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Südafrika im Rovos Rail erleben

Südafrika
von Nadin Behle
erstellt am
07.03.2018

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Südafrika im Rovos Rail erleben

Stationen der Rundreise:
  • Südafrika

Südafrika im Rovos Rail erleben

Meine Reise begann ab Frankfurt/Main Flughafen mit South African Airways. Die Fluggesellschaft gehört zur Star Alliance-hat aber leider keinen Schalter für den Check In am Fernbahnhof Frankfurt.

Die Check In Schalter befinden sich aber im Terminal 1, so dass die Strecke zu Fuß vom Fernbahnhof gut zu schaffen ist in gut 5-10 Minuten. Check In war problemlos und sehr freundlich.

Geflogen bin ich mit der A340-600 von Frankfurt nach Johannesburg. Der Sitzabstand war sehr gut-sehr großzügig in der Economy Klasse. Die Bestuhlung war 2-4-2. Ein guter Tipp für alle die noch mehr Beinfreiheit in der normalen Eco haben möchtenReihe 70 hat noch mehr Platz und BeinfreiheitJ. Reihe 71+72 sind aber auch noch super.

Diese Reihen bekommt man oftmals über den Online Check Indie SAA App habe ich sogar auch ausprobiert und es hat super geklappt damit Online einzuchecken-selbst in Südafrika. Jedoch ist eine stabile WLAN Verbindung zwingend notwendig. Ansonsten verzweifelt man.

Auf dem Flug gab es dann 2 Mahlzeiten-einmal ein warmes Abendessen (zur Wahl standen 3 Mahlzeiten) und einmal dann ein Frühstück (entweder warm mit Rührei oder eine kalte Aufschnitt Platte)das Essen war sehr gut. Eine Auswahl an verschiedenen alkoholfreien und alkoholischen Getränken war auch inklusive. Jeder Fluggast hat sein eigenes Bordentertainment und kann sich aus einer Vielzahl von Filmen oder Musik sein eigenes Programm zusammenstellen. Einige Filme waren auch in deutscher Sprache auszuwählen. Ein kleines Nachtkitt mit Socken, Zahnbürste mit Zahnpasta sowie einer Schlafmaske gab es in einem kleinen Beutel für jeden Reisenden. Kostenfreie Kopfhörer, Kissen und eine Decke gehören zum Standard bei SAA.

Der Flug war ganz angenehm und ruhig und nach gut 10,5 Stunden Flug waren wir dann in Johannesburg gelandet. Hier mussten wir dann auch die Einreiseformalitäten erledigen-deswegen bitte immer mindestens 3 Stunden Übergangszeit einhalten, sonst verpasst man evtl. seinen Anschlussflug. Denn nachdem man durch die Einreisekontrolle durch war musste man wirklich seinen Koffer vom Band holen und neu einchecken. Da wir leider eine Stunde später ab Frankfurt abgeflogen waren und eine lange Warteschlange bei der Einreise hatten, wurde das ziemlich spannend, ob wir den Anschlussflug nach Kapstadt bekommen würden. Es hat dann aber gerade so funktioniert.

Der Flug nach Kapstadt verlief dann auch wieder sehr angenehm. Auf diesem Flug gab es auch wieder ein kleines Sandwich und gratis Getränke. Das Bordprogramm war hier nur auf Musik beschränkt. Was aber okay war.

Nach unserer Ankunft in Kapstadt wurden wir von unserem Reiseleiter von DERTOUR goVacation abgeholtdas Reiseleiterprogramm von DERTOUR Südafrika ist relativ neu-wir waren leider nicht so begeistert von den verschiedenen Reiseleitern. Sie hatten zwar ganz gutes Wissen, hatten aber mit Deluxe so gar nichts zu tun L.das war etwas enttäuschend.

Wir fuhren so ca. 25 Minuten bis ins Stadtzentrum vom Flughafen über eine sehr gute Autobahn.

Und kamen dann im 5* TAJ Capetown an. Unser Hotel für die erste Nacht.

