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Wanderreise Liparische Inseln

Italien
von Bruni Schramm
erstellt am
23.06.2017

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Wanderreise Liparische Inseln

Stationen der Rundreise:
  • Insel Lipari

Unterwegs auf den Liparischen Inseln

Im Frühjahr 2013 starten wir zu einer ganz besonderen Reise. Schon die Anreise am frühen Morgen mit dem Flug nach Palermo ist dazu ideal. Nur so erreichen wir auch am gleichen Tag unser Ziel: Stromboli – Die Insel des natürlichen Leuchtfeuers.

Denn nach dem 2stündingen Flug fährt uns der Bus zunächst nach Milazzo. Den Hafen dort erreichen wir zur Mittagszeit und wir warten dort auf das Tragflügelboot. Wir sind über 2 Stunden unterwegs und steigen in Lipari um. Gegen 16 Uhr erreichen wir den Hafen Stromboli, dort werden die Koffer auf den kleinen, typischen „Ape“ verladen und wir laufen durch den kleinen Ort Stromboli in unser schönes Hotel. Nicht nur an diesem Abend verwöhnt uns die typische, italienische Küche: Die Besitzerin mit Tochter und Mutter sind allesamt gute Köchinnen.

Gleich am nächsten Tag ist der Treffpunkt am heimischen Supermarkt, das wird unser Wanderritual werden: Unser Wanderführer Wolfgang hat eingekauft, alles wird auf die Rucksäcke verteilt und wir gehen zunächst durch den Ortsteil San Vincenzo zum alten Friedhof. Der Weg führt uns immer wieder mit tollen Ausblicken auf das Meer und den Ort Stromboli.

Unser Picknick zur Mittagspause ist ganz spektakulär an der Sciara del Fuoco („Feuerrutsche“). Hier sehen wir, wie glühende Lava bis ins Meer rutscht. Und immer wieder diese beeindruckenden Lava-Ausbrüche!

Danach steigen wir zum alten Osservatorio ab. Heute ist dort eine Pizzeria untergebracht und wir lassen uns gerne mit Getränken verwöhnen. Der Rückweg führt uns über den Ortsteil San Bartolomeo immer mit Blick auf den Strombolicchio, den „kleinen Stromboli“ der im Meer direkt vor unserem Hotel steht. Ein Teil der Gruppe geht noch über den neuen Friedhof. Unser Wanderführer Wolfgang kennt sich auch dort gut aus und erzählt uns Geschichten über die früheren Einwohner von Stromboli.

Der 2. Wandertag startet zunächst mit einem Spaziergang zum Hafen, dann bringt uns ein Boot auf eine der insgesamt 7 bewohnten Liparischen Inseln – Panarea.

Schon vom Meer aus entdecken wir viele schöne Häuser und Villen. Die kleine, exklusive Insel ist besonders bei Nord-Italienern als Ferienaufenthalt beliebt. Heute wählen die Wanderer aus: Gemütlich am Strand entlang, oder anspruchsvoll rund um die ganze Insel mit den spektakulären Ausblicken vom Punta del Corvo auf die anderen Inseln.

Ein gemeinsamer Treffpunkt für unser Picknick wird eine beeindruckende Halbinsel sein: Punta Milazzese – dort wurden die Reste eines bronzezeitlichen Dorfes entdeckt.

Ginostra – so heißt die zweite Ansiedlung auf der Insel Stromboli. Dort wohnen ca. 30 Einwohner, 7 Esel und es gibt keinerlei Motorverkehr. Diesen Ort kann man nur über den Wasserweg erreichen. So sind wir auch an diesem Tag mit dem Boot unterwegs und erreichen nach kurzer Fahrt den kleinen Hafen Ginostra.

Ein Spaziergang in Richtung Pizzo do Corvo führt uns zur Lava-Rutsche. Dort genießen wir unser Picknick in schöner Umgebung. Wir sind in der schönsten Jahreszeit unterwegs: Es blüht überall. Zurück am Hafen fährt unser Boot mit uns einmal um die Insel und so können wir die Feuerrutsche und die Eruptionen des Vulkanes diesmal vom Meer aus bestaunen. Auf Stromboli kommt man an der Schauspielerin Ingrid Bergmann und dem italienischen Regisseur Roberto Rossellini nicht vorbei: Deshalb sehen wir abends den Film, alles gedreht an Original-Schauplätzen, aus dem Jahre 1949 „Stromboli“, der uns allen einursprüngliches Dorf Stromboli und das entbehrungsreiche Leben im Entstehungsjahr des Filmes aufzeigt.

