täglich wechselte das Angebot an Kuchen und Torten, Teilchen und süßen Brötchen.

Zum Mittag- und Abendessen wurden regionale und internationale Spezialitäten serviert. Alle Mahlzeiten wurden in einer Sitzung eingenommen und die Essenszeiten wechselten, je nach Ausflugsprogramm. Die Essenszeiten wurden durch Anschlag an Bord und im „Viking News“- Tagesprogramm bekannt gegeben.

Auf diesem Schiff gab es keinen Dresscode. Es wurden nur Empfehlungen ausgesprochen. Das Tragen von Jacket und/oder Krawatte zum Abendessen lag ganz im Ermessen eines jeden Gastes. Zum Captain´s Dinner wurde elegante Kleidung gerne gesehen.

Die Bordsprache war deutsch, obwohl die Crew aus allen Teilen Europas kam. Durchsagen, Menüs und Tagesprogramme waren in deutscher Sprache.

Für alle persönlichen Ausgaben an Bord unterschriebt der Gast eine Rechnung, die erst am Ende der Reise beglichen wurde. Alle gängigen Kreditkarten sowie EC-Karte und Bargeld wurden akzeptiert.

Über Trinkgelder freut sich das Personal und es ist eine persönliche Form der Anerkennung. Die Höhe war jedem Passagier freigestellt.

Mein Fazit:

Es war eine wunderbare, erlebnisreiche Reise. Wir haben viel Neues über die Heimat erfahren. Wir wurden kulinarisch verwöhnt, hatten nette Leute kennengelernt und möchten gerne einen der anderen Flüsse Europas mit dem Schiff erkunden.

Wenn ich Ihr Interesse für eine Flußkreuzfahrt geweckt habe, dann schauen Sie doch bei uns im Büro vorbei oder vereinbaren einen Beratungstermin.

Ich freue mich auf Sie


personalbildams
Für Sie geschrieben von
Expedientin

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FIRST REISEBÜRO
Reisebüro Sylvia Daniels
Gangolfusstr. 34
52525 Heinsberg


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