Das Hotel liegt im historischen Zentrum von Kapstadt. Tagsüber kann man sich ganz gut zu zweit rund um das Hotel bewegen. Direkt gegenüber dem Hotel befindet sich das Südafrikanische Parlament mit seinem hübschen viktorianischen Gebäude sowie der botanische Garten, genannt The Companys Garden und der alten Bücherei. Einige Museen wie die Nationalgalerie oder das Jüdische Museum befinden sich in direkter lauf Nähe. Das Hotel bietet sogar einen kostenfreien Shuttle innerhalb von 10 km in der Zeit von 08:00 Uhr - 20:00 Uhr.

Abends sollte man rund um das Hotel nicht mehr nur zu zweit rausgehen. Dann lieber ein Taxi nehmen und zur A&V Waterfront fahren. Hier können sich Touristen gefahrlos draußen aufhalten und die verschiedenen Bars und das Nachtleben erkunden.

Das Gebäude des Taj Hotels ist eine ehemalige Bank, sehr hübsch mit einer tollen Lobby mit hoher Kuppel. Das Personal beim Check In an der Rezeption war sehr freundlich. Wir bekamen unsere Zimmerkarte die dann auch im Lift eingesetzt werden muss, damit man auf seine Etage kommen kann. Wir hatten dann ein Zimmer der Kategorie Luxury Mountain View. Das Zimmer war sehr groß und sehr luxuriös. Wir hatten einen tollen Blick auf den Tafelberg und sogar einen kleinen Glasbalkon. WLAN im Hotel war inklusive. Leider war die Leitung super instabil. Das Badezimmer hatte eine Glasscheibe mit zusätzlichem Rollo zum Wohnraum. Sehr großzügige Badewanne und auch eine riesen große Dusche. Frühstück war auch wirklich super gut. Es gab alles was man sich wünscht.

Die Zimmer mit Cityview haben wir uns auch angeschaut, man hat leichten Blick auf das Meer. Die Ausstattung ist hier genau wie bei den Zimmern mit Mountain View.

Die Zimmerkategorie Taj Club waren im Heritage Gebäude-hier haben die Zimmer keinen Balkon und liegen weiter unten (im alten Gebäudeteil des Hotels). Sie sind auch großzügig und luxuriös-jedoch erscheinen Sie dunkler, da Sie sich in den unteren Etagen befinden und nicht wie die Kategorie Cityview-oder Mountainview in dem Tower in den oberen Etagen.

Der Vorteil der Taj Club Zimmer ist der Zugang zur Club Lounge mit verschiedenen Extras.

Das Hotel bietet ein super Restaurant an-eines der besten indischen Restaurants der ganzen Stadt die Bombay Brasserie. Das Restaurant ist relativ klein und sehr edel im indischen Stil.

Ein toller Abschluss am Abend ist ein Besuch in der Twankey Bar die direkt neben dem Hotel liegt und auch zum Hotel gehört. Hier gibt es verschiedene Cocktails, Weine aus Südafrika und verschiedene Biersorten. Die Bar ist täglich geöffnet außer Sonntag von 07:00 Uhr -23:00 Uhr.

Wer sich nach der langen Anreise oder einem anstrengenden Ausflugstag mal richtig verwöhnen möchte, ist im hoteleigenen JIVA Grand Spa bestens aufgehoben. Ein toller Fitness Center mit zusätzlichem Hallenbad runden das ganze ab. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in dem Haus.

Am Abend haben wir uns dann das wundervolle 5* Hotel Cape Grace an der A&V Waterfront anschauen können. Dieses Hotel ist ein kleineres Hotel mit nur 120 Zimmern und Suiten. Wer mit dem eigenen Auto anreist kann es kostenfrei auf dem hoteleigenen Parkplatz oder der Tiefgarage abstellen. Die Zimmer haben entweder Hafenblick oder es gibt Zimmer zum Tafelberg und Yachthafen. Entweder haben die Zimmer einen französischen Balkon mit bodentiefen Fenstern oder aber auch wirklich einen richtigen Balkon. Ein Kundenwunsch an das Hotel ist hier von Vorteil.

Die Inneneinrichtung ist sehr edel und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Ein Fitnesscenter sowie 2 Saunen sind im Preis mit inbegriffen. Der schöne Außenpool der einer Yacht nachempfunden ist lädt zum Genießen der südafrikanischen Sonne ein. Ein Highlight ist die Bascule Whisky, Wine & Cocktail Bar...hier gibt es eine riesen Auswahl an tollen Drinks für einen gelungen Abschluss des Tages. Ein sehr schöner Service ist der kostenfreie Limousinen Service innerhalb der Stadt (10 KM Radius). Hier braucht man nur an der Rezeption Bescheid geben und die Limousine fährt einen dann ohne Probleme zum Beispiel zur Museumsmeile oder auch zur Talstation des Tafelbergs.

