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Bei schönem Wetter ein Traum - Ski fahren in der Schweiz!

Schweiz
von Martin Lenger
erstellt am
09.10.2019

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Bei schönem Wetter ein Traum - Ski fahren in der Schweiz!

''Pickerl'' gekauft? Ja wohl. Es kann losgehen: Skiurlaub in der Schweiz. Ich begebe mich auf Neuland, obwohl ich der Schönheit der österreichischen und italienischen Skigebiete gar nicht müde bin. Aber mein sehr guter Freund aus Hamburg, der mich begleiten wird, ist überzeugt: "Wir müssen in die Schweiz!".

Die Entscheidung zwischen Zermatt mit seinem ikonischen Matterhorn und Engadin, dem Skigebiet rund um das berühmte Dörfchen Sankt Moritz, fällt uns schwer. Letztlich, fahren wir aufgrund des zu erwartenden Wetters nach Engadin. Wenn der Winter in Zermatt seine unerbittliche Seite ausspielt, bleiben viele Pisten gesperrt. Sie liegen in Höhen, in denen sich in kürzester Zeit gefährliche Stürme bilden und zur Gefahr werden können.

Der Weg nach Engadin führt am Bodensee vorbei und ist unkompliziert. Dass wir in einem Allrad-Fahrzeug sitzen, wird mir später noch viele Sorgen ersparen. Doch in der Schweiz angekommen, geht es nach gut einer Stunde Autobahn über den Julier-Pass. Auch dieser kann bei schlechtem Wetter gesperrt sein, daher unbedingt vorher im Internet nachsehen! Die Fahrt über den Pass ist atemberaubend schön. Zum Fahren ist die Passstrecke anspruchsvoll und verlangt Dauerkonzentration; für die Nerven der Beifahrer bedeutet sie Dauertraining in Anspannung. Die steile Serpentine ist teils ziemlich eng und nicht selten kommen einem Postbusse oder Autos mit gehörigem Schwung entgegen. Vorsicht ist allemal geboten.

Wir erreichen unser Ziel sicher: Die All In One Hotel Lodge in Celerina. Von Sankt Moritz und der dortigen Talstation sind es weniger als 10 Minuten mit dem Auto, und Celerina hat eine eigene Talstation, die in dasselbe Skigebiet hinaufführt. Das Hotel ist schlicht, modern und praktisch mit eigenem Ski-Keller. Neben Doppelzimmern gibt es auch Zimmer mit vier Betten und eigener Küchenzeile. Wir haben mit Frühstück gebucht und wollen bei der Verpflegung flexibel bleiben: Unser Geldbeutel wird es uns danken.

"Ist denn nicht alles furchtbar teuer in der Schweiz?", hören wir nach unserer Rückkehr oft. Ja und Nein. Eine kurze Abwägung: Der Skipass und die Unterkünfte sind preisintensiv. Viele Hotels bieten Kombi-Pakete an, die den Skipass bereits beinhalten. Diese Option lohnt sich. Leih-Material wie Skier, Snowboards und Stiefel sind teuer. Gleichzeitig ist der Service top und die Qualität gut. Wer eine eigene Ausrüstung hat, sollte sie mitbringen. Und die Verpflegung? Die Hütten-Preise liegen, wie erwartet, über österreichischem Niveau. Es gibt jedoch großzügige Räumlichkeiten an den Pisten, um selbst mitgebrachte Verpflegung auszubreiten und sich zu erholen. Wie auch bei den Unterkünften und Restaurants im Tal, entscheidet hier der persönliche Anspruch.

Wie angedeutet, in der Schweiz bestimmt oft das Wetter den Pistenspaß. Die Höhenlage der Skigebiete ist beachtlich und meist mehrstufig. Es kann passieren, dass die Gipfel im Schneesturm versinken, die Mittelstationen jedoch regulären Betrieb bieten. Wir haben meist Glück. Obwohl wir auf dem 3055m hohen Piz Nair einen Schneesturm durchqueren, erleben wir anschließend pure Pistenfreude.

Und da der nächste Tag wolkenlos bleibt, wird das Ausmaß des Ski-Paradises sichtbar. Die Pisten sind lang, anspruchsvoll steil (blaue Pisten gibt es hier nicht) und wahnsinnig leer. Wir haben in 4 Tagen nie am Lift angestanden. Die Qualität der Pisten und der Fahrspaß im Skigebiet sind für Fortgeschrittene und Könner überragend. Zahlreiche Tiefschnee-Hänge, traumhafte Ausblicke, bester Schnee (Mitte März!) und bis mittags frische Pisten mit Rillen der Pisten-Bullies unter den Brettern. Mein Hamburger Freund behält also Recht: Die Schweiz zu wählen, ist eine Belohnung für jeden, der die Piste liebt.

Am Tag 3 wählen wir eine Talstation auf der gegenüberliegenden Talseite, in Surlej. Die Gondeln bringen uns zügig bis auf 3303m. Der Ausblick von, und das Gefühl auf den Hängen des Corvatsch zu fahren, ist pures Lebensglück. Übrigens, durch den Anspruch der Pisten und die schnelle Beförderung an jeder Liftstation, ist es ein Kinderspiel, viele Kilometer in wenigen Stunden zu fahren. Wir haben nie das Gefühl, die letzte Gondel ausreizen zu müssen, denn wir sind nach wenigen Stunden auf den Pisten vollumfänglich zufrieden. Auch Tag 4 beschenkt uns mit frischem Schnee und Sonnenschein. Der Name unserer Lieblingspiste passt: Paradiso.

Da stört es uns auch nicht, dass der Ski-Vormittag am Abreisetag ausbleibt. Denn über Nacht sind knapp 30cm Neuschnee im Tal gefallen und es schneit weiter. Ein Blick ins Internet verrät uns, das auf dem Berg heute auch nichts geht. Ein wenig schade, doch wir können die Zeit gut gebrauchen. Um auf der Heimreise die kritischen Pässe zu umfahren, geht es lange und langsam über schnee- und eisbedeckte Landstraßen Richtung Österreich. So mancher Heckantriebler bleibt ohne Schneeketten vor uns liegen. Wir haben Geduld, kommen gut an und haben wärmste Empfehlungen für die Zeit bei Minusgraden.


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