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Rom und die dolce Vita

Italien
von Martin Lenger
erstellt am
03.05.2015

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Rom und die dolce Vita

Hin- und hergerissen zwischen Lissabon, Rom und Berlin, entscheiden wir uns für Rom. Uns ist klar, dass die Stadt vor Ostern voll sein werde. Doch, die Idee, für einige Tage in dolce Vita und römischen Frühling einzutauchen, lässt uns nicht mehr los.

Vom Flughafen Fumicino, der direkt am Meer und etwa eine Autostunde vom Stadtzentrum entfernt liegt, gibt es mehrere Möglichkeiten in die Stadt zu gelangen: Taxi, Bahn und Bus stehen zur Auswahl. Wir nehmen den Bus, denn er ist mit 5,- € pro Person, die mit Abstand günstigste Variante. (Dolce Vita? Si.)

Auf der Fahrt bekommen wir einen flüchtigen Einblick in jene Stadtteile, in denen sich kaum bis gar keine Touristen befinden. Wohin wir schauen, Plattenbauten. Hier, also haust ein Großteil der rund drei Millionen Einwohner. Doch sie scheinen alle unterwegs zu sein. Die Straßen sind überfüllt und laut. Autos, Mopeds und Mofas schlängeln sich unermüdlich fort ohne die Verkehrsampeln zu beachten. Unzählige verbeulte Kleinwagen säumen den Straßenrand, nutzen jeden freien Zentimeter als Parkplatz und verengen die Fahrspuren. Wir denken, es kracht gleich, doch unser Busfahrer leistet Maßarbeit. Er meistert Kurven und zugeparkte Straßen bravurös.

Endstation für unsere Fahrt ist der Zentrale Busbahnhof, der direkt an den Hauptbahnhof grenzt. Besucher, die ihre Unterkunft in den nordöstlichen Teilen Roms haben, schätzen ihn als Dreh- und Angelpunkt des öffentlichen Verkehrs, denn auch die beiden Metro-Linien Roms kreuzen sich hier. Damit wir alle Verkehrsmittel nutzen dürfen, kaufen wir uns in einem Ticketshop (Automaten auch möglich) ein Wochenticket. Es kostet 24,-€ pro Person und ist – wie wir später feststellen – jeden Cent wert. Denn der Großteil der kulturellen Sehenswürdigkeiten ist mit Bus und Metro gut erreichbar. Für die Orientierung rüsten wir uns mit einem Stadtplan (etwa 5,- €) gleich mit aus.

Wie voll Rom von uns Touristen ist, erfahren wir früh genug und hautnah. Der Andrang vor den bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist enorm. Viele Tour-Guides warnen vor zwei oder mehr Stunden Warterei, wobei diese Information auf ihre wirtschaftlichen Interessen gründet. Doch eine Stunde Anstehen ist meistens gewiss. Auch das Pantheon und Kolosseum sind überlaufen, so dass wir uns teilweise auf das Gedränge einlassen müssen um überhaupt an das Sehenswerte zu gelangen. Wir merken, es wird schwer, wenn nicht unmöglich, den Geist des alten Roms zu spüren, sich in Geschichte und Geschichten einzufühlen. Einen Hauch davon spüren wir in der stillen, unbewegten Kunst, den Zeugnissen vergangener Jahrtausende. Glücklich ist der Tourist, der sich dem vollends widmen kann.

Wir gehören nicht zu ihnen. Uns scheint, dass die Stadt vielerorts ihr historisches und italienisches Flair durch die Menschenmassen einbüßt. An Stelle von Vergangenem, Anmut, Stil, Bewunderung und Gelassenheit treten „Abhaken“, Trägheit und Müdigkeit an den Tag, das Warten auf Einlass wird mühsam, der Genuss freudlos.