Das Cape Grace Hotel ist wirklich ein Ort zum Wohlfühlen. Die Gäste waren bunt gemischt im Alter und alle perfekt gestylt. Hier im Hotel haben wir lecker gegessen und getrunken und wir hatten einen wirklich schönen Abend.

Nach einer sehr ruhigen Nacht im Taj Hotel wurden wir dann nach dem sehr reichhaltigen Frühstück zur Lounge bzw. Firmensitz von Rovos Rail in Kapstadt gebracht direkt gegenüber vom Hauptbahnhof. Hier findet der Check In statt und die Begrüßung der Gäste durch das Zugpersonal von Rovos Rail. Wir wurden mit Champagner und Häppchen begrüßt und die Wartezeit wurde durch Livemusik versüßt.

Das Personal das den Check In gemacht hat war dann auch größtenteils auf unserer Tour mit dabei.

Die Zugmanagerin hatte in der Lounge ein kurzes Intro gegeben, wie der Ablauf auf dem Zug sein wird und danach wurden die einzelnen Reisenden aufgerufen und wurden dann in kleineren Gruppen dann zum Zug dem Pride of Africa gebracht . Der Hauptbahnhof von Kapstadt von dem der Zug losfährt war direkt gegenüber der Rovos Rail Lounge. Das Abenteuer ging los.

Nachdem wir vom Personal zu unsere Suite gebracht wurden und uns gezeigt worden ist wo wir in unserer Suite alles finden und wie alles funktioniert ging die Reise dann auch schon los.

Wir hatten für die 2 Nächte eine L-Twin Deluxe Suite. Klein aber fein. Ein extra Bad mit Dusche und Toilette. Es war einfach unglaublich toll und aufregend. Die Suiten haben immer große Fenster die sich wie üblich für die alten Züge auch komplett öffnen lassen. Sehr niedlich war der Augenschutz gegen Wind-eine Art Taucherbrille J.damit nichts an die Augen kommt wenn man seinen Kopf bei der Fahrt aus dem Fenster hält. Dieser Augenschutz ist in jeder Kabine zu finden.

Der Zug nahm seine Fahrt auf durch das Weinland im Hinterland von Kapstadt. Es ist einfach eine wunderbare entspannte Art des Reisen. Die Landschaft zieht langsam vorüber während man entweder auf seiner Suite aus dem Fenster schaut oder bei einem kühlen Drink im Panoramawagen am Ende des Zuges in den plüschigen Sesseln oder auf dem Verandabalkon das schöne Leben und die Natur genießt. Der Zug poltert und es wackelt auf der Strecke ganz schön. Wer also denkt, das einem schlecht bei Wellengang wird der wird auch keinen Spaß an dieser besonderen Zugreise haben. Denn es ist kein ICE der über gerade Schienen fährt, aber gerade das ist das Besondere an diesem Zug. Handyempfang hatte man auch nicht-WLAN gab es sowieso nicht an Bord des Zuges und die Gäste waren auch gebeten ihre Handy nur auf der Suite zu benutzen. Für die Raucher gibt es ein Extraabteil in dem geraucht werden kann. Auch mit Sesseln und großen Fenstern um die Landschaft zu genießen. Die Raucherlounge ist ein kleiner Teil eines weiteren Salonwagens mit Sitzgelegenheiten und Tischen um eventuell mal ein Gesellschaftsspiel oder Karten zu spielen. Hier und auch in den Panoramawagen gibt es täglich den Afternoon Tea inklusive Kuchenbuffet und frischen Sandwich.

Das Personal bringt einem immer gerne alle Getränke, die man sich so vorstellen kannund das schönste-diese sind alle inklusive.

Tagsüber war eine sehr lockere Atmosphäre an Bord des Zuges. Man konnte hier auch in einer normalen Bluejeans mit T-Shirt rumlaufen.

Zum Mittag- und Abendessen kam das Zugpersonal immer mit einem Xylophon durch den Zug gelaufen und hat zum Essen geläutet, das war sehr niedlich.