Am Samstag starten wir zur 3. großen Wanderung. Diesmal auf der Nachbarinsel Salinas. Wie immer ist zuerst die Bootstour angesagt. Und wieder haben wir Glück mit dem Wetter: Nur nachts gab es Gewitter und Regen. Im Ort Santa Marina Salina warten wir am Hafen auf den Linienbus. Durch die Weinregion Malvasiafahren wir hoch bis zum Semaforo Pollara und haben wunderschöne Ausblicke auf den Stromboli und die Nachbarinseln.

Vorbei an Kapernfelder geht die Wanderung zunächst durch Kiefer- und Laubwälder hoch, dann hinab in einen Olivenhain an dem wir unser Picknick einnehmen. Später laufen wir über den Ort Leni nach Rinella und treffen dort an der Promenade die restliche Gruppe, die eine kleinere Tour ab der Wallfahrtskirche Madonna del Terzito unternommen hat.

Der Sonntag ist zunächst ein freier Tag den jeder für sich nutzt. Diejenigen, die sich für den Aufstieg auf den Stromboli entschieden haben, starten am späten Nachmittag im Hotel.
Wir sind eine von 10 Gruppen, die an diesem Tag den Aufstieg auf den Stromboli unternehmen werden. Jede Gruppe hat einen eigenen Guide, der für diese Tour vorgeschrieben ist. Unser Guide heißt Antonio Famularo und wird uns gemeinsam mit Wanderführer Wolfgang begleiten.

Wir haben das Glück, als eine der letzten Gruppen zu laufen. Der stetige Anstieg auf den 918m hohen Krater ist langsam und so erreichen wir gegen 20 Uhr einen Kraterrand mit Messstationen und Schutzhütten. Hier legen wir die Helme, Stirnlampen und Jacken an. So können wir, immer wieder ein Stück weiter auf dem Grat hinauf, auf die ersten Ausbrüche warten. Und das ist schon gewaltig, was da um uns herum passiert.

Wir sind ca. eine Stunde oben am Kraterrand und staunen nicht nur über die unglaublichen Eruptionen und die vielen Stellen an denen die Lava austritt, sondern auch über die gewaltigen Geräusche. In der nun vollkommenen Dunkelheit werden wir den Abstieg im Licht der Taschenlampen unternehmen. Wir verlassen den alten Kraterrand und rutschen fast in der Falllinie über eine Aschenbahn im tiefen Sand abwärts. Gegen 23 Uhr sind wir im Ort zurück und kehren in der Bar „Ingrid“ ein.An unserem letzten Aufenthaltstag genießen wir nochmals den kleinen Ort.

Am Vormittag sind wir nochmals im Wanderbüro und sehen einen eindrucksvollen Film vom Ausbruch des Vulkanes Stromboli im Dezember 2002:
Ein Ausbruch des Stromboli fand am 29. Dezember 2002 statt. Durch einen ungewöhnlich starken Lavafluss riss ein Teil des Vulkankegels ab, rutschte ins Meer und verursachte eine Flutwelle. Durch herab fallende glühende Bomben und Steinbrocken in die Vegetation, weit oberhalb der bewohnten Teile der Insel, wurden kleinere Brandherde ausgelöst, die aber von selbst schnell wiedererloschen. Einige der direkt am Meer liegenden Häuser der Ortschaft Stromboli wurden durch die Flutwelle beschädigt. Da sich im Winter nur wenige Touristen auf der Insel befinden und die ständige Bevölkerung klein ist, wurde niemand verletzt. Die gesamte Insel wurde für mehr als zwei Monate evakuiert.

Unseren letzten Abend auf Stromboli verbringen wir nochmals in der Pizzeria „Osservatorio“ mit Blick auf den Vulkan. Leider wiederholt sich das unglaubliche Feuerwerk des Vorabends nicht mehr. Es war eben einmalig!

Auch unsere Rückreise wird, dank einem späten Rückflug ab Palermo, an einem Tag organisiert. Und auf der Heimreise sind wir uns alle einig: Eine außergewöhnliche, sehr spezielle Wanderreise ist zu Ende gegangen.


brunihp
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FIRST REISEBÜRO
Reise-Insel GbR
Wagnerstraße 1
73072 Donzdorf


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