Straßenhändler dagegen wittern das große Geschäft und bieten ihre Waren alle paar Meter feil. Sie werden nicht müde, es immer wieder zu tun. Es sind nicht die Italiener, die den neuesten Trend von Sonnenbrillen oder Erfrischungen loszuwerden versuchen, sondern Männer aus Indien, Pakistan und Bangladesch. „Heute bin ich Samba“ huscht durch unsere Gedanken und lässt Rom an Stelle von Paris treten. Nach einigen Tagen gewöhnen wir uns daran, die aufdringlichen Angebote zu ignorieren, während andere es zunehmend unangenehm empfinden.

Zu unserer Überraschung, wiederholt sich das Spektakel bei vielen der Restaurants in der Nähe der Sehenswürdigkeiten. Sie laden eifrig und uncharmant dazu ein, bei ihnen Platz zu nehmen, sich erfrischen oder bekochen zu lassen. Während die Preise für das Essen vertretbar sind, erscheinen uns die Getränkepreise überhöht. (Dolce Vita? No.)

Doch wir wollen nicht nur das Touristische. Wir wollen das Lebensgefühl der Römer und eine Kostprobe aus den Finessen der italienischen Küche kennenlernen. So folgen wir den Empfehlungen unseres Gastgebers. Hier sind wir die einzigen Touristen. Neben uns sprechen die Menschen italienisch. Das Flair ist italienisch.

Ebenso plötzlich, wie unsere Freude, wird uns ein Problem bewusst. Wir sitzen in einem „normalen“ Restaurant und die Speisekarte ist voll von Fleisch- bzw. Fischgerichten. Doch ein kurzes Gespräch mit dem Kellner klärt alles und sie kochen für uns nach Wunsch. So speisen wir nicht nur hervorragend vegan, hier finden wir das Stückchen Italien in Rom, von dem wir später gerne zu Hause erzählen. Genauso, wie über den Besuch in Rom´s bestem Vegan-Restaurant, Ops! (opsveg.com), das keines Falls mehr nur noch ein Geheimtipp ist. (Dolce Vita? Si, si!)

Allgemein stellen wir fest, dass guter Service und hervorragende Küche sich dem gehobenen Preissegment verschrieben haben. So wählen wir sorgfältig aus, wo und wofür wir Geld ausgeben. Und so erfreut uns unser leckeres veganes Frühstück über den Dächern von Rom jeden Morgen. Doch an diesem Morgen bekommen wir unerwartet Besuch als ich die Tür aufmache. Ein Besucher auf vier Pfoten (siehe Foto). Die blauen Augen verzaubern uns wortwörtlich augenblicklich, und er oder sie bekommt, was sie hier sucht: Starbehandlung mit Massage, Spiel, Spaß und Sonnenterasse inklusive. Dafür schenkt sie uns „La giornata del gatto“.

Wie unkompliziert die Römer sein können, liefert ein wenig später unser nicht angemeldeter Besuch im Hotel Hassler. Die kurze Erklärung, wer wir sind und was wir wollen, (plus Visitenkarte) überzeugt die Hotelmanagerin. Sie zeigt uns gerne das Hotel. Doppelzimmer, Suite und Präsidentensuite (siehe Bilder). Das Penthouse ist bewohnt, das können wir nicht sehen. Wir fühlen uns wohl im 5* Luxushotel Hassler, obwohl wir die Krönung kaum erwarten können, denn das Beste kommt zum Schluss: Der Ausblick. Ganz Rom liegt uns kurz zu Füßen… Kein Gedränge, keine Eile. Sonne, Luft, Formen und Farben. Komposition aus Geschichte und Gegenwart, aus Altem und Neuem. Genuss pur. Wir verlieren uns im Anblick und fühlen uns reich beschenkt.

Dolce Vita? Si, si! Dolce Vita.

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Lage

Eckdaten zu dieser Reise: Flug mit AirBerlin, Unterkunft privat
Reisezeit: die Woche vor Ostern
Fotos: Isabel Mangold
Text: Martin Lenger
Rechte Fotos: Isabel Mangold
Rechte Text: Martin Lenger und FIRST REISEBÜRO A.M.L.

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Für Sie geschrieben von
Juniorchef

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FIRST REISEBÜRO
Reisebüro A.M.L. Andreas Lenger e.K.
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