Das Mittagessen besteht immer aus einem 3 Gang Menü-der Zug bleibt dann immer stehen, damit das Personal keinen Stress hat die Speisen zu servieren. Das Essen war qualitativ sehr hochwertig und man konnte auch hier wieder alle Getränke kostenfrei dazu bestellen.

Zum Abendessen war für die Herren Anzugpflicht-nicht unbedingt Krawatte aber wenn man sich als Mann eh in Schale wirft, dann macht die Krawatte den Kohl auch nicht mehr fettJ.

Für uns Mädels war es relativ einfach, Cocktailkleid oder Hosenanzug waren die perfekten Outfits für den Abend. Auch hier stand der Zug wieder, damit die Speisen sicher an den Platz kamen.

Wenn man keinen Fisch essen wollte oder der Reisende eine Lebensmittelunverträglichkeit hat wurde das auch direkt am Anfang der Reise erfragt und die Küche konnte sich auch immer gut auf die Reisenden einstellen. Das war wirklich toll. Der Zug hatte 2 Stopps auf dem Weg nach Pretoria mit Möglichkeiten den Zug zum Ausflug zu verlassen. In Matjesfontein haben wir uns ein tolles altes Hotel angeschaut mit einer alten Bar wie man Sie aus Westernfilmen kennt.

In Kimberley-der Diamantenstadt haben wir einen Ausflug zum Big Hole gemacht der Ausflug wurde von Rovos Rail organisiert. Als wir nach dem Ausflug wiederkamen wartete das ganze Personal mit einem rose Champagner und kleinen Häppchen am Zug und dann ging die Reise fröhlich weiter.

Ein toller Service am Abend war der Turn down Service-die Kabine wurde jetzt im afrikanischen Winter schön warm gemacht und ein tolles Extra für uns Mädels waren die Heizdecken im Bettdas Bett war so schön angewärmt, denn im Zug war es ansonsten in den Gängen ganz schön kalt. In allen öffentlichen Bereichen wie Speisewagen oder auch in den Lounge abteilen machten Heizungen immer eine wohlige Wärme.

Auch ein toller Service vom Rovos Rail war der kostenlose Wäscherei Service. Das hat wunderbar geklappt. Wir waren begeistert.

Der krönende Abschluss der Reise bestand dann aus dem andocken einer alten Dampflok am hinteren Teil des Zuges und so gut 30 Minuten wurden wir dann nur von dieser alten Lok gezogen bis wir dann endlich im Endbahnhof von Rovos Rail in Pretoria ankamen.

Mein Fazit, die Reise mit dem Pride of Africa ist ein absoluter Event. So zu reisen, versetzt den Reisenden in eine vergangene Zeit. Wichtig wegen der Geräuschkulisse-Oropax-Ohrstöpsel sind ein Muss für Leute mit leichtem Schlaf. Es wackelt ganz schön im Zug Leute mir Reiseübelkeit haben an dieser Reise keinen Spaß. Ansonsten war es eine wunderschöne entspannte Reise.

Viele Infos zu dem Zug könnt ihr auch auf der Internetseite erhalten:

https://www.rovos.com

Nach unserer Ankunft am Bahnhof wurden wir wieder von einem Reiseleiter empfangen und mit einem kleinen Bus ging es dann durch das Hinterland und auch über einen Staudamm nach Sun City.

Sun City ist ein riesengroßes Dschungel-und Freizeitareal mit Shoppingmalls, verschiedenen Restaurants, Poollandschaften mit einem Wasserrutschen Park und 3 verschiedenen Hotels.

Wir haben im 5*Hotel The Palace of the Lost City eingecheckt. Ein riesen großer Palast im style eines indischen Königshaus. Sehr imposante Lobby, tolle afrikanische Dekos und Möbel.

Wir haben dann ein sehr großes Zimmer im afrikanischen Stil, mit dunklen Möbeln bezogen. Die Zimmer sind sehr dunkel-das muss man wissen und auch mögen.

In dieses Hotel kommen eigentlich Gäste auch nur, wenn Sie entweder mal im Casino spielen wollen oder einfach ungezwungen Abends viel Unterhaltung haben möchten, was in den Großstädten auf Grund der eigenen Sicherheit nicht immer so gegeben ist. Hier findet man quasi alles auf einen Fleck.

Für Kinder ist es ein Megaparadies, denn die Schimpansen laufen frei durch den Dschungel und kommen auch an die Poollandschaft.

Wir waren abends dann in dem Unterhaltungsbereich und konnten super in dem Restaurant

The Legends, Steaks essen zu super günstigen Preisen. Das war ein toller Abend. Denn es wurde auch live Musik gemacht und wenn man wollte konnte man auch cool tanzen und feiern.

Die Anlage selber ist Ende der 70er Jahre gebaut, an vielen Stellen ist Sie schon eher abgewohnt. Einen Deluxe Kunden würde ich nicht wirklich dahin buchen. Die Kunden würden sonst echt reklamieren. Unsere Gruppe konnte auch nicht wirklich verstehen, warum dieses Haus im Luxuskatalog von DERTOUR ist-im normalen Länderkatalog würde es ausreichen.

Geschlafen haben wir wieder sehr gut, das Frühstück war im Restaurant unterhalb der Lobby mit Blick auf den künstlichen See inklusive Frühstücksterrasse. Durch die extrem hohen Decken war aber eine Geräuschkulisse wie in einer Bahnhofshalle-das war unglaublich. Zum Frühstück gab es wirklich für alle Nationen etwas. Das war wirklich sehr reichhaltig.

Am Vormittag war dann die Rückreise Richtung Johannesburg mit Stopp am Nelson Mandela Museum der Lilliesleaffarm. Ein beeindruckender Ort mit einer leider unschönen Geschichte. Hier wird dann toll dargestellt, wie Nelson Mandela und seine Verbündeten sich immer auf der Farm getroffen haben und Pläne geschmiedet haben, wie man die schreckliche Unterdrückung durch die weiße Regierung stürzen könnte. Es waren alles junge afrikanische junge Schwarze, die einfach nur Gerechtigkeit haben wollten und das Regime der Apartheid beenden wollten.

Ich bin immer noch sehr geschockt von der Geschichte in Südafrika. Dieses Museum würde ich wirklich jedem Reisenden empfehlen. Das war wirklich ein informativer Besuch.

Danach wurden wir zu unserem Hotel dem 5* The Fairlawns Boutique Resort gebracht.

Das Hotel liegt in einer ruhigen Wohngegend im Vorort von Sandton (Johannesburg). Eine kleine wunderschöne Anlage mit einem kleinen Park inklusive Swimmingpool.

Das Hotel vermittelt eine gemütliche ruhige Atmosphäre. Die Zimmer sind sehr groß.

Bei der Kategorie Grande Chateau Suite sollte man unbedingt angeben, im oberen Stockwerk untergebracht zu werden. Die Zimmer im Erdgeschoss sind leider nicht so gut. Ein Zimmerwunsch ist an das Hotel ist hier von Vorteil.

Die Courtyard Suiten würde ich hier bei dem Haus unseren Kunden lieber empfehlen. Diese haben wirklich auch richtig viel Platz und sind moderner als die Grande Chateau Suite.

Das Hotel hat einen tollen großen Spa Center mit Fitness Center. Das war für dieses kleine Hotel wirklich beeindruckend.

Am Abend kann man gemütlich in einem separaten Bereich inklusive Terrasse einen Cocktail oder Wein in der auseigenen THE BAR bestellen.

Das Frühstück war auch sehr gut. Ein kleines sehr gutes Frühstücksbuffet stand für die Gäste bereit und wir konnten sogar Eierspeisen nach Wunsch aus einer gesonderten Karte bestellen.

Am Abend haben wir noch in Johannesburg einen Abstecher zum wundervollen

5* Saxon Hotel, Villas and Spa unternommen. Dieses Hotel liegt in einem Wohnviertel von Sandton. Eine wundervolle riesengroße Gartenlandschaft. Von der Straße hat man keinen wirklichen Einblick, was für eine Oase sich hinter den Mauern des Eingangsportals befindet. Dieses Hotel ist wirklich spitze.

Die Zimmer sind sehr groß und ganz toll eingerichtet. Man fühlt sich total wohl in der ganzen Anlage.

Verschiedene Poolanlagen geben dem Gast die Möglichkeit die Sonne Südafrikas zu genießen.

Hier fühlt sich der Gast wirklich sehr geborgen und wohl.

Hier haben wir dann auch im Saxon Restaurant abends gegessen. Einfach unglaublich toll. Alle Speisen waren hervorragend.

Nach einem tollen Abend im Saxon Hotel haben wir dann noch einen Drink in unserem Hotel eingenommen. In Südafrika bestellt man sehr gerne Amarula auf Eis oder ein Gin Tonic.

Nach dem Frühstück ging es dann wieder zum Flughafen nach Johannesburg und wir sind dann wieder in knapp 2 Stunden Flugzeit in Kapstadt gelandet. Der Flughafen Johannesburg ist wirklich ein sehr großer Flughafen. Alles ist sehr gut ausgeschildert. Hier sollte jeder Reisende gut zu Recht kommen.

Am Flughafen Kapstadt wurden wir dann wieder von einem Reiseleiter in Empfang genommen. Unsere Fahrt von gut 3 Stunden ging dann toll an der Küste entlang von Kapstadt nach Gansbaai wo wir dann in dem traumhaften 5* Grootbos Nature Reservat 3 Tage lang verbringen durften.

Der Besitzer Michael hat hier ein Paradies mitten in der Natur erschaffen. Man muss es einfach gesehen haben um zu begreifen wie toll dieses Hotel ist.

Das Hotel teilt sich in 3 Bereiche auf. Der ältere Teil die Garden Lodge, super geeignet für Familien mit Kindern. Da sich auch die Pferdestallungen und Kleintiergehege hier fußläufig befinden. Im Haupthaus gibt es auch einen sehr süß gestalteten Mini Club, wenn die Kleinen mal keine Lust haben mit ihren Eltern durch die Natur zu laufen.

Die freistehenden Lodges fügen sich ganz sanft in die Natur ein und von jeder Lodge aus hat man einen unglaublichen Blick hinunter zum Meer.

Das Essen wird dann im Restaurant des Haupthauses der Garden Lodge eingenommen.

Es steht auch immer für die Gäste eine kleine Station mit Tee, Kaffee und Wasser kostenfrei für die Gäste in der Lobby zur Verfügung.

Im südafrikanischen Winter sind überall kleine Kamine an und geben einem das Gefühl, das man zu Hause ist. Das ist wirklich toll.

Der zweite Bereich ist dann der neuere Bereich die Forest Lodge. Die Lodges und das Haupthaus sind moderner als in der Garden Lodge. Dieser Teil kann nur von Paaren gebucht werden.

Im Haupthaus gibt es dann eine riesen Fensterfront mit Blick auf das Meer.

Meerblick ist dann natürlich auch immer garantiert bei allen Mahlzeiten.

Beide Teile haben auch jeweils einen Swimmingpool.

Der dritte Teil des Reservats besteht aus 3 Megavillen mit vielen Schlafzimmern. Hier kann man Urlaub mit seiner ganzen Familie und Verwandtschaft machen. Eine eigene Küche inklusive Personal erlaubt dann den Gästen in ihrem eigenen Haus zu bleiben. Das war wirklich beeindruckend. Gäste die mit einem kleinen Flugzeug ankommen würden dann direkt auf dem Gelände des

Grootbos Nature Reservat auf der eigenen Landebahn ankommenunglaublich. Hier würde man den Preis für eine Villa dann über den Veranstalter anfragen.

Unsere Ankunft war leider etwas verspätet im Hotel sodass keine Zeit mehr war kurz mal auf das Zimmer zu verschwinden. Unsere Koffer wurden vom Personal entgegen genommen und dann wurden wir mit kleinen Bussen zur Küste gefahren. Hier hatten wir zum Sonnenuntergang ein tolles Naturschauspiel. Wale befanden sich in der Bucht und wir konnten diese vom Ufer aus leicht beobachten. Es ist schon toll zu sehen, das die Natur hier noch in Ordnung ist und die Wale sogar so nah an die Küste kommen.

Nach diesem Erlebnis kamen wir dann auf unsere Zimmer und wir hatten ein absolutes WOW Erlebnis. Die Lodge im Forest Bereich war einfach gigantisch. Ein großes Wohnzimmer mit Kamin- daneben dann das wundervolle Schlafzimmer mit Himmelbett und super Blick auf das Meer.

Vom Wohnzimmer wie auch vom Schlafzimmer konnte man auf die riesengroße Terrasse austreten.

Das war wirklich beeindruckend. Und immer die wunderschöne Landschaft und das Meer im Blick.

Im Anschluss an das Schlafzimmer kam dann ein unglaublich großes Badezimmer mit begehbarer Dusche-freistehender Badewanne vor dem großen Fenster und 2 großen Waschbecken.

Ein weiteres kleines Bad mit Dusche und WC liegt neben dem Wohnzimmer. Also wirklich an alles gedacht.

Das Personal hat am Abend sogar den eigenen Kamin angefeuert.

Und Wärmflaschen für das vorgewärmte Bett waren jetzt im südafrikanischen Winter auch ein toller Service.

Am Abend haben wir ein tolles Dinner im traditionellen Booma gehabt. Das ist ein alter Baum der dann komplett mit Lampen dekoriert wird.unter dem freien Sternenhimmel haben wir dann leckere Grillspezialitäten essen können. Das war einfach gigantisch. Das Personal hat dann auch noch ein afrikanisches Lied gesungen, da hab ich echt vor Freude geweint. Gänsehautfeeling pur.

Am nächsten Morgen war das Frühstück auch super. Es gab alles was man sich vorstellen kann. Richtig tolles Brot sogarman merkt das der Besitzer deutsche Eltern hatJ.

Dieses Haus sollte auf jeden Fall für einen 2 oder 3 tägigen Stopp auf dem Weg zur Gartenroute gebucht und empfohlen werden.

Das Personal ist komplett geschult auf die Flora und Fauna im ganzen Resort und mit einem großen Geländewagen wird man dann durch die Gegend gefahren und das Personal erklärt den Gästen dann welche Pflanzen auf dem Gelände wachsen. Das ist echt toll.

Man kann auch mit dem Personal zur Küste fahren und dann auch Walbeobachtungen von der Küste unternehmen.

Gegen Gebühr ist ein Ausflug per Boot zu den Walen und das berühmte Haitauchen.

Die Wale vom Boot aus haben wir auch gesehen und sogar Pinguine und Seelöwen.

Einen Ausflug zum weißen Haitauchen war leider nicht möglich, da die Wellen zu hoch waren an unserem freien Nachmittag. Da war ich fast in der Überlegung das zu machen.

Das Tauchen mit dem weißen Hai ist nirgends so günstig wie in Südafrika. Für Taucher ein absolutes Muss. Oder wenn man wirklich Angst hat in den Käfig zu gehen-vom Boot aus bei ruhiger See sieht man die riesen Jäger aus dem Meer auch so.

So eine Bootstour ist ganz schön knackig. Wir haben einige gehabt die leider ihr Frühstück nicht in sich halten konnten. Kreuzfahrt ist anders J , das solltet ihr bei der Beratung unbedingt mit beachten.

Eine andere Gruppe durfte dann noch zur Aufzuchtstation kranker Pinguine die es in Gaansbai gibt. Das war auch ganz süß. Die Pinguine die an Land kommen und die verletzt sind werden hier wieder fit gemacht und dürfen dann die Station wieder nach einiger Zeit verlassen.

Nach 3 Tagen mussten wir leider dieses tolle Fleckchen Erde wieder verlassen. Wir waren alle sehr sehr traurig. Der Besitzer Michael hat seine komplette Mannschaft total im Griff. Er schafft neue Arbeitsplätze für die afrikanische Bevölkerung und schult diese auch bei internen Lehrgängen.

Wirklich beeindruckend.

Vor unserem Rückflug nach Deutschland haben wir noch einen Stopp im

5* One&Only Cape Town gemacht.

Das Hotel ist auch wirklich toll. Direkt an der A&V Waterfront, dem touristischen sicheren Gebiet in Kapstadt gelegen. Das Hotel hat wundervolle Zimmer mit traumhaftem Blick entweder zum Hafen oder mit Blick über Hafen und Tafelberg. Verschiedene Bars und Restaurants bieten dem Gast genügend Auswahl. Die Geschäfte sind in ca. 5 Minuten zu erreichen. Das ist wirklich toll.

Einfach ein Haus mit WOW-Effekt.

Mein Fazit: Südafrika hat mich komplett gefesselt. Die Landschaft ist einmalig. Eine Reise nach Südafrika ist für jeden Globetrotter ein absolutes Muss.


nadin boddenberg
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